Elektrisch oder lieber akustisch ?
Gitarre

Das Zupfinstrument Nr. 1 : Die
Gitarre. Heute kennt man sie mit 6 Saiten. Es war aber
nicht immer so. Im 13 Jh. gab es in Spanien eine
Frühform von der Gitarre, die mit 4 Saiten bestückt war.
Im 16.Jh. war man nicht mehr so sparsam und legte noch
eine Saite dazu. Alle fünf Saiten gab es dazu noch
doppelt. In der Form, mit 5 Saitenpaaren, sogenannten
Chören, war die Gitarre sehr verbreitet. Die spanischen
Kunstmusiker benutzten zu diesem Zeitpunkt eine Vihuela,
eine Gitarre mit bis zu 7 Saiten. |
Im 17Jh. fand die richtige
Verbreitung der Gitarre statt. Sie verließ Spanien und
wurde bald auch in Frankreich und Italien sehr populär.
Erst im 18. Jh. nahm sie die uns heute bekannte Gestalt
an : sie wurde mit 6 Einzelsaiten bestückt. Da die
großen Musiker der Zeit nur selten Gitarre spielten,
wurde es vorerst ruhig um die Gitarre. Andere
Instrumente wurden bevorzugt. Erst in 20. Jh. wurde sie
neu entdeckt . Dazu haben vorerst viele solche Musiker
wie Segovia,
Yepes oder Bream beigetragen. In der Jugendbewegung
der Zeit wurde Gitarre sehr schnell populär und
wurde bald zu einem Standardinstrument. Heute ist
sie aus der Jazz-, Pop-, Rock – Szene nicht mehr
wegzudenken. Es gibt sehr viele Nebenformen der
Gitarre, wie Hawaiigitarre mit 8 Saiten, die
Terzgitarre, die Quintgitarre, das Banjo, die
Mandoline und viele andere. Um 1930 fing man
intensiv damit an, die Schwingungen einer
Gitarresaite elektrisch aufzunehmen und zu
verstärken. So entstand eine E-Gitarre. Das erste
Gitarren-Patent wurde 1937 in den USA ausgestellt.
Zu diesem Zeitpunkt experimentierte man intensiv auf
allen Fronten und bald bekamen die Musiker eine
E-Gitarre, so, wie wir sie heute kennen. Nun, welche
Gitarre man wählen sollte, muss jeder Musiker für
sich selbst entscheiden. Legt man Wert auf die
Lautstärke, wäre eine elektrische Gitarre
vorzuziehen. |
Ich hab's
geschafft !!!
Der Tanztrainer Bob ist
wegen seiner Strenge allgemein bekannt. An einem
von ihm geführten Casting, zur Aufnahme in eine
Tanzgruppe, haben unter vielen anderen auch
Monika und Mick teilgenommen. Die Konkurrenz war
groß. Viele mussten enttäuscht und mit Tränen
aufgeben. Endlich war Monika dran. Nach einer
halben Stunde, etwas außer Atem, dafür aber
strahlend glücklich, verlässt sie den
Vortanzraum und verkündet mit hochgehobenen
Armen der ganzen Welt : "Ich hab's geschafft"
!!! Neidisch wendet sich der Mick ihr zu.
"Monika, ich gratuliere, wie hast du das bloß
gemacht ?!". "Ach Micky, frag bitte nicht, es
würde dir wirklich nicht weiter helfen ...".
