usa ARMSTRONG, LOUIS

Nah die ganze Jazzwelt war dabei als Louis Armstrong 1971 seinen letzten Weg angetreten hat. Seinen Sarg trugen u.a. Bing Crosby, Ella Fitzgerald, Dizzy Gillespie, Pearl Bailey, Count Basie, Harry James, Frank Sinatra, Ed Sullivan, Earl Wilson, Alan King, Johnny Carson und David Frost. Während der Abschiedszeremonie sangen für ihn Peggy Lee und Al Hibbler. Der am 6. Juni 1971 an einem Herzanfall verstorbene Musiker wurde auf dem Friedhof Flushing Cemetery in Queens, New York City, beigesetzt. Seine Geschichte begann vor 70 Jahren, als er am 4. August 1901 in New Orleans geboren wurde. Keine 30 Jahre brauchte er um zum Weltstar und einer Jazzlegende schlechthin aufzusteigen. Mit 17 Jahren verlässt er seine Geburtsstadt und startet eine Karriere, die ihn bald durch die ganze Welt führen wird. Er lernt von King Oliver Trompete spielen, spielt in Kid Ory's Band und bleibt zwei Jahre bei Fate Marable auf den Mississippi - Dampfern. In Jahren 1920-22 spielt er in Chicago in der King Oliver’s Creole Jazz Band, 1924 im Orchester von Fletscher Henderson in New York. Weitere Jahre verbrachte er u.a. bei Olli Powers, Erskine Tate, Carol Dickerson, Clarence Jones und holte sich überall das Rüstzeug, das ihn anschließend zu dem bedeutendsten Jazzmusiker und Trompeter aller Zeiten machte. Nach seiner Rückkehr nach Chicago entstanden seine ersten Platten mit den von ihm gegründeten "Hot Five" und "Hot Seven". In New York steht er auf der Bühne mit verschiedenen Orchestern und präsentiert sein Können als Trompeter und Sänger. Nach dem II. Weltkrieg führt er selbst die kleine Gruppe "Louis Armstrong All Stars" und tourt durch die ganze Welt. Louis Armstrong entwickelte im Laufe der Jahre einen Stil, der maßgebend für die weitere Entwicklung des Jazz wurde. Er selbst nimmt als einer der bedeutendsten Trompeter mit einer überragenden Spieltechnik in dem Genre einen herausragenden Platz ein.
(2007)

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Louis Armstrong - Live Recording

Louis Armstrong
Live Recording At The "Stork Club" N.Y. 62

Vinyl LP
Muza, SX 1158
In den 50er und den 60er hat Louis Armstrong nicht besonders viele Platten aufgenommen. Das war die Zeit für Konzerte und Auftritte. In der Zeit trat er in über 30 Ländern auf, fast auf allen Kontinenten und wurde nicht selten "freiwilliger Botschafter" genannt. Die internationale Bekanntheit erreichte er durch Auftritte mit der Gruppe "All Stars". Auf der Platte Fragmente eines Live - Konzertes in dem New Yorker "Stork Club" aus dem Jahr 1962. Neben Songs aus dem Standard - Repertoire vom Armstrong sind hier auch Stücke aus den bekannten Musicals "Hello Dolly" und "Kabarett" zu hören. Inhalt:
01. When It's Sleepy Time Down South (L. Rene, O. Rene - C. Muse)
02. Back Home Again Indiana (S. G. Hanley, McDonald)
03. Hello Dolly (J. Herman)
04. St. James Infirmary (J. Primrose)
05. On Blueberry Hill (Lewis, L. Stock, V. Rose)
06. Mack The Knife (From "The 3 pennies opera") (K. Weill, B. Brecht)
07. Cabaret (J. Kander)
08. That's My Desire (Kress, Loveday)
09. Ole Miss (tradit.)
10. A Kiss To Build A Dream On (Kalmar, Ruby, Hammerstein II)

Die Trennung

In den Jahren 1918 - 1922 ist Louis Armstrong mit Daisy Parker verheiratet, am  5. Februar 1924 heiratet er Lil Hardin von der er sich 1931 wieder trennte. 1938 feiert er eine Hochzeit mit Alpha Smith. Das große Glück dauert bis 1942. Nach der Scheidung von Alpha Smith heiratet er im gleichen Jahr Lucille Williams. Vier Ehefrauen, vier Hochzeiten. Wie verhielt sich aber der große Musiker jeweils bei einer Scheidung? Gab es Streit, Anwälte und Gerichtliche Verfahren? War es jedes Mal anders, oder hat es ein Schema gegeben? Nach der Scheidung mit Lil, bekam sie z.B. das Haus und den größten Teil von Armstrongs Vermögen. Seine Ehefrau Lucille kommentierte sein Scheidungsverhalten so : "Er wollte nichts mit Unterhaltszahlungen zu tun haben. Bei der Scheidung gab er seiner ehemaligen Frau alles, was er hatte, und fing dann wieder ganz von vorne an."
  Die größten Hits von Louis Armstrong

•   You Won't Be Satisfied (Until You Break My Heart) (1946, USA #10)  
•   (When We Are Dancing) I Get Ideas (1951, USA #10)  
•   Takes Two To Tango (1952, GB #6)  
•   Theme From The Threepenny Opera (1956, GB #8)  
•   Uncle Satchmo's Lullaby (1959, D #9)  
•   Hello, Dolly! (1964, D #8, GB #4, USA #1)  
•   What A Wonderful World (1968, D #6, GB #1)  
•   We Have All The Time In The World (1994, GB #3)  
(2012)

Louis Armstrong Biografie von James Lincoln Collier
Louis Armstrong
James L.Collier
Econ Taschenbuch Verlag 2000
Übersetzung : Theo Kierdorf
DM 18.90


James Lincoln Collier
Louis Armstrong
Von New Orleans bis zur Carnegie Hall

King of Jazz 
- sein Leben, seine Zeit, seine Musik 

"Für Millionen Fans war Louis Armstrong ein großer Entertainer - und mehr wollte er selbst auch nie sein. Auf seinem Weg von weit unten nach ganz oben entwickelte er sich zu einem der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Kenntnisreich und mit viel Liebe zum Detail beleuchtet James L. Collier jede Facette aus Leben und Werk des unvergesslichen Satchmo". 

Der Autor James Lincoln Collier wurde am 27. Juni 1928 in New York geboren. Der amerikanische Journalist und Schriftsteller ist Autor zahlreicher Bücher zur Musik. Er schrieb neben der Biografie über Louis Armstrong auch Bücher über andere Musiker wie "Duke Ellington. Genius des Jazz" oder "Benny Goodman- King of Swing". Seine Artikel sind in renommierten Zeitschriften wie dem New York Times Magazine, dem Wall Street Journal, Reader's Digest und Village Voice erschienen.
Kurz gefasst
  • 1990 wurde Louis Armstrong in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
  • Louis Armstrong ist sehr oft mit der Jazz - Sängerin Ella Fitzgerald aufgetreten.
  • Das Hauptstadion auf dem 1978 eröffneten Gelände der US Open wurde nach Louis Armstrong benannt. Das Stadion stellte Platz für 18.000 Zuschauer zur Verfügung. Nach dem Umbau 1994 bekam das Gelände ein neuer Centre Court mit einer Kapazität von über 22.000 Zuschauern und verdrängte den Louis Armstrong Court auf den zweiten Platz. Dieser bot nach der Renovierung 10.000 Zuschauern Platz.