deutschland DELAY, JAN

Jan Delay kommt aus Hamburg, wo er 1976 als Jan Phillip Eißfeld geboren wurde. Als Mitglied der Hip-Hop Formation Absolute Beginner, die sich später einfach Beginner nannte, hatte er mit "Liebes Lied" seinen ersten Hit, der in den deutschen Charts notiert wurde und auf Platz 11 aufgestiegen ist. Es war im Jahr 1998. Er bleibt bei der Band, startet aber parallel seine Solokarriere und tritt unter dem Pseudonym Jan Delay auf. Er startet 2001 mit dem Album "Searching For The Jan Soul Rebels", das er zusammen mit der Sam Ragga Band aufgenommen hat. Die Scheibe steigt in Deutschland auf Platz 12 der LP-Charts, ein großer Erfolg. Mit der Single "Klar" kündigt er sein weiteres Album an. 2006 ist es dann soweit, die neue Platte "Mercedes – Dance" wird veröffentlicht. Das Album wurde in Zusammenarbeit mit seiner neuen Band Disko No.1 aufgenommen und steigt bereits in der ersten Woche auf Platz 1 der deutschen LP-Charts auf. Es werden nach der Single "Klar", die Platz 20 in den deutschen Charts erreicht, noch drei weitere Singles aus dem Album ausgekoppelt : "Für immer und dich", "Feuer" und "Im Arsch". Große Erfolge und eine Reihe von Auszeichnungen beschert ihm sein drittes Solowerk "Kinder vom Bahnhof Soul". Das Album erschien im August 2009 und erreicht ähnlich wie sein Vorgänger den ersten Platz der deutschen LP-Charts. Mit der Singleauskopplung "Oh Jonny" erreicht er die deutschen Top10, das Album selbst bringt ihm in der Kategorie "Bestes Album" die 1LIVE Krone und eine Nominierung als "Bester deutscher Act" bei den MTV Europe Music Award 2009.
(2010)

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Kurz gefasst
  • Offizielle Webpräsenz von Jan Delay : www.jandelay.de
  • 1997 stellte Jan Delay ein eigenes Label auf die Beine. Das Unternehmen kämpfte unter dem Namen „Eimbush“, bis man 2003 Insolvenz anmelden musste und von der Oberfläche verschwand.
  • 2009 wählte das Magazin „Prinz“ Jan Delayauf den 1. Platz der 20 wichtigsten Hamburger aus.[2]
  • Bis 2009 wurde Jan Delay von den Hörer des Senders 1Live zwei Mal für die 1Live - Krone ausgewählt, 2007 in der Kategorie "Bester Künstler", 2009 in der Kategorie "Bestes Album".
  • In einem Interview mit dem deutschen Nachrichtemagazin Der Spiegel bezeichnete Jan Delay sein Vorbild Udo Lindenberg als einen der größten deutschen Poeten.[3]
  • Einige Produktionen von Jan Delay sind unter dem Label Buback Tonträger erschienen. Der Name Buback ist vom ehemaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback abgeleitet. Siegfried Buback wurde am 3. Januar 1920 in Wilsdruff geboren und bis zu seinem Tod amtierte er als Generalbundesanwalt am Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Am 7. April 1977 wurde er durch Mitglieder der Terrororganisation RAF (Rote Armee Fraktion) ermordet.
  • Das Motto von Jan Delay lautet : "Mit guter Musik Spaß haben!".
  • Bei der 15. Comet - Verleihung, die am 21. Mai 2010 in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen stattfand, gewann Jan Delay ein Comet in der Kategorie "Star der Stars". Das Musikevent moderierten die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes mit Jan Köppen.

Jan Delay - Tourplakat 2010

Jan Delay & Disko No.1 - Live
Tour 2010

Special Guests:
Das BO & DJ MAD

Termine :
11.03.2010 Oberhausen, Arena
12.03.2010 Münster, Halle Münsterland
13.03.2010 Erfurt, Arena
15.03.2010 Berlin, Columbiahalle
16.03.2010 Giessen, Hessenhalle
17.03.2010 Mannheim, Maimarktclub
20.03.2010 Nürnberg, Arena
21.03.2010 Zürich (CH), Maag Event Hall
24.03.2010 München, Zenith
29.03.2010 Hamburg, Color Line Arena [1]

2010 geht es bei Jan Delay richtig rund. Am 29.03.2010 gibt er ein Konzert in der Hamburger Color Line Arena. Das ist das erste mal, wo Jan die größte Bühne seiner Heimatstadt betritt. Ein Traum, der 2006 mit "Mercedes-Dance" entstand, geht damit in Erfüllung.

