Auf unserer Reise durch die Musik- und Tanzwelt
kommen wir an dieser Stadt nicht vorbei : New York
City. Eine Metropole, die seit Jahren zu einem der
Symbole des 20 Jahrhundert geworden ist. Mit ca. 8
Millionen Einwohner ist N.Y. die größte Stadt der
Vereinigten Staaten und eine der größten der Welt.
Die Geschichte von N.Y. geht bis ins Jahr 1626
zurück, wo sie als Handelsstation Neuamsterdam
gegründet worden war. 1664 wurde Neuamsterdam von
engl. Kolonisten erobert und in New York umbenannt.
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Nutze die Talente, die du hast.
Die Wälder wären sehr still,
wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
Henry van Dyke |
George Gershwin
(Jacob Gershwin) wird als Sohn russisch-jüdischer
Immigranten in East New York (heute Brooklyn) am 26.
September 1898 geboren. Seine Mutter Rose Bruskin
emigrierte 1891 mit ihrer Familie zuerst nach
Amerika, sein Vater Morris Gershovitz folgte etwas
später. Dort nahm er den Namen Gershwin an und die
beiden heirateten im Jahr 1895. George hatte zwei
Brüder : Ira (geb. 1998), Arthur (1900) und eine
Schwester Frances, die im Jahr 1906 geboren wurde.
Seinen üblichen Vornamen George verdankt er seinen
Eltern, die ihn vom ersten Tag an so nannten. 1910
erhält George Klavierunterricht. Ab 1914 arbeitet er
als Gutachter für Unterhaltungsmusik in einem New
Yorker Musikverlag. Angeregt durch diese Tätigkeit,
versucht er sich in der Komposition von Tanzliedern
und Songs. Sein erster Song "When You Want 'Em You
Can't Get 'Em" wird veröffentlicht. Obwohl der Song
erfolglos bleibt, werden einige Broadway-Komponisten
auf Gershwin aufmerksam und verwenden in den
kommenden Jahren mehrere seiner Songs in ihren
Stücken. In der Zeit zieht die Familie ständig um,
da der Vater seinen Arbeitsplatz häufig wechselte.
1919 schreibt er seine erste eigene Broadway-Revue
"La, La Lucille". 1928 unternimmt er eine
ausgedehnte Europa-Reise, wo er viele europäische
Künstler kennen lernt, wie z.B. Igor Strawinsky. Es
entsteht das Orchesterwerk "An American in Paris".
1935 erfolgt die Uraufführung der "Folk-Opera" "Porgy
and Bess" in Boston und New York. Vor der Arbeit an
der Oper verbrachte Gershwin einen Sommer in Folly
Island in der Nähe von Charleston (South Carolina),
um sich mit der afro-amerikanischen Jazzmusik
vertraut zu machen. Mit "Porgy and Bess" schafft
Gershwin die erste eigenständige nordamerikanische
Oper. Am 11. Juli 1937 stirbt George Gershwin in
Berverly Hills an den Folgen eines Gehirntumors.
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Sie war ihm gut bekannt. Das bekannteste und
bedeutendes Wahrzeichen von New York City : die
Freiheitsstatue. Als George geboren wurde wurde die
Freiheitsstatue gerade 12 Jahre alt. "Miss Liberty",
wie sie oft genannt wird, ist eine Statue im New
Yorker Hafen auf Liberty Island zur Begrüßung von
Einwanderern und Heimkömmlingen. Auf die Idee eine
solche Statue zu bauen, sind die Franzosen gekommen.
Sie ist ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten
Staaten und sollte ursprünglich 1876 zur
Hundertjahrfeier der amerikanischen
Unabhängigkeitserklärung von 1776 vollendet werden.
Die Einweihung fand aber erst im Jahr 1886 statt.
Zusammen mit ihrem Sockel ist "Miss Liberty" 102 m
hoch. Sie steht mit einem Fuß auf zerbrochenen
Ketten, die die Sklaverei symbolisieren. In ihrer
linken Hand hält sie eine Tafel mit der Inschrift
"JULY IV MDCCLXXVI" (4. Juli 1776), in ihrer
erhobenen rechten Hand hält sie eine Fackel mit
einer goldbeschichteten Flamme. Die Statue ist mit
einer siebenstrahligen Krone geschmückt, in der sich
25 Fenster befinden. Die sieben Strahlen
symbolisieren die sieben Meere und Kontinente, die
25 Fenster repräsentieren die 25 Edelsteine der
Welt. |
Die erste Deutsche Meisterschaft der Formationen
fand 1964 in Neuss statt.
