HACHIMAN ? Nein !
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Para Para !
Zuletzt im Jahr 1941 haben die Japaner auf ihn
gehört : den japanischen Kriegsgott Hachiman. Die Folgen sind allgemein
bekannt. Mit dem zwar erfolgreichem Überfall auf Pearl Harbor wurde eine
der größten Katastrophen in der Geschichte des Landes eingeleitet. Die
Krönung dieses Abenteuers fand im August 1945 statt, als die Amerikaner
zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen haben. 35 Jahre
später erleben wir ein ganz anderes Japan. Auch diesmal hörte man auf
die Stimmen vom Himmel. Zu Wort hat sich UDZUME, die japanische
Tanzgöttin gemeldet und den Japaner „Let’s dance“ zugerufen. Man folgte
der Stimme. Der Zeitpunkt war günstig. Gerade schauten sich die Japaner
in Kinos den amerikanischen Saturday Night Fever und die japanischen
Radioansager kannten nur zwei Wörter : Bee Gees. |
| Also steuerten die Japaner die Tanzfläche
an : wir möchten auch ! Es sollte aber etwas japanisches sein. In
Handumdrehen kam neue japanische Discomusik her: Para Para. Dazu ein
paar Figuren : rechter Arm, linkes Bein, hier ein Knoten, da ein Knoten,
eine Drehung, Pausieren : fertig. Para Para ist mittlerweile sehr
populär in Japan. Die Musik, die man ebenfalls Para Para nennt, nimmt
ihrer Ursprung in dem Eurobeat. Getanzt wird meistens in kleinen
Gruppen. Zu jedem Lied gibt es bestimmte Schritte und Armbewegungen.
Para Para Partys, Events und Wettbewerbe sind sehr gut besucht.
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Para Para hat natürlich auch eigene Tanz-
und Musikgruppen wie z.B. Para Para All Stars, Anipara Kids u.a. Und
einen Film Para Para Sakura aus dem Jahr 2001 gibt es auch schon. Und
der Trend nimmt zu. Auch in Deutschland gibt es die ersten Para Para
Anhänger. Und, wie man berichtet, es soll Spaß machen ! Sollen wir
nicht mal kurz unsere Discofox, Tangos, Lambadas & Co. mal vergessen und
etwas Neues ausprobieren .
Wie wär's denn ?
Para Para ? |
Auf einmal wurde es dunkel auf der Tanzfläche.
- Du tanzt so
wunderbar!
- Du auch!
- Du küsst so wunderbar!
- Du auch!
- Ich heiße
Peter!
- Ich auch!
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Eilistraee
Lady of the dance
Irrt, wer denkt, man kann nur auf der
Erdoberfläche tanzen. Eilistraee : Lady of the
dance, weiß es besser. Sie kommt aus einer
unbekannten Welt der Elfen, die unterhalb der
Erdoberfläche in ewiger Dunkelheit ihr Wesen
treiben. Eilistraee ist die dunkle Jungfer, die
Dame des Tanzes, die nackt, langhaarig, mit einem
silbernen Schwert vor einem Vollmond tanzend
dargestellt wird. Sie ist die Tochter von
Corellon Larethians und Loth. Sie wurde von
Corellon mit den anderen Verrätergöttern in den
Untergrund verbannt. Sie selbst hat sich nichts zu
Schulden kommen lassen. Trotzdem bestand sie
darauf mitzugehen, da sie ahnte, dass die
Dunkelelfen ein Licht des Guten in ihren Reichen
brauchen werden. Ihre Alliierten sind die
Seldarine, Mystra, Selune und die guten Götter
des Unterreichs. Zu ihren Feinden zählen die bösen
Gottheiten des Unterreichs. Ihre
Herrschaftsbereiche bestehen aus Gesang, Tanz,
Schönheit, Schwertkunst, Jagd und Mondlicht.
Und sie tanzte nicht nur glänzend. Ihre Dogmen
machten sie zum wahren Stern der ewigen Dunkelheit
:
- Lerne und lehre Lieder, Tänze und die
Schwertkunst. Fördere Frohsinn und Toleranz, - Sei
geduldig, denn Zeit bringt Rat, - Hilf den
Starken, den Schwachen, den Dankbaren und den
Groben gleichermaßen!, - Fördere die Harmonie
zwischen den Rassen!, - Das Wort sei mächtiger
als das Schwert und stets deine bevorzugte Waffe!,
"Ein rechtmäßiger Ort erwartet dich in den Landen
Oben, im Land des großen Lichtes. Komme in Frieden
und lebe wieder unter der Sonne, wo Bäume und
Blumen sprießen." Eine Traumtänzerin, nicht wahr?
Spätestens jetzt sollte man darüber nachdenken, in
allen Tanzschulen und nicht nur, noch ein
Nebenfach einzurichten...
Walzer, Tango, Walzer, Tango.
Sie tanzten auf ihrer Hochzeit die ganze Nacht.
Tage danach spielte der Ray seine
Hochzeitsvideo immer wieder rückwärts ab.
Er sieht gerne, wie er aus der Kirche tritt
- als freier Mann.
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Dance like nobody is watching! - Tanze
als würde niemand zusehen!
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Der nächste bitte ...
