deutschland HELLOWEEN

Die Anfänge der deutschen Gruppe Helloween, die auch international zu den erfolgreichsten deutschen Heavy-Formationen gehört, gehen auf das Jahr 1979 zurück. Zu diesem Zeitpunkt spielen Kai Hansen (geb. am 17. Januar 1963 in Hamburg, Gitarre) und Piet Sielck (geb. am 14. November 1963, Gitarre) gemeinsam in der Gruppe Gentry. Zusammen mit Ingo Schwichtenberg (geb. am 18. Mai 1965 in Hamburg, Schlagzeug) sowie Markus Großkopf (geb. am 21. September 1965, Bass), die später hinzu gestoßen sind, benennt sich die Gruppe in IronFist um. Als Michael Weikath (geb. am 7.August 1962 in Hamburg, spielte davor bei Powerfool) den Piet Sielck ersetzte entsteht der endgültige Name der Band : Helloween. Es war 1983. Zum Markenzeichen der Hamburger Band wird der ausgehöhlte gelbe Kürbiskopf, die Lieblingsverkleidung der amerikanischen Kids in der Halloween – Zeit. 1985 haben sie mit der Mini-LP "Helloween" ihre erste Platte, der bald das erste Album "Walls Of Jericho" folgt. 1986 ersetzt Michael Kiske (geb. am 24. Januar 1966) den Kai Hansen, infolgedessen sich auch der Sound der Band etwas ändert. Helloween wird mit "Keeper Of The Seven Keys Part 1" zum ersten Mal in den Charts notiert. In den folgenden Jahren wird es mehrere personelle Änderungen in der Formation geben, die Band als Ganzes überstand dies jedoch erfolgreich bis heute. Zu den erfolgreichsten Jahren der Band gehört das Jahr 1988, als Helloween eine erfolgreiche, stark ausgedehnte Tour durch Europa, Japan und den USA absolvieren, die mit dem Live-Album "Live In The U.K." dokumentiert wird. Aktuell stehen bei Helloween Andreas "Andi" Deris (Vocal), Michael "Weiki" Weikath (Gitarre), Sascha Gerstner (Gitarre), Markus Grosskopf (Bass) und Daniel "Dani" Löble (Schlagzeug) auf der Bühne. Studioalben von Helloween sind "Walls Of Jericho" (1985), "Keeper Of The Seven Keys Part 1" (1987), "Keeper Of The Seven Keys Part 2" (1988), "Pink Bubbles Go Ape" (1991), "Chameleon" (1993), "Master Of The Rings" (1994), "The Time Of The Oath" (1996), "Better Than Raw" (1998), "The Dark Ride" (2000), "Rabbit Don't Come Easy" (2003), "Keeper Of The Seven Keys - The Legacy" (2005) und "Gambling With The Devil" (2007). 2010 erschien eine Kompilation von Helloween "Unarmed - Best Of 25th Anniversary".
(2010)

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Unarmed - Best Of 25th Anniversary

2010 veröffentlichten Helloween das Album "Unarmed - Best Of 25th Anniversary". Die Idee für das Album stammt von Marcus Grosskopf und entstand bei dem gemeinsamen Musizieren im Tourbus, als die Helloween ihre alten Hits nur in Begleitung von Akustikgitarren zum Besten gaben. An einer "gewöhnliche" The Best Of – Platte mit alten und bekannten Stücken hatten alle Mitglieder der Band kein Interesse. Die Meinung aller Musiker im Bezug auf "Best Of" – Produktionen ist ziemlich einheitlich : "Das nochmaliges Verkaufen von den gleichen Hits erscheint uns wie ein Betrug". Die völlig neue Bearbeitung von alten Hits betrachteten die Helloween als eine Einladung zum Heavy Metal an alle, die ihren Weg zu diesem Genre noch nicht gefunden haben, dafür aber offen genug sind, um ihr zumindest einen Besuch zu erstatten. Bei den Aufnahmen zu dem Album wurden viele andere Musiker eingeladen. Bei dem Titel "Eagly Fly Free" wirkte Harriet Ohlsson mit, die bereits früher mit ihrer Band Hellsongs bekannte Metal – Stücke, wie die von Metallica, in Balladen erfolgreich umgestaltet hat. Die "The Keeper’s Trilogy" wurde mit dem Prag Symphonie Orchester aufgenommen. (Im Gespräch waren auch andere Orchestren wie das London Philharmonic Orchestra, das Boston Symphony Orchestra oder die Wiener Philharmoniker). Weitere Gäste, die mitwirkten, waren Nippy Noya, Gero Derneka, Andreas Baker, Albie Donnelly und Mathias Ulmer. Das Album erschien am 29. Januar 2010 bei Victor Entertainment.

•   Dr. Stein (1988, Keeper Of The Seven Keys Part 2, erfolgreichste Single von Helloween, D #10)  
•   Future World (1987, Keeper Of The Seven Keys, Part 1)  
•   If I Could Fly (2000, The Dark Ride)  
•   Where The Rain Grows (1994, Master Of The Rings)  
•   The Keeper's Trilogy   
•   Eagle Fly Free (1988, Keeper Of The Seven Keys Part 2)  
•   Perfect Gentleman (1994, Master Of The Rings)  
•   Forever And One (Neverland) (1996, The Time Of The Oath)  
•   I Want Out (1988, Keeper Of The Seven Keys Part 2)  
•   Fallen to Pieces (2007, Gambling With The Devil)  
•   A Tale That Wasn't Right (1987, Keeper of the Seven Keys Part 1)  

Kurz gefasst
  • Die offizielle Internetpräsenz von Halloween : www.helloween.org

  Die größten Hits von Helloween

•   Dr. Stein (1998, Keeper Of The Seven Keys, Pt.2, D #10)  
(2013)

Ingo

1993 veröffentlichten Helloween das Album "Chameleon". Während der Chameleon - Tour mussten die Helloween Musiker immer öfter auf die Zusammenarbeit mit Ingo Schwichtenberg verzichten. Der Schlagzeuger war durch den Drogen- und Alkoholmissbrauch, aber auch durch geistige Probleme, wiederholend nicht in der Lage mitzuspielen. Man entließ ihn in der Hoffnung, er könne außerhalb der Bühne die Probleme besser in Griff bekommen. Seinen Platz an dem Schlagzeug übernahm Session-Drummer Ritchie Abdel-Nabi, mit dem die Band die Tour dann zu Ende brachte. Ingo unterzog sich inzwischen mehreren Untersuchungen, die ergaben, dass er an Schizophrenie leidet. Leider weigerte er sich, die notwendigen Medikamente zu nehmen, wodurch sich sein Zustand verschlechterte. Zwei Jahre später, am 8. März 1995 beging er Selbstmord indem er sich in Hamburg vor eine S-Bahn warf. Der Vorfall gehört zu den tragischsten Ereignissen in der gesamten Geschichte der Band. Ingo Schwichtenberg gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Formation. Die Gruppe hatte in der Zeit auch mit anderen personellen Problemen zu kämpfen, die Veröffentlichungen wurden stark kritisiert wodurch die Band an den Rand des Zerfalls kam, die sie dann schließlich doch noch erfolgreich überstand.