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SAMBA
Karneval in Rio de Janeiro |
© Jerome Dancette - Fotolia.com
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| Sollten Sie im Februar ins Flugzeug steigen,
gibt es nur eine vernünftige Sache, die Sie tun
können : sich nach vorne bewegen, ins Cockpit,
und der Mannschaft neue Zielkoordinaten
mitteilen : 22 54 S 43 14 W. Denn da müssen
Sie unbedingt hin : nach Brasil, nach Rio de
Janeiro. Brasilien ist nämlich ein absolut
ungewöhnliches Land. Überall auf der Welt gibt
es 4 Jahreszeiten, zur Erinnerung : den
Frühling, Sommer, Herbst und den Winter. In
Brasilien dagegen nur drei : Vor dem Karneval,
Karneval, und Nach dem Karneval. Die zweite
Jahreszeit, die von Brasilianer selbst für die
fünfte gehalten wird, der Karneval, beginnt
offiziell am Freitag vor Aschermittwoch in Rio
de Janeiro und ist gleichzeitig eine der
spektakulärsten Partys und eine der ältesten und
größten Tanzveranstaltungen der Welt . Rio de
Janeiro, die zweitgrößte Stadt Brasiliens, zählt
über 6 Millionen Einwohner, die das ganze Jahr
hinweg unter dem 395 m hohen „Zuckerhut“
ungeduldig auf Karneval warten. Karneval ist
nämlich die wichtigste Zeit in Rio. Die
Ausflüge zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten
der Stadt, wie der weltweit bekannten 38 m hohen
Christusstatue oder ein Sonnenbad auf dem
schönsten und bekanntesten Strand der Welt,
Copacabana, können hier niemanden hinwegtäuschen
: Rio ist Karneval. |
© Celso Pupo - Fotolia.com
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© Celso Pupo - Fotolia.com |
So ist es auch nicht verwunderlich, dass
Menschen aus der ganzen Welt nur deshalb nach
Rio kommen, um die „fünfte“ Jahreszeit, den
Karneval, einmal hier zu erleben.
Im ca. 17 Jh.
kam Karneval nach Brasilien : aus Portugal. Im
Jahr 1732 gab es die erste ausgelassene „Party“,
ein frivoles Treiben, wo man sich mit Wasser,
Puder und Kalk bespritzte. Ab 1840 gab es schon
organisierte Veranstaltungen und
Karnevalgesellschaften. Ab 1928 gibt
es Mangueira : die erste Sambaschule in Rio de
Janeiro. 1935 gibt es bereits viele Sambaschulen
und sie werden auch offiziell als
Karnevalorganisationen zugelassen. So wie damals
als auch heute, dominierten sie mit ihren
Karnevalszügen das Geschehen. Der erste Umzug,
der Vorreiter der heutigen Parade, mit
Kostümen, Wagen und Musikbegleitung fand im Jahr
1855 statt. Bis heute gehört die jährliche,
vielfarbige Parade der Sambaschulen zu dem
Höhenpunkt des Karnevals und zählt zu den
größten der Welt. Das ganze Jahr wird intensiv
darauf hin trainiert: Musik, Tanz und Formation.
Auch die Kostüme werden selbst angefertigt. Der
Höhepunkt der Karnevalsparade der besten
Sambaschulen findet am Sonntag- und
Rosenmontagabend statt und dauert bis zu 12
Stunden. 60000 Zuschauer auf der Tribune
bewundern die Parade von „Escolas“
(Sambaschulen) die mit 3 bis 5 tausend |
"Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man
tanzen kann"
argentinischer Tango-Komponist Enrique Santos
Discépolo.