Sie wurde als Kombination ausgetragen (Latein und
Standard)
| 1. |
TTC Harburg |
| 2. |
Grün-Weiß Klub Köln |
| 3. |
Gesellschaftskreis und Junioren-Club
Düsseldorf |
Deutsche Meisterschaften der Formationen 2006 in
Stuttgart.
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Standard |
Latein |
| 1. |
1. TC Ludwigsburg A |
TSG Bremerhaven A |
| 2. |
Braunschweiger TSC A |
Grün-Gold-Club Bremen A |
| 3. |
Olympia TK Schwarz-Weiß Berlin im SC
Siemensstadt A |
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß A |
| 4. |
TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß A |
Grün-Gold-Club Bremen B |
| 5. |
TC Blau-Weiß Berlin A |
TSZ Velbert A |
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- Am 21. Januar ist in UdSSR
Lenin (Wladímir Iljítsch Uljánow) gestorben.
- Es wird die Mongolische Volksrepublik
gegründet.
- Von Konrad Adenauer wird die erste Kölner
Messe eröffnet.
- Ernst Alexanderson schickt das erste Fax
über den Atlantik.
- Der Spielfilm "Quo Vadis" wird in Berlin
uraufgeführt (nach dem gleichnamigen Roman von
Henryk Sienkiewicz).
- In Paris finden zwischen dem 4. Mai und 27.
Juli die VIII. Olympische Spiele der Neuzeit
statt.
- Es werden Telly Savalas, amerikanischer
Schauspieler, Doris Day, US-amerikanische
Schauspielerin und Sängerin und Marlon Brando,
US-amerikanischer Schauspieler geboren.
- Giacomo Puccini, italienischer Komponist ist
gestorben.
- Es werden in den USA alle Indianer zu
US-Bürgern erklärt. Bis jetzt war die
Zuerkennung der Bürgerrechte an Indianer von
individuellen Landesbesitz und der Herauslösung
aus dem Stammesverband abhängig. In diesem Jahr
wurde die Einwanderung in die USA zum ersten Mal
einer Quote unterworfen. Die Einwanderung aus
Nord- und Westeuropa wurde zugunsten der aus
Ost- und Südeuropa eingeschränkt.
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Tanzender Nicht - Russe
Ein neuer CIA-Agent wird nach Russland geschmuggelt.
Dort angekommen, geht er in eine Kneipe, bestellt
sich einen Wodka und kippt ihn runter wie nichts.
Darauf der Wirt: "Du kannst trinken wie ein Russe,
aber du bist keiner." Da schnappt sich der Agent
eine Balalaika und spielt wie ein junger Gott. Sagt
der Wirt: "Du spielst wie ein Russe, aber du bist
keiner." Da fängt der Agent an zu tanzen. "Du tanzt
wie einer aus dem Bolschoi-Ballett. Aber du bist
kein Russe." Fragt der CIA-Agent den Wirt, woher er
das wüsste.
Antwort: "Es gibt keine Neger in Russland..."
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Es war in einem Zug, erinnert sich George. Sehr
oft sind gewöhnliche Zuggeräusche eine Inspiration
für Musiker oder andere Künstler. Rhythmische und
monotone Geräusche eines rasenden Zuges, die Schläge
und Klopfen, Pendeln und Schwanken, Krach und
Pochen, ich selbst höre Musik sogar im Herzen des
Lärms. Und genau dann, damals im Zug, habe ich sie
zum ersten Mal gehört, gar gesehen, auf dem Papier,
in ihrer ganzen Struktur, von Anfang bis Ende : die
Rhapsody in Blue. |
| Am 12. Februar 1924 war es soweit. Im dritten
Stock eines Gebäudes in der 42. Strasse in
Manhattan, in der Aeolian Hall, das über 1000
Zuschauern Platz bot, fand die Uraufführung dieses
bekanntesten und mittlerweile weltberühmten Stückes
von George Gershwin statt : Rhapsody in Blue. Das
Konzert wurde an diesem Abend, das unter dem Titel
An Experiment in Modern Music stattfand, als
vorletzte Komposition präsentiert. George Gershwin
saß selbst am Klavier. Die Creme de la Creme der New
Yorker Musikwelt hat sich hier versammelt. Und sie
alle kamen auf ihre Kosten. Rhapsody in Blue zeigte,
was viele für unmöglich hielten, Jazz und Klassik
gemeinsam : kein Problem. Diese Komposition gab den
Anfang einer phantastischen Konzertkarriere von
George Gershwin und das Stück selbst wird bis heute
auf verschiedenste Arten interpretiert. Mit einer
prächtigen Ovation brachten die Zuschauer ihre
Begeisterung zum Ausdruck. Richtig ins Herz
getroffen. Kaum ein anderes Musikwerk ist so
amerikanisch wie die Rhapsody in Blue von George
Gershwin. Und ganz ungewöhnlich hat es angefangen.
