Tanz ist ein Telegramm an die Erde
mit der Bitte um Aufhebung
der Schwerkraft.
Fred Astaire
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Gewußt ?
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Die fünf Standardtänze :
Langsamer Walzer
Tango
Wiener Walzer
Slow Foxtrott (Slowfox)
Quickstep
- Ruhige Tempi und deren Bedeutung : 1) adagio - ruhig, sanft, langsam 2)
comodo - mäßig, gemächlich 3) diluendo - verlöschend 4) dolce - zart, sanft
5) funebre - traurig 6) lento - langsam 7) mesto - betrübt 8) moderato -
gemäßigt 9) morendo - ersterbend, verlöschend 10 rallentando - langsamer
werdend 11) religioso - andächtig 12) ritardando - langsamer werdend 13
smorzando - ersterbend, verhauchend 14) sordo - gedämpft 15) sostenuto -
getragen 16) tranquillo - ruhig
- Der berühmteste Geigenbauer aller Zeiten war Antonio Stradivari (1644 -
1737) aus Italien. Er und seine Söhne Francesco (1671 - 1755) und Omobono
(1679 - 1749) wirkten in Cremona. Antonio Stradivari schuf über 1100
Exemplaren von Geigen, von denen viele bis heute erhalten blieben. Seine
Instrumente sind in Musikkreisen längst ein Statussymbol. Sie werden heute
nur noch von Reichen gekauft oder befinden sich im Besitz von Institutionen
wie z.B. einem Museum. In den letzten Jahren wechselten 7 Stück auf
Auktionen ihren Besitzer. Die Preise lagen im Bereich von 200.000 USD bis
877.422 USD, das für ein "Stradivari" bei einer Auktion am 18. November 1998
gezahlt wurden. (2009)
DIE ERSTE TANZGRUPPE DER WELT
ZEUS
und der Seitensprung
Die Themen, die heute an der Tagesordnung stehen und keinesfalls für
Aufregung sorgen, waren früher durchaus interessant und spannend. Wie z.B.
der Seitensprung. Durch die große Auswahl an Verhütungsmitteln, kann sich
eine Dame oder ein Herr von heute viel mehr erlauben, sobald
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der Ehepartner brav arbeiten gegangen ist. Früher musste man äußerst
vorsichtig sein, gar auf Einiges verzichten. Diese Situation forderte
natürlich von Männern, die auf der „Jagd“ waren, viel mehr Einfallsreichtum
um angesichts einer solchen prekären Lage, doch noch die Kurve zu kriegen.
Dass es aber trotzdem ging, dafür gibt es genug Beweise und einen davon
liefert uns Griechenland. Dort, allerdings schon vor einiger Zeit lebte auf
einem Berg, der bis heute Olymp genannt wird, der Zeus, Gott aller Götter.
Er war mit der Erdgöttin Hera verheiratet und hatte große Schwäche, für die
Schokoladeseite der Gesellschaft. Seine Hauptfrage lautete stets : Wie mache
ich es diesmal? Und an Ideen fehlte es ihm nicht. Bei Alkmene, Tochter des
Elektryon wartete er ab, bis ihr Mann unterwegs war und hat sich einfach für
ihn ausgegeben. Fertig, zwei Söhne. Bei der Europa warb er um sie in Gestalt
eines schönen Stiers, der aus dem Wasser stieg um sie wegzutragen. 3 Söhne.
Die Tochter des Flussgottes, Antiope erlebt den Zeus in Gestalt eines
Satyrs, einer ziegenähnlicher Kreatur. Ergebnis : Zwillinge Amphion und
Zethos. Viele Männer von heute haben sich einige Tricks von Zeus abgeguckt
und verwenden sie auch gern. Noch heute im Einsatz : das liebe Geld. Der
Danae, die in einem Turm aus Messing gehalten wurde, erschien Zeus in
Gestalt eines Goldregens. Welche Dame sagt hier nein ? Danae auch nicht.
Ein Sohn, Perseus. Die Semele erlebte den Zeus in seiner ganzen
Herrlichkeit, als
strahlender Gott des Blitzes und Donners. Geburt von Dionysos. Der
Gemahlin des Spartaner Königs Tyndareus, der Leda, erscheint Zeus als ein
Schwan. U.a. Helena, Auslöser des Trojanischen Krieges wird geboren. Bei
Hera, der eigenen Frau, suchte Zeus als Kuckuck bei heftigen Regenguss
Zuflucht unter ihrer Kleidung. Warum er es dabei nicht belassen hat, sondern
die Hera anschließend heiratete ist nicht bekannt. Nun, Nobody is perfect.
