austria MOZART, WOLFGANG AMADEUS

Wolfgang Amadeus Mozart gehört zu den sogenannten Wunderkindern und ist als solches in Europa sehr bekannt. Seine ungewöhnliche Frühbegabung wurde von seinem Vater Leopold Mozart, der selbst Musiker war, schnell entdeckt und gezielt gefördert. Noch als Wolfgang Amadeus klein war, reiste der Vater mit ihm durch ganz Europa und stellte ihn eben als "Wunderkind" dem damaligen Adel vor. Die umfassende musikalische Ausbildung schon in der Kindheit zeigte schnell bei dem begabten Kind Ergebnisse. "Der Kleine" komponierte bereits 1761, gerade als er 5 war. Der angehende Musiker, der später als einer der herausragendsten in die Musikgeschichte eingehen sollte, wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren. Die immer wieder aufgenommenen Reisen durch ganz Europa ermöglichten dem Musiker das Kennenlernen aller aktuellen musikalischen Strömungen und deren Verarbeitung in eigenen Werken. 1764 erschienen in Paris seine Werke erstmals im Druck. Bei einer seiner Reisen nach Italien wurde er vom Papst zum "Ritter vom Goldenen Sporn" ernannt. Seit 1772 war er als Kapellmeister am Hof des Salzburger Erzbischofs tätig, suchte aber stetig nach einer anderen Anstellung. Da ihm das nicht gelang, gab er nach dem Erfolg der Oper „Idomeneo" in München seine Stellung schließlich auf und zog als erster "Freier Künstler" der Musikgeschichte nach Wien. Hier heiratete er Constanze Weber, gab Konzerte, komponierte im Auftrag und wurde bekannt. Da er aber einen aufwändigen Lebensstil führte, steckte er stets in finanziellen Schwierigkeiten. Diese führten schließlich dazu, dass der Musiker, als er am 5. Dezember 1791 in Wien an einer bis heute nicht genau identifizierten Krankheit gestorben ist, in einem Massengrab beigesetzt wurde.

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Kurz gefasst
  • Für Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) galt Mozart als der größte Komponist aller Zeiten.
  • Mozart gehörte zu der Sorte Menschen, die nicht besonders gut mit Geld umgehen konnten. Er brachte es immer fertig, von dem Verdienten das Doppelte auszugeben. Trotz dass er hohe Einkünfte hatte, war er stets Pleite.
  • Mit seiner Frau Constanze hatte Mozart sechs Kinder. Nur zwei Überlebten.
  • Die Werke von Mozart wurden erstmals 1862 im Köchelverzeichnis (KV) aufgelistet.
  • Die Schwester von Mozart war ebenfalls sehr begabt. In den ersten Jahren traten sie gemeinsam bei Konzerten auf. Sie war etwas älter als ihr Bruder (geb. 1751) und wurde eine hervorragende Pianistin.
  • 1984 kam der amerikanische Film "Amadeus" in Regie von Miloš Forman in die Kinos. Der Streifen wurde im Jahr danach mit acht Oscars ausgezeichnet. Die Hauptrolle in dem Film spielte Tom Hulce.
  • In seiner Tragödie "Mozart und Salieri" stellt der russische Nationaldichter Aleksander Puschkin den kaiserlichen Hofkomponist und Kapellmeister Salieri als Mörder von Mozart dar. Nach ihm sollte Salieri seinen besonders talentierten Konkurrenten per Gift aus dem Weg geräumt haben.

Mozart - Sechs Sonaten für Piano & FlöteW. A. Mozart
Sechs Sonaten für Flöte und Klavier
Nr. 1 - 6 (KV 10 - 15)

Vinyl Doppelalbum
Melodia
Made in USSR
(Mozart auf russisch: Во́льфганг Амаде́й Мо́царт)


Einige bekannte Themen von Wolfgang Amadeus Mozart

•   Eine kleine Nachtmusik - Allegro   
•   Sinfonie Nr. 40 G-Moll - Molto Allegro   
•   Türkischer Marsch   
•   Klavierkonzert Nr.21 - Andante   
•   Die Hochzeit des Figaro - Sinfonie   
•   Klaviersonate Nr. 11 - Alla Turca   

Mozart - Alfred Einstein


Biografie

Taschenbuch
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN - 3-596-17058-3
www.fischerverlag.de


