deutschland GRÖNEMEYER, HERBERT

Herbert Grönemeyer wurde als Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer am 12.4.1956 in Göttingen geboren. Nach seinem Abitur 1975 begann er ein Studium der Musik- und Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum. Ein Jahr später wurde er musikalischer Leiter am Schauspielhaus Bochum und spielte dort erste Theater - Rollen. 1981 gelang ihm als Schauspieler in dem Film "Das Boot" der Durchbruch. Der Film wurde zum internationalen Erfolg und bekam neben zahlreichen anderen Preisen auch sechs Oscar-Nominierungen. Seine Karriere als Sänger begann Herbert Grönemeyer bereits 5 Jahre vorher mit der Kölner Gruppe Ocean. Seine erste Solo-LP "Grönemeyer" erschien 1979. Doch so "Grönemeyer" als auch die Folgealben "Zwo" (1980), "Total Egal" (1982) und "Gemischte Gefühle" (1983) bescherten ihm keinen kommerziellen Erfolg. Erst mit dem Stück "Männer" aus dem Album "4630 Bochum" gelang ihm jetzt auch als Sänger der Durchbruch. "Männer" steigen auf Platz sieben in Deutschland, das Album "4630 Bochum" erreichte sogar die Spitze der LP-Charts. Seitdem wurden alle seine Studioalben zu Spitzenreitern. Es sind "Sprünge" (1986), "Ö" (1988), "Luxus" (1990), "Chaos" (1993), "Bleibt alles anders" (1998), "Mensch" (2002) und "12" (2007). Zu seinen erfolgreichsten Singles zählen "Was soll das" (1988), "Mensch" (2002) und "Zeit, dass sich was dreht" (2006). Herbert Grönemeyer konnte bis dato über 13 Millionen Alben in Deutschland absetzen und mit zahlreichen Auszeichnungen – vom Adolf-Grimme-Preis über achtfachen Echo, die Goldene Kamera, den World Music Award bis zum Platz 1 der ZDF-Sendung Unsere Besten - gehört er zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Sängern. Mit seinem Label Grönland schaffte er eine Bühne, auf der sich experimentellen Künstler testen können.
(2008)

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Mensch - Single

Mensch

Audio-CD, Single, Grönland (EMI), 2002  

1. Mensch (Kurze Version)
2. Mensch (Lange Version)
3. Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht
4. Mensch (Spacemonkeys vs. Grönemeyer Remix)

Mit der Single "Mensch" erreichte Grönemeyer zum ersten Mal die Spitze der deutschen Charts. Auch in Österreich kam das Stück auf den ersten Platz. In der Schweiz belegte "Mensch" den zweiten Platz.

Männer

In seinem Hit "Männer" wusste Herbert Grönemeyer die männliche Hälfte der Gesellschaft liebevoll zu beschreiben:

Männer nehmen in den Arm
Männer geben Geborgenheit
Männer weinen heimlich
Männer brauchen viel Zärtlichkeit
Männer sind so verletzlich
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich.


Was noch hinzugefügt werden soll ist, dass Männer wichtig sind. Zumindest für den Sänger selbst. So stellte sich nämlich der Song "Männer" in der musikalischen Karriere Grönemeyers heraus. Herbert hatte vor dem Hit bereits einige Alben herausgebracht, ohne jedoch einen großen Erfolg damit erzielen zu können. Die Platten verkauften sich mäßig, wie einige vermuteten nur, weil er bereits auf der Leinwand äußerst bekannt war. Er hatte ja zu diesem Zeitpunkt seinen großen Film - Erfolg mit "Das Boot" aus dem Jahr 1981 hinter sich, einem Kinoklassiker, in dem er eine der Hauptrollen spielte. Seine Plattenfirma Intercord Tonträger glaubte nicht mehr an ihn und kündigte sogar den Vertrag. So wandte sich Grönemeyer an das Label EMI und versuchte es erneut. 1984 präsentiert er sein neues Album mit dem Namen "4630 Bochum". Die Zahl 4630 bezieht sich hier auf die alte Bochumer Postleitzahl, die im Jahr 1993 in Rahmen der Postreform in eine fünfstellige abgeändert wurde. "Männer", der entscheidende Titel auf der Platte, stand dort auf dem zweiten Platz. Er war offenbar das, worauf man gewartet hatte. "Männer" schießt ganz nach oben und bringt Herbert den so lange ersehnten Durchbruch als Sänger. In den deutschen Single-Charts erreicht "Männer" den siebten Platz. Ein halbes Jahr hält sich das Stück dort auf. Das Album selbst bezwingt erfolgreich die Konkurrenz, erobert die Pole - Position, bleibt in den Charts ganze 79 Wochen vertreten, darunter 51 Wochen in den Top 10. Herbert konnte in den darauf folgenden Jahren "Männer" noch toppen, bis heute jedoch zählt das Stück und das Album zu seinen größten Erfolgen. Was allerdings nicht endgültig geklärt werden konnte ist die Frage: Waren es die Frauen oder eher die Männer, die dem Stück zum Höhenflug verholfen haben?
Alle Titel auf "4630 Bochum":