Auch an vielen anderen Orten war Zeus am Mitmischen. Er bekam einen Sohn,
Arkas mit der Kallisto, Zwillinge mit der Leto, Tochter Athene mit Titanin
Metis, die Grazien mit Eurynome, Persephone mit Demeter, Hermes mit Maia
usw. usw. Er musste bestimmt einmal auf seinem Weg die Aphrodite –
griechische Göttin der Liebe getroffen haben. >>
"Als was gehen Sie denn zum Kostümball?"
"Als Känguru."
"Ach, ich verstehe, leerer Beutel, große Sprünge".
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Auf einer Party
"Ich erobere jedes Mädchen im Sturm",
prahlt der flotte Dieter.
"Und was machst du bei schönem Wetter?",
fragt sein Freund.
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Unter allen diesen Eroberungen von Zeus, so auf dem Olymp als auch
außerhalb finden wir auch Mnemosyne. Ihr schöner Name bedeutet „Erinnerung“.
Sie ist eine von den Kindern des Uranos (Himmel) und der Gaia (Erde). Sie
alle nennt man gemeinsam Titanen und Titaninnen und sie herrschten noch vor
den Göttern des Olympus. Zu ihnen gehörten Kronos, Thea, Coeus, Metis,
Hyperion und Mnemosyne. Viele Jahre dauerte der Kampf zwischen den Titannen,
die von Kronos und den Olympgöttern, die von Zeus angeführt worden waren.
Schließlich gewann die Truppe des Zeus. Eine kleine Liebesaffäre gab es
dabei auch, eben die zwischen Zeus und Mnemosyne. Beide haben es sich auf
einem Berg gemütlich gemacht, weit weg von den Augen anderer Götter und
natürlich denen von Hera. Äußerst vorsichtig, dieser Zeus. Hier hat er sich
richtig ins Zeug gelegt. Neun Nächte lang vereinigten sich die beiden , aber
das Ergebnis lässt sich sehen. Neun Kinder wurden geboren, alles Mädchen :
Klio, Euterpe, Thalia, Melpomene, Terpsichore, Erato, Polyhymnia, Urania und
Kalliope. Diese Mädels kennen wir heute als die Musen. Sie sind die
griechische Verkörperung des Tanzes und Gesanges. Gleichzeitig waren sie
auch eine Inspiration für Musik und Dichtung. Tanzen und Singen taten sie
leidenschaftlich. Auf jedem Fest, das von Göttern oder großen Helden
veranstaltet wurde, waren sie mit ihrem Tanz vertreten. Die Musen waren die,
die in der damaligen Welt von Krieg, Intrige und Verrat, neben

Grazien, die Schönheit und Harmonie einführten. Sie inspirierten alle
Künstler und wussten sich dabei zu verteidigen. Sie beraubten die Sirenen
ihrer Federn, als die wagten, besser zu singen als sie selbst. Manchmal muss
man eben nachhelfen. Jede von ihnen war für ein bestimmtes Gebiet
zuständig. Die Domäne der Terpsichore war z.B. der Tanz. Griechenland
anders : Das Land ist nicht nur das Ursprungsland der ersten Olympiade, aus
Griechenland kommt auch die erste Tanzgruppe der Welt. Auf eine Frage
konnten unseren intensiven Recherchen jedoch keine Antwort liefern, obwohl
sie durchaus als gründlich zu bezeichnen wären. Wie mag damals diese
singende Tanzgruppe vor einem Auftritt angesagt worden sein ? Weitere
Sprachuntersuchungen aus der Zeit inklusive aller Dialekten sowie damaligen
Sitten haben ergeben , dass es ungefähr ähnlich klingeln müsste wie :
„Ladies and Gentleman, only for you, The Muse,
dance made in Greece !!!”,
oder so …
"Bist Du Postbeamter?", erkundigt sich Silke beim Tanzpartner Christian. "Nein, wie
kommst Du denn darauf?" fragt der Christian verblüfft. "Nun, weil Du mich wie eine
Drucksache behandelst".
