usa DEL REY, LANA

Lana Del Rey tauchte 2011 auf der großen Bühne auf und sorgte gleich für Schlagzeilen. Ihre Single "Video Games", veröffentlicht im Oktober 2011, stellte sich als besonders erfolgreich heraus und erreichte hervorragende Positionen in den internationalen Charts. Platz 1 in Deutschland, Platz 2 jeweils in Österreich und der Schweiz und schließlich Platz 9 in Großbritannien. Noch erfolgreicher ist ihr Album "Born to Die", das im darauffolgendem Jahr herauskam und in allen oben genannten Ländern den ersten Platz belegte. Auch eine erstklassige Notierung in den USA: Platz 2. Dass die Sängerin nun mal besonders erfolgreich ist, steht nicht zur Diskussion. Die Frage jedoch, ob sie wirklich "echt" ist, wird dagegen so gut wie in allen Berichten über sie gestellt und entsprechend heftig diskutiert. Von einer durchgeplanten und durchkalkulierten Kunstfigur ist die Rede, von einem geschickt, gar perfekt inszenierten Marketing-Erzeugnis, gemachten Star, perfekter Illusion, einem synthetischen Kunstprodukt in einer unrealistischen Pose ohne ein Hauch von Authentizität. Falls Lana alle diese Vorbehalte und Zweifel aus der Welt schaffen möchte, erwartet sie eine harte Überzeugungsarbeit. Die Sängerin, für die ihre Manager ihren Künstlernamen von dem Hollywoodstar Lana Turner und dem Autoprodukt Ford Del Rey zusammengemixt hatten, stammt aus New York, wo sie am 21. Juni 1986 als Elizabeth Grant geboren wurde. Sie wuchs in Lake Placid auf, einem kleinen nicht weit von Kanada entfernten Ort im Bundesstaat New York. Mit 15 Jahren schickten die Eltern sie auf ein Internat in Connecticut. Mit 18 landete sie in New York, wo sie in kleinen Clubs in Brooklyn ihre ersten Songs vortrug. Kurze Zeit später, als sie 19 wurde, bekam sie ihren ersten Plattenvertrag. Ihre erste EP "Kill Kill" hatte sie als Lizzy Grant 2008 veröffentlicht. Das Debütalbum "Lana Del Ray A.K.A. Lizzy Grant" kam 2010 heraus, blieb aber unbeachtet. Der große Erfolg kam erst 2011 mit der Single "Video Games". Innerhalb eines Monats wurde das Video zum Song über eine Million mal angeklickt. Bis Juni 2012 wurde die Barriere von 40 Millionen geknackt. Ebenso erfolgreich stellte sich das dazugehöriges Album "Born to Die" heraus, das am 27. Januar 2012 veröffentlicht wurde und Lana u.a. in Österreich sowie der Schweiz jeweils eine goldene Platte bescherte. Die Künstlerin steht zur Zeit bei Universal unter Vertrag und gilt für viele, trotz aller Kontroversen, für die Newcomerin des Jahres.
(2012)

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Kurz gefasst
  • Lana Del Rey im Internet : www.lanadelrey.com
  • Der Vater der Sängerin ist der Millionär und Domain - Händler Rob Grant. Er war an der Promotion ihres ersten Albums (EP) "Kill Kill" beteiligt.
  • Lana Del Rey bezeichnet sich selbst gern als "The Gangsta-Nancy-Sinatra".
  • Ihren ersten Konzert in Deutschland hatte Lana Del Rey in Köln am 12. November 2011.
  • Auf dem Album "Born to Die" befinden sich ausschließlich Songs, an denen sie selbst mitgeschrieben hat.
  • Von dem ersten Vorschuss ihrer Plattenfirma soll sie sich die Lippen aufgespritzt haben. Eine Angelegenheit, die im Internet über Monate lebhaft diskutiert wurde.

  Die größten Hits von Lana Del Rey:

•   Video Games (2011, GB #9, D #1 / Blues)  
•   Born To Die (2011, GB #9)  
•   Summertime Sadness (2012, D #4)  
(2013)

Gewusst?
  • 1886
    Parallel zur Lanas Geburt, allerdings vor genau 100 Jahren, erblickte ein anderer "Künstler" ebenfalls zum ersten Mal das Licht der Welt. Anschließend schaffte er es, der bekannteste aller Zeiten zu werden. Ob es Lana je gelingen wird, das Kunststück zu wiederholen ...?
    Coca-Cola

Born to Die

"Born to Die" ist das zweite Studioalbum von Lana Del Rey und wurde am 27. Januar 2012 veröffentlicht. Dem Album eilte die sehr erfolgreiche Single "Video Games" voraus. Die zweite Promo - Single, die am 30. Dezember 2011 erschien, war "Born to Die". Das Album erhielt gemischte, generell eher positive Kritiken. "Born to Die" erreichte den ersten Platz der Charts u.a. in Australien, Frankreich, Deutschland und Großbritannien und verkaufte sich über 900 000 Mal (5/2012). Die Titel auf der Platte:

Born to Die:

•   Born to Die (Lana Del Rey, Justin Parker)  
•   Off to the Races (Del Rey, Tim Larcombe)  
•   Blue Jeans (Del Rey, Emile Haynie, Dan Heath, Kieran De Jour)  
•   Video Games (Del Rey, Parker)  
•   Diet Mountain Dew (Del Rey, Mike Daly)  
•   National Anthem (Del Rey, Parker, David Sneddon, James Bauer-Mein)  
•   Dark Paradise (Del Rey, Rick Nowels)  
•   Radio (Del Rey, Parker)  
•   Carmen (Del Rey, Parker)  
•   Million Dollar Man (Del Rey, Chris Braide)  
•   Summertime Sadness (Del Rey, Nowels, Kieran De Jour)  
•   This Is What Makes Us Girls (Del Rey, Larcombe, Jim Irvin)  
(2012)