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| Teilnehmern mit je 30 Festzugs-Wagen genau
90 Minuten lang vorbei ziehen. Das sind die
Regeln. Denn es wird dabei die beste
Sambaschule ermittelt. Der Karneval in Rio ist
ein Wettkampf. Eine Jury aus Punktrichtern
beurteilt nach sehr genau festgelegten
Kriterien: Originalität, Rhythmus,
Choreographie, Tänzer, Kostüme, die Wagen und
das Sambathema. Die Tänzerinnen und Tänzer in
ihren traumhaften Kostümen, verkleidet als
Göttinnen, Hexen, Teufel, gute und schlechte
Geister werden mit Kranen auf die bis zu 10m
hohen Wagen hochgehievt (anders geht’s ja gar
nicht), um anschließend den Millionen Zuschauern
vor Ort und vor den Fernsehern ihre Story zu
erzählen. Als Themen nimmt man meistens
Ereignisse aus der brasilianischer Geschichte :
Entdeckung, Sklaverei, Unabhängigkeit aber auch
z.B. Welterschaffung oder personenbezogene
Themen. Monatelange Vorbereitungen sollen jetzt
die Früchte tragen : man will gewinnen. Es ist
alles bereit, es kann losgehen : der Höhepunkt
der Karnevals in Rio, der Umzug setzt sich in
Bewegung. |
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© Nabil BIYAHMADINE - Fotolia.com
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| Am Aschermittwoch findet die Auszählung statt,
die in den TV-Kanälen im ganzen Land live übertragen
wird. Es ist spannend. Wenn dann der Jahressieger
feststeht, bricht nicht nur ganz Rio, sondern das
ganze Land in einen Freudentaumel aus, Feuerwerke
steigen bis in den Himmel, man feiert. Zur der
Karnevalszeit verwandelt sich Rio de Janeiro zu
einer frivolen, ausgelassenen und hemmungslosen
Mischung aus Menschenmassen aller Nationen. Gewimmel
und Getümmel, Durcheinander und Gedränge,
Zehntausende sind unterwegs, um an der Party
teilzunehmen. In diesem äußerst religiösem Land
werden zu der Karnevalszeit alle Gesetze außer Kraft
gesetzt. Alle Schranken fallen :Rio de Janeiro pur.
An diesen Tagen beherrscht die "Welt" nur eins :
Samba. Und in ihrer allgegenwärtigen Rhythmus findet
diese einmalige Tanzparty statt : eben auf
brasilianisch. Zwar findet man hier und da auch
größere Straßen - Züge, aber keiner von Ihnen
vermittelt so stark und intensiv das Gefühl, an
etwas Besonderem teilgenommen zu haben. Denn er ist
etwas ganz besonderes : der Karneval in Rio de
Janeiro. |
Ein kleiner Junge fordert Frau Merkel zum Tanz auf.
Kleiner Junge: "Darf ich bitten?"
Frau Merkel: "Nein, ich tanze nicht mit einem Kind!"
Kleiner Junge: "Oh ich wusste gar nicht, dass Sie
schwanger sind."
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Teinehmer 2006
Armenien
Bosnien und Herzegowina
Dänemark
Deutschland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Großbritannien
Irland
Israel
Kroatien
Lettland
Litauen
Malta
Mazedonien
Moldawien
Norwegen
Rumänien
Russland
Schweden
Schweiz
Spanien
Türkei
Ukraine |
Einen Versuch wert.
Eurovision Song Contest
2006
Liederwettbewerb der
Eurovision (ESC : Eurovision Song Contest) ist ein geheimer
Tipp, über den jeder, der eine Musikkarriere machen möchte,
nachdenken soll. ESC hat schon eine lange Tradition. Zum
ersten mal traf man sich im Jahr 1956, um gemeinsam über das
beste Lied abzustimmen. Alle Länder, die der Europäischen
Rundfunkunion angehören, können einen Vertreter mit einem
Song ins Rennen schicken. Den Wettbewerb gibt es ein mal im
Jahr und grundsätzlich im Land des Vorjahressiegers. Mit 7
Ländern fing das Ganze an, mittlerweile haben so viele
Gefallen an dem Eurovision Wettbewerb gefunden, dass man die
Zahl der Teilnehmer begrenzen musste. Seit 2004 gibt es
sogar eine Qualifikationsrunde. Auch Deutschland durfte
einmal die Sängerinnen und Sänger aus ganz Europa bei sich
begrüßen. Im Jahr 1983 fand die ESC in München statt.
Gesorgt hat dafür 1982 Nicole mit dem "Ein bisschen Frieden".
Mit dem Song konnte sie sich 1982 in Harrogate in
Großbritannien durchsetzen und gewinnen.
Die Iren konnten bis jetzt 7 mal den Grand Prix gewinnen und
sind damit die erfolgreichsten Teilnehmer dieses Contests.