•   Bochum   
•   Männer   
•   Flugzeuge im Bauch   
•   Alkohol   
•   Amerika   
•   Für dich da   
•   Jetzt oder nie   
•   Fangfragen   
•   Erwischt   
•   Mambo   

Tourplakat 2011

Tour 2011

Außenwerbung für Grönemeyers Tour 2011.
Hier aufgelistete Termine:
31.5.2011 - Rostock
1.6.2011 - Hamburg
4.6.2011 - Hannover
5.6.2011 - Berlin
7.6.2011 - Gelsenkirchen
8.6.2011 - Düsseldorf
11.6.2011 - Frankfurt
13.6.2011 - Köln
14.6.2011 - Stuttgart
16.6.2011 - Leipzig
21.6.2011 - München
Bei dem Auftakt der Schiffsverkehr-Tour am 31.5.2011 im Rostocker IGA-Park waren 22000 Fans dabei. Die Bühne wurde von dem U2-Designer Anton Corbijn entworfen.

Mensch - Album

Mensch (Album)

Herbert Grönemeyer, Mensch
Audio CD, Grönland (EMI), 2002

1. Mensch
2. Neuland
3. Der Weg
4. Viertel Vor
5. Lache, wenn es nicht zum Weinen Reicht
6. Unbewohnt
7. Dort Und Hier
8. Blick Zurück
9. Kein Pokal
10. Zum Meer
11. Demo (Letzter Tag)


  Die größten Hits von Herbert Grönemeyer

•   Männer (1984, D #7)  
•   Was soll das? (1988, D #3)  
•   Deine Liebe klebt (1990, D #8)  
•   Mensch (2002, D #1)  
•   Zeit, dass sich was dreht (2006, mit Amadou & Mariam, D #1)  
•   Lied 1 – Stück vom Himmel (2007, D #1)  
•   Glück (2008, D #4)  
•   Komm zur Ruhr (2010, D #7)  
•   Schiffsverkehr (2011, D #10)  
(2013)

Kurz gefasst
  • Offizielle Webpräsenz von Herbert Grönemeyer: www.groenemeyer.de
  • 1985 initiierte Grönemeyer das Projekt Band für Afrika. In Rahmen der Aktion sammelten viele deutsche Künstler Geld für Afrika. Der dazugehörige Song "Nackt im Wind" (Musik: Grönemeyer, Text: Niedecken) stieg in Deutschland auf Platz drei auf.
  • Im März 2008 wurde Herbert Grönemeyer als eine Wachsfigur in dem Wachsfigurenkabinett Panoptikum auf der Hamburger Reeperbahn ausgestellt. Hinter der Figur verbirgt sich der Bildhauer Gottfried Krüger. Das Wachsfigurenkabinett Panoptikum auf der Hamburger Reeperbahn gibt es seit rund 129 Jahren und es gilt als das älteste deutsche Museum dieser Art.
  • Am 15. Februar 2008 wurde der Musikpreis Echo 2008 der Deutschen Phono-Akademie verliehen. Die großen Sieger des Abends wurden DJ Ötzi, Rapper Bushido und Herbert Grönemeyer. Alle drei Künstler wurden zwei Mal mit dem Preis ausgezeichnet. Herbert Grönemeyer wurde als "Künstler National Rock/Pop" geehrt, und erhielt einen Echo für das "Album des Jahres". Für die Moderation an dem Abend sorgten Nazan Eckes und Oliver Geissen.
  • Am 18.04.2008 erhielt Herbert Grönemeyer den österreichischen "Amadeus" gleich in einem Doppelpack. Der "Amadeus" wird jährlich an die erfolgreichsten heimischen und internationalen Künstler verliehen und gehört zu den wichtigsten Preisen im Bereich der Popmusik in Österreich. Herbert erhielt den Amadeus Music Award 2008 für sein Album "12" sowie in der Kategorie "Musik DVD des Jahres" für "12 Live".
  • Bei der Fernsehsendung Wetten dass...? gehört Herbert Grönemeyer praktisch zu den Stammgästen. Er trat bei der Sendung 10 Mal auf. (2008)
  • In der Ausgabe vom 06. August 2009 brachte die Bild - Zeitung eine Liste der 100 beliebtesten Deutschen heraus. Die Liste wurde von Horst Schlämmer (Hape Kerkeling) und der Tennis - Legende Steffi Graf angeführt. Auf dem dritten Platz positionierte sich der Papst Benedikt XVI. Von den Vertretern der Musikwelt hat Herbert Grönemeyer am besten abgeschnitten. Er belegte in der Aufstellung den 17. Platz.
  • Das Stück Grönemeyers "Komm zur Ruhr" stieg in Deutschland auf den siebten Platz der Singlecharts auf. Der Titel wurde am 9. Januar 2010 in der Essener Zeche Zollverein beim Festakt zur Eröffnung der Kulturhauptstadt RUHR 2010 zum ersten Mal vorgestellt. Die Streicherpartie übernahmen die Bochumer Symphoniker. Die Eröffnungszeremonie wurde von WDR und ZDF live übertragen.





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