grossbritannien DONOVAN

Der britische Sänger, Gittarist und Mundharmonika-Spieler Donovan Philipp Leitch wurde am 10. Mai 1946 in Glasgow geboren. Nach seinen Auftritten in verschiedenen Hotels, Künstlerclubs und Rummelplätzen, bekam er seine erste große Chance 1964 in der Fernseh-Show Ready, Steady Go und wurde dank ihr breitem Publikum bekannt. Gute Chart Plätze erreichte er mit seiner Debüt-Single "Catch The Wind" (1965) und dem Folgehit "Colours" (1965). Beide belegten in den britischen Charts die vierte Position. Doch erst die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Mickie Most brachte den großen Durchbruch und machte Donovan zu einem der populärsten Künstler der 60er Jahre. Es folgten die Hits "Sunshine Superman" (1966), "Mellow Yellow" (1967), die sogar die Top 5 in den USA erreichten. Er wirkte bei der Aufnahme des großen Hits The Beatles "Yellow Submarine" mit dem das Liverpooler Quartett Spitzenpositionen in den internationalen Charts belegte. Sehr große Erfolge feierte er mit "Jennifer Juniper" (1968) und "Hurdy Gurdy Man" (1968). Nach seinem großen USA-Erfolg beim Newport Folk Festival 1965 wurde Donovan sogar zu dem britischen Bob Dylan erhoben. In den 70er Jahren ließen die Erfolge nach, obwohl Donovan intensiv weitere Platten veröffentlichte. Große Hits waren nicht mehr dabei. Seine erfolgreichsten Platten sind "What's Bin Did and What's Bin Hid" (1965), "Sunshine Superman" (1966), "Mellow Yellow" (1967)", "Universal Soldier" (1967), "A Gift From A Flower To A Garden" (1968), "The Hurdy Gurdy Man" (1968), "Open Road" (1970) und "Cosmic Wheels" (1973). 2001 meldete sich Donovan wieder zu Wort und nahm gemeinsam mit No Angels seinen alten Hit "Atlantis" auf.
(2007)

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Kurz gefasst
  • Die offizielle Internetadresse von Donovan lautet : www.donovan.ie
  • 2010 wurde Donovan für die Aufnahme in die Rock & Roll Hall Of Fame nominiert. Mit nominiert wurden auch Alice Cooper, Tom Waits, Laura Nyro, Neil Diamond, Bon Jovi und Beastie Boys. 2012 wurde er zusammen mit den Red Hot Chili Peppers und Guns'n'Roses in das Museum in Cleveland aufgenommen.

Hurdy Gurdy Man

Hurdy Gurdy Man

Vinyl Single, Epic, 1968

a - Hurdy Gurdy Man (D. Leitch, Produktion Mickie Most)
b - Teen Angel (D. Leitch, Produktion Mickie Most)

  Die größten Hits von Donovan

•   Catch The Wind (1965, GB #4 / Wiener Walzer)  
•   Colours (1965, GB #4)  
•   Sunshine Superman (1966, D #7, GB #2, USA #1)  
•   Mellow Yellow (1966, GB #8, USA #2)  
•   There Is A Mountain (1967, GB #8)  
•   Jennifer Juniper (1968, GB #5 / Cha-Cha-Cha)  
•   Hurdy Gurdy Man (1968, USA #5, GB #4)  
•   Atlantis (1969, USA #7, D #1)  
(2013)

Donovan's Greatest Hits

Donovan's Greatest Hits

Vinyl LP, Epic, 1969

1. Epistle to Dippy
2. Sunshine Superman
3. There Is a Mountain
4. Jennifer Juniper
5. Wear Your Love Like Heaven
6. Season of the Witch
7. Mellow Yellow
8. Colours
9. Hurdy Gurdy Man
10. Catch the Wind
11. Lalena


Jennifer Juniper

Die bekanntere der beiden Schwestern war Patricia "Pattie" Boyd. Die etwas ältere Pattie, die ihre Karriere als Model begann, wurde dank ihrer Heirat mit George Harrison und später Eric Clapton berühmt. Die drei Jahre jüngere Jenny Boyd kam 1947 in Surrey als Helen Mary Boyd zur Welt. Ihren Spitznamen Jenny verdankte sie ihrer Schwester Patti. Da sie zunächst keine bessere Idee hatte, versuchte sie sich ebenfalls als Model. Dank Patti kam sie in die unmittelbare Umgebung von The Beatles und war sogar mit Cynthia Lennon befreundet. Zu dem engen Kreis um The Beatles gehörte auch Donovan, den Jenny hier kennenlernte. Donovan war ihrem Charme erlegen und wie er später berichtete, verliebte er sich in sie. Eine Beziehung mit Jenny oder eine Affäre mit ihr hatte er aber stets bestritten. Nach der Bekanntschaft mit Donovan interessierte sich Jenny für andere Männer, um 1970 schließlich Mick Fleetwood, den Gründer und Schlagzeuger von Fleetwood Mac, zu heiraten. Die stürmische Beziehung hielt aber nicht und zerfiel. Man nahm später noch einen Anlauf um dann 1976 endgültig auseinander zu gehen. 1984 heiratete Jenny den ehemaligen King-Crimson-Schlagzeuger Ian Wallace, der 2007 an Krebs verstarb. Keiner der Musiker, die in Jennys Leben eine Rolle spielten, setzte ihr ein musikalisches Denkmal. Das bekam sie aber von Donovan. 1968 veröffentlichte er den Song "Jennifer Juniper", der ihr gewidmet war. Der Song schaffte es in Großbritannien auf den fünften Platz der Charts. Beide Namen, Jennifer und Juniper, haben die gleiche Bedeutung. Den Schwestern gefiel der Titel und so tauften sie ihr kurz später eröffnetes Antiquitätengeschäft mit dem Namen "Juniper".