usa CALE, J.J.

J.J. Cale (eigentlich John Weldon Cale) wurde am 5. Dezember 1938 in Oklahoma City, der Hauptstadt des amerikanischen Bundestaates Oklahoma, geboren. Das äußerst Markante an diesem Gitarristen, Sänger, Komponisten, Songwriter und Produzenten war, dass stets die anderen Lob, Ruhm und schließlich auch Geld mit seinen Songs verdienten und er selbst dem breiten Publikum eher unbekannt war und leer ausgegangen ist. Ein Beispiel dafür liefern seine Songs "After Midnight" und "Cocaine", mit denen Eric Clapton riesige Erfolge feierte. In der Branche selbst wurde Cale doch stets hoch angesehen. Er beeinflusste neben Eric Clapton auch Mark Knopfler von Dire Straits, Deep Purple oder Johnny Cash. Endlos scheint die Liste der Interpreten zu sein, die seine Songs in ihr Repertoire aufnahmen und nachgesungen haben. Bereits als Zehnjähriger schloss er die Freundschaft mit einer Gitarre und spielte schon während der Schulzeit in diversen Bands. Der "Schweiger aus Tulsa", wie er oft genannt wurde, wuchs in Tulsa auf. Seinen Künstler - Vornamen J.J. legte er sich zu, um mit dem damals etablierten Musiker John Cale nicht verwechselt zu werden. Seine Karriere begann spät. Das erste Album "Naturally", ermutigt durch den Erfolg Claptons mit "After Midnight", nahm er 1972 auf. Er war damals 34 Jahre alt. 1973 folgte das zweite Album "Really". Mit dem Stück "Crazy Mama" hatte er seinen ersten Hit, der in den USA Platz 29 belegen konnte. Zu weiteren Höhenpunkten seiner Kariere gehören "Call Me The Breeze" und der von Eric Clapton zu einem Welthit adaptierte Song "Cocaine". Seine weiteren bekannte Alben sind: "Okie" (1974), "Troubadour"(1976), "Grasshopper" (1982), "Number 10" (1992), "Claser To You" (1994), "Guitar Man" (1996), "Live" (2001) und "To Tulsa And Back" (2004). J.J. Cale lebte stets zurückgezogen in seiner Heimat, gab gelegentlich einen Auftritt und wie so manche anmerkten, stand wie eine Mauer seiner eigenen Kariere im Weg. Im Juli 2013 wurde auf seiner Homepage bekanntgegeben, dass der Musiker tot ist. Er starb am 26. Juli 2013 infolge eines Herzinfarkts im kalifornischen San Diego. J.J. Cale wurde 74 Jahre alt.
(2013)

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J.J. Cale - Naturally

J.J. Cale - Naturally

Audio CD, Mercury

Alle Songs schrieb J.J. Cale außer "Clyde". Hier wirkte C.W.Beavers mit.

Das Album "Naturally" aus dem Jahr 1972 ist das Debütalbum von J.J. Cale. Bereits das erste Album spiegelt den unverwechselbaren Stil von J.J. Cale wider, den der Musiker immer behielt. Seine Platten nahm er in Nashville auf, stets daran bedacht, kein Aufsehen zu erregen.
Alle Titel auf dem Album:

Naturally

•   Call Me The Breeze   
•   Call The Doctor   
•   Don't Go To Strangers   
•   Woman I Love   
•   Magnolia   
•   Clyde   
•   Crazy Mama   
•   Nowhere To Run   
•   After Midnight   
•   River Runs Deep   
•   Bringing It Back   
•   Crying Eyes   

J.J.Cale - Shades

J.J.Cale - Shades

Vinyl-LP, Ariston, 1981

1. Carry On
2. Deep Dark Dungeon
3. Wish I Had Not Said That
4. Pack My Jack
5. If You Leave Her
6. Mama Don't
7. Runaround
8. What Do You Expect
9. Love Has Been Gone
10. Cloudy Day


J.J. Cale - Guitar Man

J.J. Cale - Guitar Man"

