grossbritannien BOYLE, SUSAN

Die Berichterstatter weichen bei den Zahlenangaben etwas voneinander ab, alle Angaben haben aber etwas gemeinsam : Sie sind gewaltig. Auf dem Portal YouTube findet man Videos mit Susan, die von etwa 80 Millionen Usern angeklickt wurden. Auf ihrer Homepage www.susanboylemusic.com wird berichtet, dass "I Dreamed A Dream" aus dem Musical Les Miserables in der Version von Susan Boyle mit 300 Millionen Klicks zu den meist gesehenen Clips aller Zeiten gehört. Es geschah 2009, als die schüchterne und streng gläubige Susan Boyle die Bühne der britischen Show "Britain’s Got Talent" betrat und ihre Version von "I Dreamed A Dream" vortrug. Obwohl sie im Finale den Sieg der Tanzformation "Diversity" überlassen musste, ist sie die eigentliche Gewinnerin der Show und Auslöser des weltweiten Aufsehens. Bis zur letzten Sekunde glaubte keiner an das neue und unscheinbare Aschenputtel von einer Hausfrau. Bis sie den ersten Ton von sich gab. Das völlig erstaunte Publikum samt Jury, Standing - Ovations und unzählige Berichte weltweit waren die Folgen. An dem Tag ihres phänomenalen Durchbruchs wurde die am 1. April 1961 in Blackburn, West Lothian geborene Britin 48 Jahre alt. In der Zeit davor feilte sie in Kirchen und Gesangsvereinen an ihrer Stimme. Danach wusste der frisch gebackene Weltstar nicht mehr so richtig, wie es um ihn geschah. Renommierteste Magazine der Welt wie Der Spiegel, Forbes, The Times of India, das chinesische Xinhua, Zero Hora aus Brasilien, das israelische Ynet oder Al Arabiya bringen Artikel über Susan, sie wird zum Thema und schließlich zum Ereignis des Jahres. Ende des Jahres, am 23. November folgt das Debütalbum von Susan Boyle "I Dreamed A Dream", das sich in den ersten vier Wochen über 6 Millionen mal verkauft und Platz 1 der Albumcharts in mehreren Ländern erreicht. Eine spektakuläre, außergewöhnliche und märchenhafte Geschichte, und dazu mit einer Pointe, die uns wieder mal daran erinnert, dass wir bei all der Verpackungsvielfalt gelegentlich auf den Inhalt schauen sollen.
(2010)

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Kurz gefasst
  • Die offizielle Internetadresse von Susan Boyle (deutsch) : www.susanboylemusic.com/de/
  • Susan Boyle stand zum ersten Mal vor der Britain’s Got Talent - Jury am 21. Januar 2009. Die dritte Staffel der Show, an der sie teilnahm, fand zwischen dem 11. April 2009 und dem 30. Mai 2009 statt.
  • Am 3. Dezember 2010 wurde Susan Boyle für einen Grammy nominiert. Es ist ihre erste Grammy - Nominierung gewesen. Die Nominierung in der Kategorie "Best Pop Vocal Album" bezieht sich auf ihr Debütalbum "I Dreamed A Dream". Ihre Konkurrenten waren Justin Bieber, Lady Gaga, John Mayer und Katy Perry,womit sie die einzige Britin in der Gesellschaft war. Das Rennen machte Lady Gaga mit "The Fame Monster".
  • Susan ist streng katholisch, nicht verheiratet und hat acht ältere Geschwister.

  Die größten Hits von Susan Boyle

•   Wild Horses (2009, I Dreamed A Dream, GB #9)  
(2012)

I Dreamed A Dream

(23. November 2009, Synco, Columbia Records, Produzent : Steve Mac)
Kurz nach dem Erfolg bei der Britain’s Got Talent - Show betrat Susan im Sommer 2009 in Edinburgh ein Tonstudio, um mit den Aufnahmen zu ihrem Debütalbum zu beginnen. Übrigens : Es war ihr erster Besuch in einer solchen Einrichtung. Die eigentlichen Aufnahmen fanden dann in London statt. Inhaltlich wurde ihr erstes Werk zu einer bunten Mischung. Es gibt hier kirchliche sowie auch Stücke aus der Welt der populären Musik. Mit darauf natürlich ihr Song, mit dem sie im Vorfeld die ganze Welt begeisterte : "I Dreamed A Dream". Das Album wurde zum einen unglaublichen Renner. Millionen Exemplare verkaufen sich wie frische Brötchen und machen die Scheibe zu dem bestverkauften Album des Jahres 2009. In unzähligen Ländern steigt es in die Top 10 der Albumcharts, in Großbritannien erreichte es Platz 1, in den USA ebenfalls, in Deutschland Platz 3. Kein Album hatte bei dem Online - Shop Amazon bisher so viele Vorbestellungen wie "I Dreamed A Dream". Aus der Platte stammen die zwei ersten Singles von Susan : "I Dreamed A Dream" und "Wild Horses". Die Tracks :

•   Wild Horses Mick Jagger, Keith Richards (The Rolling Stones)   
•   I Dreamed A Dream Claude-Michel Schönberg, Alain Boublil, Herbert Kretzmer, (Les Misérables)   
•   Cry Me A River Arthur Hamilton   
•   How Great Thou Art Carl Boberg   
•   You'll See Madonna David Foster   
•   Daydream Believer John Stewart (The Monkees)   
•   Up To The Mountain Patty Griffin   
•   Amazing Grace John Newton   
•   Who I Was Born To Be Audra Mae, Mark Linn-Baker, Johan Fransson, Tobias Lundgren, Tim Larsson   
•   Proud Steve Mac, Wayne Hector, Andy Hill   
•   The End Of The World Arthur Kent, Sylvia Dee   
•   Silent Night Josef Mohr, Franz Xaver Gruber