Mastermind - Wer entschlüsselt den Code

Mastermind
Mastermind

Das Denkspiel Mastermind gibt es seit Anfang der 70er Jahren. Es wurde von einem israelischen Telekommunikationsexperten, Mordechai Meirovitz 1970 erfunden. Das Kombinationsspiel, bei dem vor allem die Fähigkeit des logischen Denkens auf Probe gestellt wird, war ursprünglich für zwei Spieler gedacht. Zu späterem Zeitpunkt wurde auch Mastermind für vier Spieler angeboten, blieb aber in der erweiterten Version weitgehend unbekannt. Die klassische Form für zwei Spieler dagegen hat sich voll durchgesetzt und wurde in mehreren Ländern zum Spiel des Jahres ernannt, unter anderen 1973 in Großbritannien. Der Klassiker wurde in verschiedenen Varianten angeboten: Mini Mastermind, Super Mastermind, Grand Mastermind usw. Mastermind wurde unterschiedlich vom Land zu Land benannt wie SuperHirn, Super Code und ähnliche. Bei der Ausgabe "Master Mind for the Blind" hat man an Blinde gedacht. Hier wurden die farbigen Stifte gegen Braillerstecker ersetzt. Die Regeln sind relativ einfach. Die Spieler kommen abwechselnd zum Zug: Jeder von ihnen muss durch Raten und Kombinieren einen von dem Gegner angelegten und für ihn unsichtbaren Farbcode erraten. Der Farbcode wird mittels farbigen Stiften zusammengestellt und abgedeckt. Der Spieler, der gerade am Raten ist, stellt "Fragen" indem er eine von ihm erdachte Stiftenkombination seinem Gegner präsentiert. Hierzu benutzt er farbige Stifte, die etwas größer sind. Der Gegenspieler wiederum "antwortet" nach jedem Versuch seines Mitspielers indem er eine Kombination aus weißen und schwarzen Stiften, die etwas kleiner sind, zusammenstellt. Dabei bedeutet ein schwarzer Stift einen vollen Treffer (einer der farbigen Stifte hat die richtige Farbe und sitzt auf dem richtigen Platz) und der weiße einen Teiltreffer (nur die Farbe wurde richtig erraten). Anhand der vorhergehenden Versuchen und jeweiligen Antworten steigt die Chance, die richtige Kombination schließlich zu erraten. Von diesen Grundregeln gibt es viele Abweichungen, so kann man z.B. anstelle der farbigen Stifte freie Plätze verwenden, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Es gibt auch Unterschiede bei der Punktevergabe nach jeder abgeschlossenen Runde. Nachdem der Code geknackt wurde (oder eben nicht) wechseln die Spiele die Seiten. Mastermind blieb bis heute sehr populär und ist in so gut wie jedem Spiel - Geschäft erhältlich.

12.09.2011
Music And Dance / Paul Potts

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