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"Tanzen sie schon?" Zwei Musiker, ein Blinder und ein Tauber, spielen bei einer
Hochzeitsgesellschaft auf zum Tanz. Nach einiger Zeit fragt der Blinde den Tauben: "Du, tanzen
sie schon?" darauf der Taube: "Warum, spielen wir schon?" |
Aus einem anderen Winkel (Mad Dancing Night
2006) :
Ein Tanz stellt sich vor
Weltmeisterschaftliche Discofox – Nacht in der Zeche Zollverein (...)
In einer der vielen Hallen des beliebten Veranstaltungsortes wurde
die Geschichte über die Entstehung und Verbreitung einer der populärsten Modetänze der
heutigen Zeit – der Discofox – in unterhaltsamer Form vermittelt. Durch den Abend führte der
redegewandte Moderator Klapheck. In kurzweiliger Form teilte er das Programm in verschiedene
Showblöcke auf, welche nicht nur aus Darbietungen des Discofoxes, sondern auch aus
anderen Gebieten des modernen Tanzsportes bestanden. Für einen Ausflug in heiße
lateinamerikanische Tänze war es dem Veranstalter gelungen für den ersten Teil des
Abends das A-Team des TSZ Aachen, einer der berühmtesten Tanzclubs Deutschlands, zu
gewinnen. Das Team, das auf eine beachtliche Erfolgsserie zurück blicken kann ( 3x
Weltmeister; 2x Europameister; 2x Deutschermeister ) konnte das Publikum sofort
mit ihren Auftritten mitreißen und in seinen Bann schlagen. Die zweite wesentliche Richtung
des Tanzsportes, die Standardtänze, wurden durch die Vizelandesmeister und WM-Finalisten Robert
Jed und Stephanie Venjacob eindrucksvoll im darauf folgenden zweiten Showteil präsentiert.
Tango, Quickstep und Langsamer Walzer dienten als Übergang zu einem schnelleren Tanz des
Abends. Im nächsten Showteil traten zwei Gruppen des Tanz Turnier Club Rot-Weiß-Silber Bochum
auf. Einer der Sparten dieses großen westfälischen Tanzclubs sind u. a. der
Dancefloor- und Discofox- Bereich. Mit zwei Tanzeinlagen konnte der Club sein international
hohes Niveau demonstrieren. Das Duo Rebecca Mathei und Rebecca Zimmermann, sowie die
Smallgroup, beides Finalisten der Deutschen Meisterschaft, begeisterten das Publikum mit
einer dem Discofox durchaus verwandten Tanzrichtung. Darüber hinaus präsentierte der
TTC einen Discofox Workshop, welcher sich harmonisch zwischen den einzelnen Teilen der
Veranstaltung, dem Thema entsprechend, eingliederte. Der Tanztrainer Maurice Behnke
vermittelte mit Paaren seiner Discofox-Tanzgruppe den Zuschauern in verschieden Abschnitten mit
unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden fünf Tanzfiguren. Das Können des Profitrainers ist
nicht zuletzt dadurch belegt, dass er sich in das Guinness Buch der Rekorde mit 150
verschiedenen Discofoxfiguren in
Folge eintragen konnte. Das tanzbegeisterte Publikum konnte danach das erlernte Wissen auf
der Tanzfläche unverzüglich und mit großer Freude umsetzen. Das Highlight dieser
Abendveranstaltung war jedoch der Auftritt der amtierenden Discofox Weltmeister Achim Schmale
und seine Partnerin Meggy Schymik. Beide Tänzer haben dem gelungenen Abend zu einem krönenden
Abschluss verhelfen können. Man konnte dem Paar bei seiner tänzerisch perfekten Leistung die
Freude über dem vor kurzen errungenen WM Titel, den sie in den Vereinigten Staaten erkämpft
hatten, förmlich anmerken. Zusammenfassend kann von einer exzellenten und sehr gut organisierten
Tanzveranstaltung berichtet werden. Selten konnten so zahlreiche international dekorierte
Tanzpaare, bzw. Gruppen, der verschiedensten Tanzrichtungen in einer Show vereint werden. Die
Resonanz der Zuschauer und Akteure lässt hoffen, dass Artur Stachurski auch im nächsten Jahr eine
ähnliche Tanzshow, vielleicht unter einem anderen Motto, ausrichten wird.
Marion Wulff
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des T.T.C. Bochum
Januar 2007
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