Audio CD, EMD, 1996

Death In The Wilderness
It's Hard To Tell
Days Go By
Low Down
This Town
Guitar Man
If I Had A Rocket
Perfect Woman
Old Blue
Doctor Told Me
Miss Ol' St Louie
Nobody Knows


Seine Songs

Die Liste der Künstler, die Songs von J.J. Cale spielten ist beeindruckend. Unter ihnen Eric Clapton, Johnny Cash, Brian Ferry, Deep Purple, Santana, Dr. Hook, Jose Feliciano, Kansas, John Mayall, Nazareth und viele andere. Hier einige Beispiele:

Andere Interpreten

•   Chet Atkins (After Midnight)  
•   Eric Clapton (After Midnight)  
•   Sérgio Mendes (After Midnight)  
•   The Seldom Scene (After Midnight)  
•   Larry Carlton (Crazy Mama)  
•   Eric Clapton (Crazy Mama)  
•   Redbone (Crazy Mama)  
•   Johnny Rivers (Crazy Mama)  
•   Eric Clapton (Cocaine)  
•   Nazareth (Cocaine)  
•   ZZ Top (Cocaine)  
•   Bobby Bare (Call Me The Breeze)  
•   Johnny Cash (Call Me The Breeze)  
•   David Allan Coe (Call Me The Breeze)  
•   Lynyrd Skynyrd (Call Me The Breeze)  
•   David Kitt (Magnolia)  
•   Poco (Magnolia)  
•   Chris Smither (Magnolia)  
•   Pat Travers (Magnolia)  

J.J. Cale - Troubadour

J.J. Cale - Troubadour

Vinyl-LP, Ariston, 1981

Troubadour

•   Hey Baby   
•   Travelin' Light   
•   You Got Something   
•   Ride Me High   
•   Hold On   
•   Cocaine   
•   I'm A Gypsy Man   
•   The Woman That Got Away   
•   Super Blue   
•   Let Me Do It To You   
•   Cherry   
•   You Got Me On So Bad   

Kurz gefasst
  • Nach mehreren erfolglosen Versuchen kam es 2005 doch noch zu einer Zusammenarbeit zwischen J.J. Cale und Eric Clapton. Beide Musiker haben sich seit Jahren gegenseitig bewundert. Sie nahmen ihr erstes gemeinsames Album "The Road To Escondido" auf. Das Treffen kam im August 2005 in Kalifornien zustande. Auf der Platte befinden sich 14 Songs, elf davon schrieb Cale. Bei dem Aufnahmen waren viele Gäste dabei u.a. Taj Mahal, John Mayer, Derek Trucks, Doyle Bramhall II, Albert Lee, Nathan East, Willie Weeks und Steve Jordan. Das Album "The Road To Escondido" ist dem verstorbenen Freund von Preston und Clapton Brian Roylance gewidmet. Am 10. Februar 2008, bei der Grammy - Verleihung, wurde das Album in der Kategorie Bestes zeitgenössisches Blues-Album (Best Contemporary Blues Album) mit einem Award ausgezeichnet.
  • Insgesamt veröffentlichte J.J. Cale gut 20 Alben. Zwischen einzelnen Produktionen gab es zum Teil jahrelange Pausen.
  • Im Juni 2004 organisierte Eric Clapton ein dreitägiges Gitarrenfestival mit dem Titel "Crossroads" in Dallas (Texas, USA). Das Festival fand zu Gunsten des Crossroads Centre in Antigua statt, einer Fundation von ihm für Drogen-und Alkoholsüchtige. Viele ausgezeichnete Musiker und Bands wurden hinzu eingeladen, darunter BB King, Buddy Guy, Eric Johnson, James Taylor, Jimmie Vaughan, Joe Walsh, John Mayer, Robert Cray, Robert Randolph, Santana, ZZ Top, und viele mehr. Unter anderen wurde auch J.J. Cale eingeladen und sagte zu. Bei seinem Auftritt holte J.J. Cale Clapton auf die Bühne, ließ ihn während des gesamten Auftritts in seiner Backing-Band spielen und machte so seinen Auftritt zum Highlight des gesamten Festivals.





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