grossbritannien BOWIE, DAVID

David Robert Heyward-Jones, geb. am 8. Januar 1947 in London und bekannt allgemein als David Bowie, gilt als einer der einflussreichsten Musiker der jüngeren Musikgeschichte. 1964 nahm er seine erste Single "Liza Jane" auf, die jedoch keinen Erfolg hatte. Auch die unmittelbar darauf folgenden Produktionen fanden kaum Anhänger. 1967 erschien sein Debütalbum "David Bowie", das ihm kommerziell ebenfalls keinen Erfolg bescherte. Er agierte bis dahin unter dem Namen David Jones. Nach diesen Misserfolgen nannte er sich ab jetzt David Bowie. Mit seinem zweiten Album aus dem Jahr 1969 hatte er mehr Glück. Das Stück "Space Oddity" aus diesem Album wird zu seinem ersten kommerziellen Erfolg. Danach ging es nach und nach aufwärts und er feierte mit seinen Hits weitere Erfolge. Sein Album "Hunky Dory" aus dem Jahr 1971 wurde zu seinem ersten Klassiker. Ein weiterer Erfolg kam 1972 mit dem Album "The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars" und der anschließenden Welttournee. Nicht zuletzt haben dazu auch seine theatralische und provozierende Bühnenshows beigetragen. Ende 1972 präsentierte Bowie den Hit "The Jean Genie", mit dem er in Großbritannien den 2. Platz belegte. 1975 kam der Song "Fame", sein erster Nummer-1-Hit in den USA, 1980 "Ashes To Ashes", 1983 "Let's Dance". Das Album "Let's Dance" selbst wurde zu seinem größten kommerziellen Erfolg. Nebenbei, seit Mitte der 1970er Jahre, arbeitet Bowie auch regelmäßig als Schauspieler. Unter anderen konnte man ihn in den Filmen "Die Reise ins Labyrinth" (1986) oder "Absolute Beginners – Junge Helden" (1986) erleben. 1996 wurde Bowie in die Rock'n Roll Hall of Fame aufgenommen. 2000 wählte der New Musical Express Bowie zum "einflussreichsten Popmusiker aller Zeiten". Mit sieben Studioalben konnte David Bowie den ersten Platz der LP-Charts in Großbritannien belegen. Es waren "Aladdin Sane" (1973), "Pin Ups" (1973), "Diamond Dogs" (1974), "Scary Monsters (And Super Creeps)" (1980), "Let's Dance" (1983), "Tonight" (1984), "Black Tie White Noise" (1993) und "The Next Day" (2013).
(2013)

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Modern Love

David Bowie - Modern Love
David Bowie
Modern Love
1983, Vinyl Maxi-Single.

Kurz gefasst
  • Die offizielle Internetpräsenz von David Bowie: www.davidbowie.com
  • Am 20. April 1992 fand im Londoner Wembley Stadion ein Gedenkkonzert für Freddie Merkury statt. Während der Show, für die die 72.000 Eintrittskarten innerhalb von 6 Stunden ausverkauft waren, traten neben David Bowie auch George Michael, Annie Lenox und Bob Dylan auf. Freddie Merkury, der Leadsänger der Gruppe Queen, starb am 24. November 1991 an Aids.
  • David Bowie hat sich schon immer für Kunst interessiert. Regelmäßig machte er Besuche in den Antiquitätenmärkten in Marylebone und Kensington und holte sich weitere Sammlerstücke. Vor allem expressionistische Kunst hatte ihn interessiert. Er malte auch selbst und hat schon eigene Bilder ausgestellt. In den 90er Jahren schätzte man sein Vermögen insgesamt auf über 300 Mio. Dollar und er galt damals als reichster Popstar Großbritanniens.
  • 2002 verwendete man den Song Heroes von David Bowie in der Werbung für Chrysler.
  • David Bowie lebt mit seiner Familie in New York. (2013)
  • Schätzungsweise konnte David Bowie bis 2013 nah 140 Millionen Platten absetzen.
  • Am 25. Juni 2004, während eines Konzertes in Deutschland (Hurricane-Festival, erlitt David Bowie einen Herzinfarkt. Das Leben konnte ihm eine sofortige Notoperation retten.
  • Am 12. Mai 2013 veröffentlichte der kanadische Austronaut Chris Hadfield auf YouTube seine eigene Version Davis Bowies "Space Oddity". Das auf der Raumstation aufgenommene Video begeisterte Millionen Menschen auf der ganzen Welt und wurde bis Ende 2013 über 20 Millionen Mal angeklickt.[1]
  • David Bowie ist am 10. Januar 2016 im Alter von 69 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben.

