Das Siebte Wunder der Erde : Die Cheops Pyramide

Glas Pyramiden
Die drei gläserne Pyramiden, die bei einer günstigen Beleuchtung ein prachtvolles Lichtspiel abgeben, stellen mit ihrer Transparenz und Durchsichtigkeit exakt das Gegenteil der realen Pyramiden dar, die noch tausende Jahre nach ihrer Fertigstellung ihre Geheimnisse nicht Preis geben wollen.

So geheimnisvoll wie alt : Die Pyramiden von Gizeh. Sie zählen zu den ältesten Bauwerken der Menschheit und noch immer überdeckt sie der Schleier von Rätseln, Geheimnissen und Legenden. Trotz dass seit Jahrhunderten Forscher aus allen Ländern der Welt das Gizeh - Problem zu knacken versuchen, besteht das Ergebnis nur aus Theorien und wagen Vermutungen. Vor allem die größte von Ihnen, die Pyramide von Cheops, die heute mit 138 m in die Höhe ragt, weckt ungeahnte Phantasien. Eine der Legenden besagt, dass sie das Tor zu der Agartha bildete, einer geheimnisvollen Welt im Inneren der Erde. Eine andere erzählt von einer "Treppe zum Himmel", die der Pharao besteigen sollte auf dem Weg zu der "Anderen Seite". Eine weitere spricht von einer Verbindung zum Universum einer unbekannten Zivilisation. Auch die Wissenschaftler gaben sich nicht mit der allgemein herrschenden Meinung zufrieden, sie sei als Grabstätte für den ägyptischen Pharao Cheops errichtet worden. Man spricht mal von einem gigantischen Wasserhebewerk, dann wieder von einem Raumflugzeug, mit dem der Pharao auf die Reise zu den Sternen gehen wollte. Tatsache bleibt, dass die Grabkammer des Pharaos bis heute unentdeckt blieb und damit der Zweck dieser gigantischen Bauten weiterhin unbekannt ist. Was man aber schaffte, war die genaue Vermessung der Pyramiden. Die Seiten der Cheops-Pyramide sind 230 m lang, was eine Grundfläche von 52.900 m² ergibt. Ihre Seiten zeigen exakt nach Osten, Süden, Westen und Norden. Für den Bau verwendete man ca. 2,5 Mio. Steinblöcke, die einzeln bis zu 3 Tonnen wiegen. 20 Jahre dauerte der Bau, der von 100 000 Arbeitern vorangetrieben wurde. Bereits in der griechischen Antike zählte das Monument aus der Zeit der Gottkönige zu den Sieben Wundern der Erde.
Im Jahr 2002 wollte man unter allen Spekulationen einen Schlussstrich ziehen und das Geheimnis endgültig lüften. Diesmal ließen sich die Wissenschaftler etwas ganz außergewöhnliches einfallen. Sie bauten einen speziellen raupenartigen Roboter namens "Pyramid Rover", mit dem sie in die bisher unerforschten Bereiche der Cheops-Pyramide vordringen wollten. Dort erhoffte man sich die letzten Antworten zu finden. Bei diesem Vorstoß sollte ausnahmsweise die ganze Welt live dabei sein. "Pyramid Rover" wurde mit einer Kamera ausgestattet und konnte das Bild direkt übertragen. Es kam zu einem einmaligen und größten TV-Ereignis der Archäologiegeschichte. Am 17. September 2002 war es dann soweit. Millionen Menschen in 140 Ländern sahen spannend zu. Dann kam die riesige Enttäuschung. Nichts gefunden. Auch diesen Angriff auf seine Geheimnisse konnte Cheops erfolgreich abwehren. Somit landen erneut alle Cheops - Unterlagen in dem Ordner, dessen Überschrift seit langem nicht verändert werden musste : Ungelöst.

25.01.2012
Music And Dance / Joss Stone

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