Das U-Boot

Submarine USS Trigger
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Submarine USS Trigger

100 $
Die USS Holland wurde zum ersten U-Boot der amerikanischer US Navy. Das Boot projektierte der aus Irland stammende Konstrukteur John Philip Holland. Die Arbeiten an der USS Holland begannen 1896, am 7. Mai 1897 wurde das Schiff zu Wasser gelassen. Die USS Holland wurde anschließend für 150 000 $ von der Regierung gekauft und am 12. Oktober 1900 unter die US Navy - Flagge gestellt. Zehn Jahre später, 1910, nahm man Abschied von der USS Holland und das Boot wurde 1913 an die Firma Henry A. Hitner’s Sons aus Philadelphia verkauft. In den 30er Jahren ging die USS Holland für 100 $ an einen weiteren Besitzer und wurde zur Verschrottung freigegeben. Interessant dabei ist, dass der neue Inhaber eine Kaution in Höhe von 5000 $ hinterlegen musste, die garantieren sollte, dass die USS Holland nie wieder zum Einsatz kommt und nicht weiterverkauft wird.
Pacocha
Das hoch in den südamerikanischen Anden gelegene Land Peru hat außer Inkas auch andere interessante Geschichten zu erzählen. Eine von ihnen handelt von der BAP Pacocha, einem U-Boot. Am 26. August 1988, nicht weit von der peruanischen Küste entfernt, kollidierte die BAP Pacocha, die zu diesem Zeitpunkt unter Wasser fuhr, mit einem japanischem Fischkutter. Pacocha hatte bis dahin viel überlebt. Das Schiff war zu diesem Zeitpunkt über 40 Jahre alt und machte sogar noch bei dem zweiten Weltkrieg mit, damals noch unter der amerikanischen Flagge. Die Kollision mit den Japanern war für die Pacocha verheerend. Nach 4 Minuten sank das Schiff und legte sich auf den Meeresboden in einer Tiefe von über 40 m. Vier Besatzungsmitglieder kamen bei der Kollision ums Leben, 23 konnten sich noch retten, 22 wurden lebend auf dem Meeresboden eingeschlossen. Beim Sinken entstand ein Problem mit einer Zugangsluke, die sich nicht schließen lies. Bei geöffneter Luke hätte niemand eine Chance zu überleben. Einem der eingeschlossenen Matrosen (Roger Cotrina Alvarado) gelang es nach intensiven Gebeten die Luke zu schließen und so alle Eingeschlossenen zu retten. Hierbei muss erwähnt werden, dass der Wasserdruck zwischen 4 bis 6 Tonnen betrug, womit ein Mensch niemals fertig werden könnte. Nach der gelungenen Rettungsaktion, die die peruanische Marine gestartet hat, beschäftigte man sich intensiv mit der "Luke - Frage". Nachdem alle wissenschaftlichen Erklärungsversuche gescheitert waren, befasste sich dann anschließend der Vatikan mit der Angelegenheit. Hier stellte man ganz klar fest, ein Mensch ohne übernatürliche Kräfte wäre nicht in der Lage die Aufgabe zu stemmen. So wurde am 20. Dezember 2002 die Pacocha - Rettung vom Vatikan als Wunder eingestuft und amtlich bestätigt.
Kolumbien
Die Kolumbianer zeigten für die U-Boote, die mittlerweile zu verschiedensten Zwecken gebaut und eingesetzt werden (Forschung, Rettung, Transport, Tourismus u.a.) noch einen weiteren Einsatzbereich auf. Auf dieses neue "Anwendungsgebiet" kamen die kolumbianische Drogen - Schmuggler. Die Amerikaner wunderten sich stets, auf welchen Wegen die enormen Mengen von Drogen ins Land gelangen. 2000 wurde das Geheimnis gelüftet, als man das erste U-Boot mit Kokain gestellt hatte. Die einfallsreichen Kokain - Bosse aus Kolumbien lassen neuerdings ihre Produkte unter Wasser per U-Boot transportieren. Die Schmuggler-Unterseeboote sind ausgezeichnet mit neuester Technik ausgestattet und entwickeln eine Geschwindigkeit bis zu 14 Knoten (26 km/h). In Kolumbien werden solche Boote geheim fast serienmäßig hergestellt. Durch ihre kleine Abmessungen (Länge um die 14 m) sind sie nur schwer auszumachen. Die Ladung wird meist auf See im Küstenbereich von schnellen Motorbooten abgeholt und weiter transportiert.
U 2
Das ist wirklich ein außenordentliches Abenteuer, das die Besatzung der U-2 erlebte. Die U-2 gehört zu den ersten deutschen Unterseeboten und wurde in dem ersten Weltkrieg eingesetzt. Bei einem Einsatz auf dem Kanal La Manche 1915 hatte die U-2 einen irreparablen Kupplungsschaden, sodass man eine Weiterfahrt nicht aufnehmen konnte. 250 km trennte das Schiff von dem nächsten von Deutschland besetzten Hafen. Was macht man in einer solchen Situation? Die Entscheidung war schnell gefällt. Man nähte provisorisch ein Segel, hang es auf der Periskopröhre auf und nahm ebenfalls die schnell selbstgebastelten Paddeln in die Hand. Mit der Fahrt ging es sehr langsam voran, aber es ging. Um den Flut- und Ebbeströmungen zu entkommen ging man alle sechs Stunden unter und wartete auf dem Meeresboden auf ruhiges Wasser. Diese ungewöhnliche Fahrt bestehend aus "Runtergehen", "Auftauchen" und "alle Man an die Paddel" dauerte ganze elf Tage, bis schließlich U-16 aufgekreuzt war und U-2 endlich auf die Leine nahm.
Nautilus
Das erste Atom - Unterseeboot stammt aus Amerika und wurde Mitte der 50er Jahren erbaut. Bereits das erste Prototyp, Nautilus (SSN-571), übertraf alle Erwartungen. Nautilus war das erste Schiff, das die Arktis vom Pazifik in Richtung Atlantik vollständig unterquerte.

Das Boot Eine besondere U-Boot-Geschichte wird in dem Film "Das Boot" aus dem Jahr 1981 erzählt. Die Regie führte Wolfgang Petersen.
Teufelsdreieck In dem legendären Bermudadreieck verschwanden neben Flugzeugen auch Schiffe.

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Mad
11.06.2013

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