  Die größten Hits von David Bowie

•   Space Oddity (1969, GB #5, Neuveröffentlichung 1975, GB #1)  
•   Starman (1972, GB #10 / Rumba)  
•   The Jean Genie (1972, GB #2)  
•   Drive-In Saturday (1973, GB #3)  
•   Life On Mars? (1973, GB #3)  
•   The Laughing Gnome (1973, Erstveröffentlichung 1967, GB #6)  
•   Sorrow (1973, GB #3)  
•   Rebel Rebel (1974, GB #5)  
•   Knock On Wood (1974, GB #10)  
•   Fame (1975, USA #1)  
•   Golden Years (1975, USA #10, GB #8)  
•   Sound And Vision (1977, D #6, GB #3)  
•   Boys Keep Swinging (1979, GB #7)  
•   Ashes To Ashes (1980, D #9, GB #1)  
•   Fashion (1980, GB #5)  
•   Under Pressure (1981, USA #10, GB #1)  
•   Peace On Earth / Little Drummer Boy (1982, GB #3)  
•   Let's Dance (1983, D #2, GB #1, USA #1 / Cha Cha Cha)  
•   China Girl (1983, USA #10, D #6, GB #2)  
•   Modern Love (1983, GB #2)  
•   Blue Jean (1984, USA #8, GB #6)  
•   This Is Not America (1985, D #5)  
•   Dancing In The Street (1985, USA #7, D #6, GB #1, mit Mick Jagger / Cha Cha Cha, Discofox)  
•   Absolute Beginners (1986, D #7, GB #2 / Cha Cha Cha)  
•   Jump They Say (1993, GB #9)   
(2013)

Besonders empfehlenswert:David Bowie
The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars
1972
In dem großen Buch des Magazins Rolling Stone "Die 500 besten Alben aller Zeiten" ist David Bowie gleich mit sechs Platten vertreten. Solche Erfolge feiern ausschließlich die herausragenden Ausnahmekünstler. Am besten hat seine Platte "The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars" aus dem Jahr 1972 abgeschnitten (Position 35). Das als ein Konzeptalbum aufgefasste Werk belegte in den britischen LP-Charts den fünften Platz. Seine weiteren Platten auf der Liste der "500 besten Alben aller Zeiten" sind "Aladdin Sane", "Changesone", "Hunky Dory", "Low" und "Station To Station". Titelliste: Five Years, Soul Love, Moonage Daydream, Starman, It Ain't Easy, Lady Stardust, Star, Hang On To Yourself, Ziggy Stardust, Suffragette City, Rock 'n' Roll Suicide.
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Jeder Song von David Bowie ist ein Theaterstück
Brian Eno

David Bowie als WachsfigurDavid Bowie als Wachsfigur
ausgestellt in dem Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds.

Die Welt trauert um David Bowie

NRZ 2016
NRZ (Neue Ruhr Zeitung) berichtet über den Tod des Sängers
Ausgabe 12. Januar 2016

Stern 2016

Stern

David Bowie
Der Mythos. Sein Leben. Die Bilder



Stern
Ausgabe Nr. 3 / 14 Januar 2016

Im Inhalt auch "Der große Stern-Report" zum Thema "Sind wir noch sicher?" (Sex-Attacken, Polizei-Versagen und die Folgen), in dem die sexuellen Übergriffe auf Frauen in Köln in der Silvesternacht 2015/16 thematisiert werden.




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[1] - http://www.youtube.com/watch?v=KaOC9danxNo