BACH, JOHANN SEBASTIAN
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Johann Sebastian Bach wurde am 21.3.1685 in Eisenach als Spross einer weit
verzweigten, musikalischen Familie geboren. Sein Vater war der Stadtmusiker
Ambrosius Bach. Als Bach 10 Jahre alt ist, sterben beide Eltern, und der ältere
Bruder Johann Christoph nimmt ihn zu sich. Mit 15 Jahren beginnt Johann
Sebastian Bach seine musikalische Ausbildung in Lüneburg und wird 1703 am Hof
von Sachsen-Weimar als Violinist angestellt. 1704 übernimmt er das Amt des
Organisten in Amstadt und Mühlhausen. 1717 wird er Kammermusikdirektor am Hof
von Anhalt-Köthen und ist ab 1723 Thomaskantor in Leipzig. Der inzwischen
erblindete J. S. Bach stirbt am 28.7.1750 fünfundsechzigjährig in Leipzig. Er
hinterlässt - neben 20 Kindern aus 2 Ehen - mehr als 1000 Kompositionen, die in
vier Bach-Werke-Verzeichnissen zusammengefasst sind. Zu ihnen gehören zahlreiche
Vokalwerke wie Geistliche Kantaten, Motetten, Passionen, Oratorien, Choräle und
Lieder; aber auch eine Vielzahl von Instrumentalkompositionen wie Orgel-,
Orchester-, Kontrapunktische- und Cembalo Werke. Zu seinen bekanntesten und nach
wie vor populären Musikstücken zählen u. a. die „H-Moll-Messe“ (1733), die
„Johannes-Passion“ (1724 (Fassung I/1725 Fassung II), das Weihnachtsoratorium
(1734), „Das wohltemperierte Klavier“ (mehrere, überarbeitete Teile, entstanden
in den Jahren 1720 – 1722 bzw. 1739-1742), „Die Goldberg-Variationen“ (1741 –
1742), die „Brandenburgischen Konzerte“ (1721) sowie „Die Kunst der Fuge“
(1742 – 1749). Zu Hinterlassenschaft von Bach gehören aber auch 288 von ihm
handschriftlich aufgezeichnete Seiten, die auch die Chronik „Ursprung der
musicalisch-Bachischen Familie“ enthalten. Eine Zusammenfassung der
Informationen über Bach bietet mit mehr als 800 Dokumenten das Bach-Archiv
Leipzig.
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Kurz gefasst
- Seine erste Ehe schloss Bach mit seiner Cousine Maria
Barbara Bach ab. Maria Barbara war Tochter des Komponisten Johann Michael
Bach. Sie starb 1720. Seine zweite Ehe führte Bach seit 1721 mit Anna
Magdalena Wilcken. Anna Magdalena starb 1760.
- Zu Lebzeiten war Bach vor allem als ausgezeichneter Organist berühmt.
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Einige Werke von Johann Sebastian Bach
| Matthäus-Passion (BMV 244) | |
| Johannes-Passion (BMV 245) | |
| Brandenburgische Konzerte (BWV 1046–1051) | |
| Musikalisches Opfer (BWV 1079) | |
| Das Wohltemperierte Klavier (BWV 846-893) | |
| Goldberg-Variationen (BWV 988) | |
| Toccata und Fuge d-Moll (BWV 565) | |
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JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
DIE GROSSEN MEISTER DER KLASSISCHEN MUSIK
1988, Delta Music GmbH
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- 1) Ouvertüre No. 4 : Rejouissance
LUDWIG GÜTTLER, Trompete / NEUES BACHISCHES COLLEGIUM MUSICUM MAX POMMER
- 2) Ouvertüre No. 3: Air
NEUES BACHISCHES COLLEGIUM MUSICUM MAX POMMER
- 3) Ouvertüre No. 2: Badinerie
ECKART HAUPT, Flöte / NEUES BACHISCHES COLLEGIUM MUSICUM MAX POMMER
- 4) Oboenkonzert d-moll : Adagio
BURKHARD GLAETZNER, Oboe / NEUES BACHISCHES COLLEGIUM MUSICUM MAX POMMER 5) Menuett d-moll, BWV Anh. 132 KARL-HEINZ PASSIN, Flöte / WALTER HEINZ BERNSTEIN, Cembalo
- 6) Menuett G-dur, BWV Anh. 116
WALTER HEINZ BERNSTEIN, Virginal
- 7) Ouvertüre No. 1: Passepied
NEUES BACHISCHES COLLEGIUM MUSICUM MAX POMMER
- 8) Toccata und Fuge d-moll, BWV 565
HANNES KÄSTNER, Orgel
- 9) "Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte", Kantate, BWV 174: Sinfonia
NEUES BACHISCHES COLLEGIUM MUSICUM MAX POMMER
- 10) Brandenburgisches Konzert No. 2 F- dur, BWV 1047: Andante
NEUES BACHISCHES COLLEGIUM MUSICUM MAX POMMER
- 11) Osteroratorium, BWV 249: Sinfonia
LUDWIG GÜTTLER, Trompete / NEUES BACHISCHES COLLEGIUM MUSICUM MAX POMMER
- 12) Violinkonzert E-dur, BWV 1042: Adagio
MIKLOS SZENTHELYI, Violine / UNGARISCHES KAMMERORCHESTER G. GYORIVANYI-RATH
- 13) "Wachet auf, ruft uns die Stimme", Choral, BWV 645
HANNES KÄSTNER, Orgel
- 14) Brandenburgisches Konzert No. 1 F-dur, BWV 1046: Adagio
NEUES BACHISCHES COLLEGIUM MUSICUM MAX POMMER
- 15) "Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter", Choral, BWV 650
LUDWIG GÜTTLER, Trompete / FRIEDRICH KIRCHEIS, Orgel
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