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Michael Jackson Michael Jackson
Die komplette Chronik von 1958 bis heute
von Adrian Grant


HELL Verlag GmbH, 1997
(Originalausgabe: 1994 Omnibus Press, London, England)
Übersetzung:
Anna-Maria Dahm, San Francisco
Bernhard Mogge, Köln
Ausgezeichneter Preis 29,80 DM
192 Seiten
Vom Autor
"Der Aufstieg der Jacksons zum Erfolg ist der Inbegriff des amerikanischen Traums; aber, wie Mutter Katherine Anfang des Jahres 1994 zugab, der Traum ist zum Alptraum geworden. [..]  Michaels Karriere findet im Musikbusiness nicht ihres gleichen — und leider verhält es sich auch so mit dem unstillbaren Hunger der Medien nach Klatschgeschichten über ihn. Michaels Leistungen in den achtziger Jahren machten ihn zum einflussreichsten Musiker des Jahrzehnts, zu einer weltweit anerkannten lebenden Legende. Von seinen eindrucksvollen Videos und innovativen Tanzfiguren über die ungezählten Schallplattenhits und atemberaubenden Live-Auftritte zu seinem humanitären Einsatz, der sich über Jahrzehnte erstreckt und seinen Höhepunkt in Gründung seiner eigenen Wohltätigkeitsorganisation für Kinder — die „Heal The  World"- Stiftung — fand: Michael Jacksons Name ist zum Synonym geworden für alles, was in der Welt des Showbusiness gut und ehrlich ist."

"Fast machte es den Eindruck, als ob irgendwo irgend jemand, der die stets wachsende Macht und den Einfluss Michael Jacksons nicht mehr ertragen konnte, gezielt daran ging, dem ein Ende setzen, und zwar auf die grausamste Art, die man sich vorstellen kann."  

"Die vorliegende Bilddokumentation ist ein Buch für die Fans und Verehrer dieses wunderbaren Superstars, für den alle Superlative unzulänglich erscheinen. Sie werden in diesem Buch kein neues Skandal-Gewäsch über den unbestrittenen König des Pop, Rock und Soul finden. Und es steht auch nicht darin, was Michael zum Frühstück isst oder ob seine Haus Tiere mit ihm im Bett schlafen. Was Sie finden, ist ganz einfach der ausführlichste chronologische Wegweiser durch Leben und Karriere des allergrößten Entertainers der Welt. Viel Spaß dabei."
Mit Hochachtung ... Adrian Grant, Mai 1994
 

"TANZ IST DIE KUNST,
DIE DIE SEELE DES MENSCHEN AM MEISTEN BEWEGT"

PLATO

 
"Ich liebe die ganze Welt des Tanzes, weil Tanzen tatsächlich Emotionen mittels Körperbewegung freisetzt. Und wie auch immer du dich fühlst, dein Innerstes wird durch die momentane Stimmung nach außen getragen. Viele Leute denken gar nicht über die Bedeutung des Tanzes nach, aber dieses Gefühl des Loslassens ist eine absolut psychologische Sache. Tanzen ist so wichtig wie Lachen, um Spannungen abzubauen. Flucht vor der Realität ... das ist super."
Michael Jackson, März 1980

Tanz International 2/90 Tanz International 9/90 Tanz International 6/91

Tanz International

"Tanz International ist das deutschsprachige Monatsmagazin für die Arbeit der freischaffenden Künstler und der Initiativen regionaler Tanzzentren, der Studio- und Ausbildungsszene in den vier deutschsprachigen Staaten. In Beiträgen zu Grundsatzfragen von Ästhetik, Choreographie, Tanzjournalismus und -kritik, Laien- und Amateurarbeit einerseits und andererseits den Kriterien für professionelle Tanz- und Ballettarbeit will tanz international eine neue Diskussion zum Selbstverständnis der Berufstänzer, Pädagogen und Choreographen auf internationalem Niveau einleiten."

So stellte sich "Tanz International" im Jahr 1990 vor. Mit dem vierten deutschsprachigen Staat ist natürlich DDR gemeint. DDR (Deutsche Demokratische Republik) wurde durch die Deutsche Wiedevereinigung, die am 3. Oktober 1990 stattfand, aufgelöst.
Hier die Titelseiten der Ausgaben (von links) 2/1990, 9/1990 und 6/1991.


