Albert Einstein

E=mc2
ATI

Die Gleichung E=mc² bildet wohl die berühmteste Formel überhaupt und ist gleichzeitig das Erkennungszeichen eines Wissenschaftlers, der von dem amerikanischen "Time Magazine" zur bedeutendsten Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts erkoren wurde. Einstein war im Laufe seines Lebens Staatsbürger mehrerer Länder. Geboren am 14. März 1879 in Ulm wurde er württembergischer Staatsbürger. Anfang des Jahrhunderts wurde er Schweizer und später Österreicher. Nachdem er die Zeit bis 1932 als Bürger des Deutschen Reiches in Berlin verbrachte, wanderte er nach Hitlers Machtübernahme 1933 in die USA aus. Dort bekam er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Oben drauf hatte der am 18. April 1955 in Princeton, New Jersey verstorbene Physiker jüdische Wurzeln. 1921 wurde der berühmteste unter den Wissenschaftlern mit einem Nobelpreis in Physik geehrt. Den bekam er allerdings nicht für seine berühmte Formel und die sich hinter ihr verbergende Relativitätstheorie. Diese Auszeichnung wurde ihm für seine Arbeiten im Bereich der Quantentheorie, insbesondere für die Erklärung des fotoelektrischen Effekts, zuteil.
Doch bevor Albert Einstein das Universum in Ordnung brachte und die Verhältnisse zwischen Masse, Energie und Lichtgeschwindigkeit klar stellte, lernte er als 6-jähriger Junge Geige spielen, was ihm allerdings anfangs überhaupt nicht gefiel. Nachdem er eine katholische Volksschule und später das Gymnasium besuchte, begann er mit 17 ein Mathematik- und Physikstudium. Danach schlug er sich als Mathe- und Physiklehrer durch, um kurze Zeit später sein Glück als Mitarbeiter eines Patentamtes zu versuchen. Zwischendurch verliebte er sich, hat geheiratet und bekam eine Tochter.
Der Aufruf rund um den Physiker, der bald zu einer der berühmtesten und geachtetsten Persönlichkeit seiner Zeit aufsteigen sollte, begann, als er seine drei ersten Arbeiten veröffentlichte. Seine Lichtquantentheorie, die Theorie der brownschen Bewegung und die Relativitätstheorie schrieb er noch als Angestellter des Patentamtes in Bern. Alles geschah im Jahr 1905, das oft als Wunderjahr bezeichnet wird. Verwundert zeigten sich die damaligen Wissenschaftler über die Tatsache, dass ein solcher herausragender Denker nicht längst an einer Universität untergekommen war. Erst diese Veröffentlichungen katapultierten Einstein in die Welt der Wissenschaft. Ehe er 1933 eine Stelle an der Universität in Princeton (New Jersey) akzeptierte und Deutschland für immer verließ, war er an den Unis in Bern, Prag, Zürich und Berlin beschäftigt. Aber nicht nur der Weg zur Uni sorgte bei diesem Ausnahmewissenschaftler fürs Aufsehen. Vielmehr war es der Inhalt seiner Relativitätstheorie, die in der damaligen Zeit als Revolution der Wissenschaft gepriesen wurde. Seit zwei Jahrhunderten prägten das Weltbild die in der "Principia Mathematica" von Isaac Newton beschriebe physikalische Gesetzmäßigkeiten, die jetzt ihre Gültigkeit zu verlieren schienen. Nicht zuletzt einen beachtlichen Anteil an dem Ruhm seiner Theorie hatte die Tatsache, dass sie kaum jemand verstand. "Das Relative" und "das Unbekannte" rund um das Universum konnte ihre Anziehungskraft voll entfalten.
Als 1933 in Nazi-Deutschland auch seine Werke verbrannt wurden und er auf der schwarzen Liste der deutschen Feinde mit der Anmerkung "noch nicht gehängt" eingetragen wurde, befand sich der Gelehrte bereits in den USA. Drei Jahre später, 1936, starb seine zweite Frau Elsa, die er 1919 heiratete. 1952 lehnte er aus gesundheitlichen Gründen das Angebot, ein Präsident Israels zu werden, ab.
Als er 1939 erfuhr, dass in Berlin die Kernspaltung entdeckt und damit ein Weg zum Bau einer Atombombe in Deutschland geebnet wurde, unterschrieb er einen Brief an den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, in dem auf die Möglichkeit hingewiesen wurde, dass Deutschland bald eine solche Bombe besitzen könnte. Dieses Schreiben beschleunigte den Bau einer Atombombe in den USA, obwohl Einstein selbst daran nicht beteiligt war. Als 1945 die atomare Karastrophe in Hiroshima und Nagasaki ihren Lauf nahm, engagierte sich der pazifistisch eingestellte Physiker gegen die Kernwaffen. Von ihm stammt der mittlerweile weltbekannte und gern zitierter Spruch: "Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher".

Einstein für die WestentascheEinstein für die Westentasche
von Ernst Peter Fischer

PIPER

ISBN-10: 3-492-046851
ISBN-13: 978-3492046855



Mensch Einstein - Ein Genie und seine WeltMensch Einstein.
Ein Genie und seine Welt

ISBN-10: 3894792000
ISBN-13: 978-3894792008

Nicolai Berlin




ZEITTAFEL:

14. März 1879 - Albert Einstein wird in Ulm geboren.
1902 – 1909 – Arbeit am Patentamt in Bern.
1903 – Einstein heiratet Mileva Marić.
1905 – das Wunderjahr, indem Einstein seine wichtigsten Arbeiten veröffentlicht, darunter die "Spezielle Relativitätstheorie".
1909 - wird als Professor nach Zürich berufen.
1911 – Professor an der Uni in Prag, kehrt 1012 nach Zürich zurück.
1914 – Einstein geht nach Berlin und wird Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften.
1916 – Einstein stellt seine Allgemeine Relativitätstheorie vor.
1919 - Er lässt sich von Mileva scheiden und heiratet kurze Zeit später Elsa Löwenthal.
1921 – Nobelpreis für Physik.
1933 - emigriert in die USA, wo er ab 1933 als Professor an der Universität Princeton tätig wird.
1935 - bezieht in Princeton das Haus in der Mercer Street in dem er bis zu seinem Tode wohnen wird.
1939 – unterschreibt den berühmten Brief an den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt.
18. April 1955 – Alber Einstein stirb in Princeton (New Jersey).

Albert Einstein fuer AnfaengerAlbert Einstein fuer Anfaenger
Stratis Karamanolis

ISBN 978-3-922238-35-5



Maria 1955 begeisterte Maria Callas mit La Traviata.

Google-Suche auf Music & Dance :

Mad
10.02.2016

Themen


Startseite Musik Tanz Chronik Themen Terminkalender Tanzmusik Tanzregal
Tanzpersönlichkeiten