Jan Delay - Plakat 2007 (Hey!)Jan Delay
Poster, Hey!, 2007

Jan Delay - Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann

Jan Delay
Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann

Jan Delay
feat. Dennis Dubplate / Absolute Beginner

Track 1 : Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann
Track 2 : B-Seite

Audio Single, Grönland 1999

Die Idee stammt von Herbert Grönemeyer. Er lud 1999 insgesamt 17 Künstler bzw. Bands ein, um an seinem Projekt "Pop 2000" mitzuarbeiten. Man wollte Songs aus 50 Jahren Deutscher Popgeschichte covern und sie zu einem Album zusammenfassen. Unter anderen Udo Lindenberg, Nina Hagen, BAP, Xavier Naidoo, Peter Maffay und andere. Im Rahmen dieses Projekts nahm Jan Delay eine Reggae-Version von dem alten Hit "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" auf. Das Stück wurde von Uwe Fahrenkrog-Petersen und Carlo Karges geschrieben und kam 1984 in der Interpretation von Nena auf Platz 3 der deutschen Singlecharts. Jan Delay feat. Dennis Dubplate konnte das Ergebnis sogar toppen und erreichte mit dem Stück den zweiten Platz. Die Single wurde zum Renner und erreichte den Platin – Status.
  Die größten Hits von Jan Delay

•   Irgendwie, irgendwo, irgendwann (1999, mit Denyo, D #2 / Foxtrott, Blues)  
•   Oh Jonny (2009, Wir Kinder vom Bahnhof Soul, D #6 / Jive)  
•   St. Pauli (2014, Hammer & Michel, D #6 / Jive)  
(2012)

Jan Delay - Handfest

Handfest

Jan Delay hat nicht nur in Fragen der Musik einiges zu sagen. Er meldet sich auch mit Tipps und Ratschlägen an die Leser des Magazin "Handfest", die an der Schwelle zwischen Schule und Beruf stehen. Neben den allgemein bekannten "Nicht unterkriegen lassen", "Hartnäckig bleiben", "Ehrgeiz zeigen" rät er allen möglichst viel auszuprobieren und sich gründlich informieren : "Erst dadurch bekommt man ein Gespür, was das Richtige für einen sein könnte".

Jan Delay auf der Titelseite von Handfest
Jugendmagazin des Handwerks
Ausgabe 4 / 2009
(Mit einem Interview)

Echo 2010

Die wichtigste Musik - Party des Jahres 2010 in Deutschland, Echo 2010, fand am 4. März in Berlin statt. Der Abräumer des Abends heißt allerdings nicht Jan Delay sondern Lady Gaga. Sie gewann insgesamt drei Echos, in der Kategorie "Beste Künstlerin International", "Hit des Jahres 2009" und "Beste Newcomerin International". Dafür gehörte Jan Delay zu den Gewinner bei der Nominierungen. Er war insgesamt in vier Kategorien nominiert, nur Peter Fox, der fünfmal vorgeschlagen wurde, war besser. Neben ihm hatten Lady Gaga und Silbermond ebenfalls Chancen auf vier Echos. Jan Delay war in folgenden Kategorien nominiert :

- Bester Künstler / Gruppe Hip-Hop Urban
- Bester Live-Act National
- Erfolgreichstes Produzententeam National
- Kritikerpreis National

Schließlich konnte er zwei Echos in der Kategorie "Bester Künstler / Gruppe Hip-Hop Urban" und "Kritikerpreis National" für "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" gewinnen. Silbermond konnte zum Schluss auch zwei Echos mitnehmen. Damit gehören Lady Gaga, Silbermond und Jan Delay zu den großen Gewinner der Echoverleihung 2010. In der Kategorie "Bester Künstler / Gruppe Hip-Hop / Urban" konkurrierte Jan Delay erfolgreich mit

- Culcha Candela
- Eminem
- Peter Fox
- Sido

bei dem Kritikerpreis waren es :

- Jochen Distelmeyer - "Heavy"
- Hell - "Teufelswerk"
- Die Goldenen Zitronen - "Die Entstehung der Nacht"
- Whitest Boy Alive - "Rules"

Damit hat Jan Delay zwei Echos in der Tasche und braucht nur noch elf, um in die erste Echo - Reihe zu gelangen. Hier stehen zur Zeit die Kastelruter Spatzen, die in ihrer Kollektion bereits 13 Echos vorweisen können. Gefolgt werden sie von Herbert Grönemeyer, der bis jetzt 8 Echos gewann.
(3/2010)



Weitere Themen :
Telefon 1876, 100 Jahre vor Jan Delays Geburt meldete Alexander Graham Bell sein Telefon-Patent an.

Google-Suche auf Music & Dance :

Mad
[1] - Quelle : www.jandelay.de 1/2010
[2] - Quelle : http://hamburg.prinz.de/stadt/menschen (1/2010)
[3] - Der Spiegel, Ausgabe Nr.39 vom 25.09.2006.