Im Jahr 2006, in Athen, zeigten die Finnländer ihr Können
und mit der Gruppe Lordi holten sie den Sieg. Der Contest
2007 wird in der Hartwall Arena in Finnlands Hauptstadt
Helsinki stattfinden. |
| Nicht immer kann man bei einzelnen
Eurovision Song Contest von hohem Niveau
sprechen. Betrachtet man aber die Veranstaltung
aus der Sicht der Zeit, wird man sich wundern.
Im Laufe der Jahre brachte ESC zahlreiche Lieder
hervor, die zu internationalen Erfolgen und
mittlerweile zu Evergreens wurden. Auch wenn sie
nicht bei dem Contest selbst zu Sieger wurden
erreichten sie danach doch sehr oft weltweite
Popularität bzw. wurden zu den Verkaufsschlager.
Viele wurden von richtigen Showgrößen adaptiert
wie z.B von Paul Anka oder Dean Martin. Das
Lied Puppet on a string von Sandie Shaw wurde
zum weltweiten Radio- und Hitparadenerfolg.
Vicky aus Luxemburg erreicht mit L'amour est
bleu Platz 1 der US-Billboard-Charts. Wer kennt
das nicht : Congratulations von Cliff Richard
oder Eres tú von Mocedades , Waterloo von ABBA,
Save your kisses for me von Brotherhood of Man ,
Dschinghis Khan von Dschinghis Khan oder eben
Ein bißchen Frieden von Nicole ? Einige der
Interpreten wurden zu weltbekannten Stars wie
z.B. Abba oder Celine Dion. Wie man sieht, es
ist tatsächlich möglich bei ESC groß
rauszukommen. Klappt' s nicht auf Anhieb, sucht
man eben nach Alternativen. Wie man's macht hat
uns Hartmut Timm aus Deutschland vorgeführt.
Einfach auf stur umgeschaltet. Er hat angefangen
zu singen und einfach nicht aufgehört. Er sang
und sang und sang und saaaaang ... 54 Stunden
und 41 Minuten lang !!! Zwar konnte er den Grand
Prix von ESC nicht nach Hause mitnehmen, dafür
landete er aber in Guinness Buch der Rekorde.
Nun, wie das so im Leben ist, man kann nicht
alles haben aber durch einen gewissen Grad an
Flexibilität ... |
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Bei der Suche nach Musik : immer wieder das
gleiche Problem : für welche Version soll ich
mich entscheiden? Und es wird noch schlimmer :
Die größte Sammlung verschiedener Versionen
desselben Songs umfasst 1384 Interpretationen
von My Funny Valentine, ursprünglich von Richard
Rodgers und Lorenz Hart und gehört J. Gerardo
Barbosa Lima Filho aus Brasilien. |
| Salvador da Bahia ist die drittgrößte Stadt
Brasiliens, nach São Paulo und Rio de Janeiro.
Der volle Name der Stadt lautet São Salvador da
Baía de Todos os Santos und bedeutet : Heiliger
Retter der Bucht Aller Heiligen. Salvador hat
rund 2,8 Millionen Einwohner und war bis 1763
Hauptstadt Brasiliens. Einmal jährlich findet
hier ein Karneval statt. Der Karneval in
Salvador da Bahia ist der größte Straßenkarneval
der Welt und dauert 6 Tage und 6 Nächte. |
| Immer wieder wegen nicht abgeschlossenen
Reparaturarbeiten im Tanzsaal verschob sich der Termin
für einen Solo - Tanzwettbewerb. Endlich war es soweit.
Wie erwartet, auch in diesem Jahr, verwies die Favoritin
Uschi die Konkurrenz auf die Plätze und holte sich den
Pokal. Unter den Gratulationen und Blumen auch ein
Strauss von Christian. Am nächsten Tag teilt die Uschi
dem Christian ganz vorsichtig mit : "Hör mal Christian,
deine Blumen von gestern, die sind leider alle welk".
"Merkwürdig" antwortet der ganz sichtlich bestürzter
Christian. "bei mir blühten sie schon seit drei
Wochen!". |
Januar 2007
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