Der Dirigent, Paul Whiteman, der den Abend
organisierte, setzte einfach Gershwin auf seine
Liste, obwohl er selbst zunächst absagte.
Überraschend las George an einem Morgen in der
Zeitung, dass "Gershwin an einem größeren
sinfonischen Werk arbeitet, das am 12. Februar 1924
vorgestellt wird". Es gab kein zurück mehr : die
Rhapsody in Blue musste geschrieben werden. Rhapsody
hat George weltberühmt gemacht. Er wurde nicht nur
sehr bekannt, sondern auch reich. Das Geld kam von
unzähligen Aufnahmen, Überarbeitungen; es gibt auch
eine Ballettversion der Rhapsody in Blue. Auch
Whitemann selbst konnte profitieren. Ab den
12.02.1924 war ein Rhapsody - Motiv das
Erkennungszeichen seiner Orchestra. |
Gewusst ?
Tänze im Zweivierteltakt
- Cancan, Frankreich, 19 Jahrhundert
- Galopp, Deutschland, um 1820
- Gavotte, Frankreich, 16 Jahrhundert
- Habanera, Kuba, 19 jahrhundert
- Krakowiak, Polen, 19 Jahrhundert
- Mambo, Kuba, um 1940
- Onestep, USA, um 1900
- Polka, Böhmen, um 1830
- Quadrille, Frankreich, 18 Jahrhundert
- Rheinländer, Deutschland, um 1840
- Tango, Argentinien, um 1900
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Rhapsody in Blue
DER FILM
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Regie: Eric Goldberg
MMit 39 Jahren ist Gershwin an Folgen eines
Gehirntumors sehr jung gestorben. Wenige Jahre
danach entsteht die Idee für einen Film über George.
Ein Beweis für seine enorme Popularität. Seine
Freunde und Zeitgenossen brennen darauf,
mitzuwirken. Unter anderem spielt der Pianist Oscar
Levent in dem Film mit. Im Jahr 1945 ist es soweit.
Es entsteht ein Werk, das 2 Oscar - Nominierungen
erhält (Musik und Ton) und ist ein Muss für jeden
Gershwin und Musik - Fan geworden. Das Klavier, das
die Gershwins sich anschaffen, wird bald von George
erobert, obwohl er eher für seinen älteren Bruder
gedacht war. Nach seinem Klavier - Unterricht erhält
der junge Pianist eine Stelle bei einem Musikverlag.
Bald danach hat er einen Vertrag bei dem
Musical-Produzenten Max Dreyfus. Hier beginnt erst
richtig seine Kariere. Zuerst waren es kleine
"Dinge", die er schrieb, bald sollten große folgen.
Und dann kam sie, die Rhapsody in Blue, die dem
Autor nicht nur Ruhm brachte, sondern auch den Titel
für diese hervorragende George Gershwin Biografie.
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Es ist soweit
Petrus erscheint einem alten Musiker.
"Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für
dich.
Die gute: Du bist ins Himmlische Orchester aufgenommen.
Die schlechte: Die erste Probe ist morgen, 9 Uhr!"
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So wie er danach, so war sie davor das
Wahrzeichen von Brooklyn : die Brooklyn
Bridge. Die im Jahr 1883 fertiggestellte
Brücke war zu diesem Zeitpunkt die
längste Hängebrücke der Welt. Sie
verbindet Brooklyn mit Manhattan, hat
eine Länge von 1833m und überspannt den
East River. Von 600 Arbeitern, die an
den Arbeiten beteiligt waren, verloren
27 ihr Leben. Ob George hier mal
spazieren gegangen ist ? |
März 2007
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