Isadora Duncan, eine US-amerikanische Tänzerin
wurde am 27. Mai 1877 in San Francisco geboren.
Sie war eine Wegbereiterin des modernen
Ausdrucktanzes und entwickelte eigene Körper-
und Bewegungsausdrucksformen überwiegend zur
klassischen Konzertmusik. Sie lehnte den
klassischen Balletttanz strickt ab. Die
Balletttänzerinnen zur dieser Zeit trugen bei
Auftritten spezielle Korsetts, die zwangsläufig
ihre Bewegungsfreiheit beschränkten. Isadora
trat ohne diese "Fesseln" auf, wodurch sie ihre
Körpersprache voll entfalten konnte. Die ersten
künstlerischen Erfolge feierte sie in London,
Paris, Berlin und Moskau Während ihren
Auftritten tanzte sie nicht nur ohne Korsett,
sie trat barfuss in einer griechisch-römischen
Tunika auf und belebte so die antiken Tanzformen
wieder. 1904 gründete sie in Grunewald bei
Berlin eine Internats-Tanzschule für Mädchen.
Sie starb mit 50 Jahren am 14. September 1927
in Nizza. Ihre Lebensgeschichte wurde 1968 in
dem Streifen „Isadora“ mit Vanessa Redgrave in
der Hauptrolle verfilmt. Isadora Duncan ebnete
den Weg für die Tanztherapie. Fortwährend von
frühen Mittelalter bis heute beobachten wir eine
zunehmende Formalisierung, Technisierung und
Normierung des Tanzes. Der „perfekte“ Tanz wurde
zunehmend zur Kunstform. So verlor er im Laufe
der Zeit seinen religiös-gesellschaftlichen
Charakter. Dabei ist Tanz eine der ersten und
ältesten Formen menschlichen Ausdrucks und war
stets ein wichtiger Faktor zur Festigung der
Identität und Wertesysteme menschlicher
Gemeinschaften. Mit ihren Ausdruck- und
Bewegungstanz zu Beginn des 20. Jahrhunderts
revolutionierte Isadora Duncan die amerikanische
und europäische Tanzszene und fand eine neue
Tanzform, bei der wieder innere Gefühle den
Ausdruck bestimmten. Viele folgten ihr, in
Deutschland u.a. Rudolf von Laban, Mary Wigman
u.a., und legten den Grundstein für die
Tanztherapie fest. Zuerst in den USA der 1940er
fand der Tanz den Einzug in die Kliniken. Zu
verdanken war dies auch vielen europäischen
Tänzerinnen, die wegen des Krieges und
Naziverfolgung nach USA emigrierten. In
Deutschland mündeten alle Bemühungen der
Tanztherapeuten mit der Gründung des deutsches
Bundesverband für Tanztherapie e.V im Jahr 1982.
Das war gestern vielleicht eine
langweilige Beerdigung!
Als die Musik anfing
waren meine Frau und ich die einzigen,
die
getanzt haben.
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The Love is Back.
Loveparade
„Die
beste Loveparade aller Zeiten“, „Endlich ist sie
wieder da“, „Die Parade stirb nie“ . Zwei Jahre
mussten Techno-Begeisterte auf ihre Loveparade
warten, bis sie endlich im Jahr 2006 wieder
durch Berlins Straßen ziehen konnten. Offiziell
kamen 1,2 Millionen Besucher, womit bescheinigt
wurde: Die Berliner Loveparade ist eine der
größten Tanzveranstaltungen der Welt. Einmal im
Jahr ziehen die Raver durch die Strassen ,
Hunderte von Djs sorgen für den besten
Technosound, Tausende von Besucher strömen aus
der ganzen Welt.
Im Jahr 1989 hat es angefangen. Matthias Roeingh
alias Dr. Motte hat die Veranstaltung mit 150
Beteiligten initiiert. Eine spontane Idee nach
einer „Ganz-Nacht-Party“. Aber sie saß. Am
1.07.1989 zieht der erste Zug über den
Kurfürstendamm, Jahr für Jahr verdoppelte sich
die Teilnehmerzahl. Zuerst wurde diese
Veranstaltung als eine politische Demonstration
angemeldet, doch das hat sich geändert. Der
Loveparade wurde inzwischen der Status einer
politischen Demonstration aberkannt.
Brandenburger Tor, Berlin
Trotz sehr hohen Besucherzahlen gab es Jahr für
Jahr nur sehr wenige Festnahmen. Zwar gibt es
gewaltige Probleme mit Bewohner, Müll und
Umweltbelastung : der Loveparade muss man aber
die Bezeichnung „friedlich“ zugestehen. Im Laufe
der Jahre hat sich die Loveparade sehr stark
kommerzialisiert und hat mit der ursprünglicher
Raver – Bewegung und dazugehöriger Tanzkultur
immer weniger zu tun.
Dies hat zur Folge, dass die wahren Technofans
langsam abziehen und ihre eigene „wahren“ Techno-Paraden
organisieren. Nun, wie dem auch sei, einem gefällt, dem
anderen nicht, einer geht hin, der andere nicht. Die
Berliner Loveparade, wie auch viele andere verteilt auf
der ganzen Welt, beweisen klar und deutlich : der Drang
der Jugend zur Musik und zum Tanz ist nach wie vor
ungebrochen.
Dezember 2006
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