Wenn man die Welt verändern möchte, dann sollte man bei sich selbst anfangen. Ich bin niemals vollständig zufrieden. Ich wünsche mir so sehr, dass die Welt ein besserer Ort sei. Hoffentlich macht das, was ich mit meiner Musik bewirken kann, die Menschen glücklich.
Michael Jackson beim „Ebony" / „Jet" - Showcase im September 1987

Gewußt ?
  • Franz Joseph Haydn, der führender österreichischer Komponist, lebte in Jahren 1732 - 1809. Von dem von ihm im Jahr 1797 komponierten Kaiserhymne "Gott erhalte Franz, den Kaiser" stammt die Melodie der heutigen deutschen Nationalhymne. Die deutsche Nationalhymne besteht heute (seit 1991) aus der dritten Strophe des Deutschlandliedes von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Das Deutschlandlied, auch Lied der Deutschen genannt, wurde am 5. Oktober 1841 in Hamburg erstmals öffentlich gesungen.
  • Der im Jahr 1756 geborene Wolfgang Amadeus Mozart starb im Jahr 1791 und hinterließ bezüglich seines Todes mehrere Legenden. Sie sind entstanden, da man bis heute die Mozarts Todesursache nicht endgültig klären konnte. Eifersucht, Mord und Vergiftung sind seitdem hier im Spiel. Eine der Legenden erzählt von einem unbekannten, anonymen, schwarz gekleideten Mann, der Mozart im Jahr seines Ablebens aufsuchte und eine Komposition bestellte. Es handelte sich dabei um eine Totenmesse. Der geheimnisvolle Auftrag, unbekannter Auftraggeber und die Art der Bestellung machten den Musiker unruhig. Mozart schrieb die Komposition noch in seinem Sterbebett und ist kurz darauf gestorben. Nach Angaben seiner Frau Constanze, glaubte der Musiker bis zuletzt, er arbeitet an seiner eigenen Totenmesse.
  • Matin Luther, der große deutsche Kirchenreformator, lebte in Jahren 1488 - 1546. Mit seinen 95 Thesen protestierte er gegen die Finanzpraktiken der Katholischen Kirche und löste damit die Reformation aus. Der Theologe aus Eisleben befasste sich aber auch intensiv mit der Musik. In seiner Familie legte man auf Musik einen sehr großen Wert, Martin Luther spielte Laute und sang Tenor. Er reformierte die Messe, dichtete und komponierte viele Reformationslieder. Zu den bekanntesten zählen "Ein feste Burg ist unser Gott", "Aus tiefer Not schrei ich zu Dir", "Nun freut Euch, liebe Christen", "Ein neues Liede", "Wohl, der in Gottes Furcht steht", ";Mit Fried und Freud".

"Ich möchte folgendes zum United Negro College Fund sagen: Erziehung erweitert den Horizont des Menschen, und es gibt nichts Wichtigeres, als sicherzustellen, dass jeder die Chance auf Erziehung hat. Lernen wollen und lernen können, aber nicht in der Lage zu sein zu lernen, ist eine Tragödie. Ich fühle mich sehr geehrt, bei diesem Anlass dabei zu sein und zu hören, dass das niemals passieren wird."
Michael Jackson , 10. März 1988

John Cranko - Schule

Der britische Balletttänzer und Choreograf John Cranko wurde 1927 in Südafrika geboren und verstarb im Jahr 1973. 1946 verlässt er Kapstadt und zieht nach London, wo er Mitglied des Sadler's Wells Theatre Ballet wurde und sich durch eine hervorragende Choreografie zu Debussys "Children's Corner" einen Namen machte. 1961 holt man Cranko nach Deutschland und überträgt ihm die Führung des Stuttgarter Balletts. Seine Choreografien machen im Laufe der Jahre das Deutsche Ballett international berühmt und begeistern neben europäischen auch amerikanisches Publikum. 1971 kommt es zu Verwirklichung seiner Idee, in Stuttgart eine Ballettschule zur Ausbildung von Nachwuchstänzern nach englischem Vorbild zu gründen. Mit ihr sollten die junge Talente die Möglichkeit bekommen, eine Ausbildung in klassischem Tanz von der Unterstufe bis zum professionellen Abschluss zu absolvieren. Die Stadt Stuttgart stellte dem Vorhaben das Haus Urbanstr. 94 zur Verfügung und so wurde zum ersten Mal in der Bundesrepublik eine kontinuierliche Ausbildung für den Beruf des klassischen Balletttänzers möglich geworden. 1973 wurde per Erlass des Kultusministeriums von Baden-Württemberg aus den Theaterklassen der Ballettschule die Staatliche Ballettakademie, Berufsfachschule, deren Schüler als staatlich geprüfte, klassische Tänzer abschließen. Nach seinem Tod bekam die Schule zu Ehren John Crankos seinen Namen. Die Schule bietet eine komplette Ballettausbildung von der Grundstufe bis zum Berufsabschluss, verfügt über ein Internat, für Kinder aus anderen Regionen des Landes oder Ausland sowie über ein Tagesinternat, für Kinder aus der direkten Umgebung. Zu den praktischen und theoretischen Fächern gehören u.a. Klassisches Ballett, Charaktertanz, Spanischer Tanz, Moderner Tanz, Jazz, Pas de deux, Variation, Repertoire, Fechten, Schminken, Mimik, Tanzgeschichte, Tanztheorie, Anatomie, Musikgeschichte, Musiktheorie, Gemeinschaftskunde, Deutsch, Englisch, Zeichnen. Zu den regelmäßigen Schulaufführungen in den Staatstheatern Stuttgart kommen Gastspiele und Fernsehauftritte hinzu, die Schüler nehmen an internationalen Wettbewerben teil und haben die Möglichkeit, eigene choreographische Studienarbeiten öffentlich vorzustellen.

