grossbritannien CALE, JOHN

Der am 9. März 1942 in Garmont geborene John Cale ist ein englischer Sänger, Multiinstrumentalist und Komponist. Als 8- jähriger spielte er im BBC-Rundfunk eigene Stücke auf dem Piano. Nach dem Studium und Ausbildung an der Viola bekam er ein Stipendium und zog nach Boston. Dort lernte er u.a. John Cage und La Monte Young kennen, mit denen er bis 1964 zusammen spielte. Gemeinsam mit Lou Reed gründete er "The Velvet Underground". Mit Lou Reed und Sterling Morisson an der Seite wirkt er 1967 bei der Entstehung des Debütalbums von Nico "Chelsea Girl" mit. Bei den Titeln "Winter Song" und  "Little Sister" aus diesem Album debütiert der Multitalent John Cale als Textautor. Nachdem er "The Velvet Underground" verließ arbeitete Cale als Produzent für Elektra – Records. Ab 1970 startete er eine Solo-Karriere. Auf große Akzeptanz stieß das Album "Paris 1919" aus dem Jahr 1973. Weitere LPs beeinflussten u.a. die brit. Punk-Szene. Ab 1974 arbeitet Cale auch als Musikproduzent. Er bindet sich mit Island Records und macht sich auf die Suche nach neuen Talenten. In den 80er Jahren legt der Musiker aus familiären Gründen eine Pause an, macht keine neue Aufnahmen und gibt keine Konzerte. Ende der 80er ist er wieder aktiv, seit 1990 schreibt er für Film und Ballett und gibt wieder Solo-Konzerte. Zu seinen wichtigsten LPs gehören "Fear" (1974), "Slow Dazzle" (1975), "Helen Of Troy" (1975), "Songs For Drella" (1990) und "The Last Day On Earth" (1993). Trotz dass John Cale über Jahrzehnte in der Musikwelt mitwirkte, als Musikproduzent mit unzähligen anderen Künstlern zusammen arbeitete, war er nie auffallend in den Medien präsent. Auch der entscheidende kommerzielle Erfolg blieb dem Musiker ebenfalls verwehrt.
(2007)

cale_john

Videos auf Youtube
MP3 bei Musicload.de
Aktuelles bei Amazon
Ebay Auktionen
Konzertkarten bei Eventim



John Cale - Sabotage

John Cale
Sabotage

Sabotage (Live)
Audio CD, Cadiz, 2007

•   Mercenaries (Ready for war)   
•   Baby you know   
•   Evidence   
•   Dr. Mudd   
•   Walkin' the dog   
•   Captain Hook   
•   Only time will tell   
•   Sabotage   
•   Chorale   
•   Chickenshit   
•   Memphis   
•   Hedda Gabler   
•   Rosegarden funeral of sores