Alfred Einstein
Mozart
Sein Charakter - Sein Werk

Das Buch des deutsch-amerikanischen Musikwissenschaftlers Alfred Einstein ist nicht an den Mozart - Anfänger sondern eher an einen Mozart - Kenner adressiert. "Dies Buch ist keine Einführung in Mozarts Leben und Werk. Es wendet sich an Leser, die bereits vertraut sind mit einigen Daten aus seinem Leben, und vor allem an solche, die zum mindesten einige seiner Werke gehört und liebgewonnen haben." Der Autor konzentriert sich hierbei nicht auf die trockenen Daten aus dem Leben des Musikers oder versucht eine weitere noch lückenlosere Liste seiner Werke aufzustellen. Es geht ihm vielmehr um den Musiker Mozart als Mensch und seinen Charakter und er versucht die Gründe und Einflüsse zu durchleuchten, die diesen entscheidend gestaltet und beeinflusst haben. Er betrachtet das Leben Mozarts nicht sprunghaft, vom Fall zu Fall, wie eine Reihe getrennter Kapitel, sondern als ein Ganzes und zeichnet hier alle relevante Zusammenhänge auf.
"Sein Wachstum als Schöpfer vollzieht sich wie das einer Pflanze - eines edlen Gewächses, dessen innerstes Geheimnis geheim bleibt; aber das durch Sonne und Regen gefördert und durch ungünstige Witterung gehemmt und geschädigt wird."


Mozart - Eine kleine Nachtmusik

Mozart
Eine kleine Nachtmusik

Aus der Sammlung 1000 Meisterwerke
Audio CD
Karussell Musik, Hamburg


Wolfgang Amadeus Mozart - Zeittafel
  • 1756
    Geburt am 27. Januar
  • 1764
    Die Sinfonie Nr. 1 entsteht (KV 16)
  • 1772
    Ernannt zum Kapellmeister am Hof des Salzburger Erzbischofs
  • 1778
    In Paris stirbt seine Mutter
  • 1779
    Aloisa Weber lehnt Mozarts Heiratsantrag ab
  • 1781
    Uraufführung von "Idomeneo", Übersiedlung nach Wien
  • 1782
    Heirat mit Constanze Weber, Schwester von Aloisa.
  • 1785
    Klavierkonzert Nr. 21 entsteht
  • 1786
    Die Oper "Die Hochzeit des Figaro" wird uraufgeführt.
  • 1788
    Geldprobleme häufen sich an
  • 1787
    "Don Giovanni" entsteht, Ludwig van Beethoven wird kurz Mozarts Schüler, Mozart wird zum kaiserlichen Hofkomponisten (ohne Besoldung) ernannt.
  • 1791
    Die Uraufführung von "Die Zauberflöte" in Freihaustheater auf der Wieden in Wien wird zum großen Erfolg.
  • 1893
    Tod am 5. Dezember im Alter von nur 35 Jahren.

Mozart
Sechs Deutsche Tänze

Orchester der Salzburger Camerata Academica

Leitung: Bernhard Paumgartner

Die „Deutschen Tänze“ schrieb Mozart um Geld zu verdienen. Dies gilt vor allem für die Kompositionen, die im Köchelverzeichnis unter KV600, KV602 und KV605 registriert wurden. Sie sind alle in Wien entstanden. Die "Deutschen Tänze" KV600 schrieb Mozart am 29. Januar 1791. Weitere vier folgten sieben Tage später, weitere sieben Tage später sind die drei Deutschen Tänze entstanden. Diese Werke entstanden also im Todesjahr des Komponisten. Mozart starb am 5. Dezember 1791.


Die Totenmesse

Der im Jahr 1756 geborene Wolfgang Amadeus Mozart starb im Jahr 1791 und hinterließ rund um sein Tode mehrere Legenden. Sie sind vor allem deswegen entstanden, da man bis heute die Mozarts Todesursache nicht endgültig klären konnte. Eifersucht, Mord und sogar Vergiftung sind seitdem hier im Spiel. Eine der Legenden erzählt von einem unbekannten, anonymen, schwarz gekleideten Mann, der Mozart im Jahr seines Ablebens aufsuchte und eine Komposition bestellte. Es handelte sich dabei um eine Totenmesse. Der geheimnisvolle Auftrag, unbekannter Auftraggeber und die Art der Bestellung machten den Musiker unruhig. Mozart schrieb die Komposition noch in seinem Sterbebett und ist kurz darauf gestorben. Nach Angaben seiner Frau Constanze, glaubte der Musiker bis zuletzt, er arbeitet an seiner eigenen Totenmesse.




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