Ballett

"Die Fundamente aller großen Ballett ­ Kompanien und aller bedeutenden Tänzer werden in ihrer Ausbildung gelegt. Große Lehrmeister in der Geschichte des Balletts haben sich niemals darauf beschränkt, körperliche Disziplin allein zu vermitteln. Im Mittelpunkt ihres Bemühens stand und steht vielmehr das Streben nach Harmonie von Körper und Seele, durch Förderung und Entwicklung von Geist und Phantasie. Der Tänzer ist dann ein Künstler, wenn er das Instrument, das sein hochspezialisierter Körper darstellt, vollkommen beherrscht und mit ihm auszudrücken vermag, was er zu sagen hat."

(John Cranko)


Zu dem 80. Geburtstag von John Cranko veranstaltete das Stuttgarter Ballett 2007 ein Balletfestival, "Cranko Moves Stuttgart – John Cranko zum 80. Geburtstag", mit unzähligen Aufführungen, Produktionen, Lesungen etc. Genaue Informationen sind in der Jubiläumsschrift „Cranko Moves Stuttgart – John Cranko zum 80. Geburtstag“, die das Stuttgarter Ballett aus diesem Anlass herausgab, enthalten. Zur Gast in den Tagen in Stuttgart u.a. Chinesisches Nationalballett, Londoner Royal Ballet, American Ballet Theater.

John Cranko starb während des Rückfluges von einer USA-Tournee nach Dublin an Herzversagen. Die dem Stuttgarter Ballett mittlerweile angegliederte "John Cranko - Schule" gehört heute zu den renommiertesten Ballettschulen der Welt.

"Unsere Kinder sind das Schönste, das Süßeste, das Wertvollste all unserer Schöpfungen. Trotzdem sterben in jeder Minute mindestens 28 Kinder auf der Welt, sei es an Krankheiten, durch Kriege und Waffen, durch Missbrauch oder Vernachlässigung. Kinder haben wenige Rechte und keinen Fürsprecher. Sie werden in unserer Welt nicht gehört. Gott und die Natur haben mich mit einer Stimme gesegnet. Ich möchte diese einsetzen, um Kindern zu helfen, für sich selbst zu sprechen. Die Heal The World Foundation habe ich gegründet, damit sie die Stimme der Stimmlosen ist: der Kinder."
Michael Jackson 23. Juni 1992

Michael Jackson von Adam Grant Michael Jackson
Die komplette Chronik von 1958 bis heute
von Adrian Grant


"Als mein Interesse zugleich mit meiner Begeisterung für das Entertainment wuchs, wurde mir der wirkliche Michael Jackson immer bewusster, unabhängig von dem, zu dem ihn die Medien machen wollten. So war ich ganz unbefangen, als wir uns das erste Mal begegneten. Sein Charisma erfüllte den Raum; seine vornehme Erscheinung, die gazellenhaften Bewegungen und die bemerkenswerte Stimme waren aufregender als irgendeine High-Tech-Geschichte. Ob auf der Bühne oder nicht: Michael ist immer ein perfekter Live-Auftritt. [...] Ich habe Michael keineswegs „aufgegeben", und ich hoffe, dieses Buch wird das auch deutlich machen. Für alles gibt es einen Grund, und auch aus den unglücklichen Erfahrungen des Lebens kann man etwas lernen."

Adrian Grant

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2007



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