grossbritannien CULTURE CLUB

Bei der britischen Formation Culture Club drehte sich stets alles um den Frontsänger Boy George, obwohl eigentlich Mikey Craig der Initiator und Gründer der Band war. Zunächst nannte man sich "In Praise Of Lemmings", danach kam "Sex Gang Children". 1981 entstand dann endgültig der Name "Culture Club". Die Gruppe bestand aus Mikey Craig (geb. am 15. Februar 1960 in London), Jon Moss (geb. am 11. September 1957 in London) und Roy Hay (geb. am 12. August 1961 in Southend). Im Mittelpunkt der Band stellte sich der auffallend geschminkte, schrill angezogene und extravagante Boy George (geb. am 14. Juni 1961 in Bexley). Anfang des Jahres 1982 hatte das Quartett bei Virgin Records einen Plattenvertrag unterschrieben. Während die Band mit den ersten beiden Singles "With Boy" und "I'am Afraid Of Me" nur mäßigen Erfolg hat, gelingt ihr mit "Do You Really Want To Hurt Me" 1982 der Sprung auf Platz eins der englischen Charts. Auch in vielen anderen Ländern wie Deutschland, Schweden oder Australien besetzt das Stück die Pole Position. Ein Jahr später schaffen sie es mit "Karma Chameleon" aus dem zweiten Album "Colour By Numbers" nochmal weltweit in die Chart-Spitzen. Diese zwei Titel bleiben die größten Erfolge der Formation. Ihr Musikstil variiert zwischen Reggaepop, Discosoul und Rock. Die drei ersten Alben der Gruppe sind "Kissing To Be Clever" (1982), "Colour By Numbers" (1983) und "Waking Up With The House On Fire" (1984). Nach internen Spannungen, die streckenweise auf die Drogenprobleme Boy Georges zurückzuführen sind, kann das vierte Album "From Luxury To Heartache" (1986) nicht mehr an die früheren Erfolge anknüpfen. 1987 trennen sich die Musiker. Boy George startet eine Solokarriere und hat mit "Everything I Own" (1987) einen Hit. In diesem Jahr erscheint auch sein erstes Soloalbum "Sold". Culture Club kommen sporadisch zusammen und reaktivieren 1998 die Band. Die Musiker gehen auf Tour und nehmen ein neues Album "Don’t Mind If I Do" (1999) auf. 2002 standen sie wieder zusammen auf der Bühne. Der Mitschnitt eines Konzertes in der Royal Albert Hall (2002) erschien später auf DVD. Danach ging man wieder auseinander. 2006 wollten Culture Club auf Tour gehen, eine Reaktivierung der Band war auch für 2012 geplant.
(2012)

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Do You Really Want To Hurt Me

Do You Really Want To Hurt Me

Culture Club
Vinyl - Single, Virgin Records, 1982

1. Do You Really Want To Hurt Me
2. Dup Version (featuring Pappa Weasel)

Mit dem Titel hatten Culture Club ihren richtigen Durchbruch und wurden zum Spieler auf der internationalen Musik - Bühne. Auch kommerziell war der Titel sehr erfolgreich. In den USA erreichte das Stück Platz 2. der Charts, in Großbritannien und Deutschland war es jeweils der erste. "Do You Really Want To Hurt Me" stammt aus dem ersten Album der Formation "Kissing To Be Clever".


Kurz gefasst
  • Offizielle Internetpräsenz von Culture Club: www.culture-club.co.uk
  • 2006 wollten Craig und Moss Culture Club erneut reaktivieren und auf Tour gehen. Boy George sagte jedoch ab. Daraufhin holte man in die Band einen neuen Sänger Sam Butcher, was von Boy George stark kritisiert wurde. Schließlich kam es zu der Tour nicht.
  • Bürgerlich heißt Boy George (geb. 1961) George Alan O’Dowd.
  • Im Februar 1984 gewannen Culture Club in der Kategorie Best New Artist einen Grammy-Award.
  • Die Drogen, mit denen Boy George Bekanntschaft machte, waren Kokain und Heroin.

Karma Chameleon

Karma Chameleon

Culture Club

1. Karma Chameleon
(O'Downd / Moss / Craig / Hay / Pickett)
2. That's The Way
(Culture Club)

Vinyl Single, Virgin, 1983, Produced by Steve Levine

"Karma Chameleon" gehört zu den erfolgreichsten Hits von Culture Club. In den Vereinigten Staaten und Großbritannien eroberte das Stück jeweils den ersten Platz der Single Charts. In Deutschland reichte es für den zweiten. Ebenso in diesem Jahr, 1983, erschien das Album "Colour By Numbers", aus dem der Titel stammt. Das Album gehört zu den erfolgreichsten von Culture Club. In den USA erreichte die Platte den zweiten Platz der LP-Charts, in Großbritannien war es der erste.
  Die größten Hits von Culture Club

•   Do You Really Want To Hurt Me (1982, USA #2, D #1, GB #1 / Foxtrott)  
•   Time (Clock Of The Heart) (1982, USA #2, GB #3)  
•   Church Of The Poison Mind (1983, USA #10, GB #2)  
•   I'll Tumble 4 Ya (1983, USA #9)  
•   Karma Chameleon (1983, D #2, GB #1, USA #1 / Jive)  
•   Victims (1983, GB #3)  
•   It's A Miracle (1984, GB #4)  
•   Miss Me Blind (1984, USA #5)  
•   The War Song (1984, GB #2)  
•   Move Away (1986, GB #7)  
•   I Just Wanna Be Loved (1998, GB #4)  
(2013)

Do You Really Want To Hurt MeCulture Club
Maxi Single, Virgin Records, 1982

1. Do You Really Want To Hurt Me
2. Love Is Cold






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