film Avatar – Aufbruch nach Pandora





Avatar
DVD - Format

Avatar – Aufbruch nach Pandora
USA, 2009
Regie und Drehbuch : James Cameron

Musik : James Horner

In den Hauprollen :
Sam Worthington als Jake Sully
Zoë Saldaña als Neytiri
Sigourney Weaver als Dr. Grace Augustine
Stephen Lang als Col. Miles Quaritch
Michelle Rodríguez als Trudy Chacon
Giovanni Ribisi als Parker Selfridge
Joel David Moore als Norm Spellman

Mit seiner Musik zu "Avatar – Aufbruch nach Pandora" ist James Horner wieder bei einer Kinoproduktion dabei, die Geschichte schreiben sollte (das erste Mal bei "Titanic"). Avatar, kommerziell gesehen, schlägt komplett alles bis dahin gewesene und wird zu der erfolgreichsten Produktion der Kinogeschichte. Es ist der erste Film, der eine Summe von über zwei Milliarden Dollar eingespielt hat. Und auch das Tempo, in dem das Geld in die Kassen floss, ist beeindruckend gewesen. Bereits nach 17 Tagen war die erste Milliarde unter Dach und Fach. Im Oscar - Bereich konnte Avatar Titanic jedoch nicht einholen. Gegenüber den 11 Titanic - Oscars kann Avatar lediglich drei vorweisen.

Die Story

Alle Zeichen auf Pandora stehen auf Krieg. Die Ursache dafür ist das Mineral Unobtanium, das man auf dem Planet fand und das besonders wertvoll ist. Pandora ist ein erdähnlicher Mond des Planeten Polyphemus, das im Sternsystem Alpha Centauri seine Kreise zieht. Im Jahr 2154 ist die Technik bereits so fortgeschritten, dass man solche weit entfernte Sternensysteme erreichen kann. Um die Ureinwohner von Pandora, die Na'vi, für sich zu gewinnen, startet man hier das Avatar - Projekt. Im Rahmen dieses Projekts werden Na'vi ähnliche Geschöpfe erschaffen, die den drei Meter hohen Bewohner des Planeten sehr ähnlich sind. Gesteuert dank einer Gedankenverbindung sollen diese genetisch manipulierten Wesen mit den Na'vi in Kontakt treten. So verfolgen die Menschen hier das Ziel, auf friedlichem Wege die Ureinwohner zu einer Übersiedlung zu bewegen, um mit der Gewinnung von Unobtanium aus dem von ihnen bewohnten Land beginnen zu können. Das Ziel wurde allerdings bis jetzt verfehlt, die in der Verbundenheit und Harmonie mit der Natur lebende Ureinwohner wollen ihr altes Zuhause nicht verlassen. Die Entscheidungsträger des Konzerns, die dieses Projekts ins Leben gerufen haben, verlieren allmählich ihre Geduld und drängen zum Plan B überzugehen, mit dem man das "Na'vi - Problem" auf militärischem Wege zu lösen gedenkt.
In diesem Moment wird Jake Sully zum Projekt Avatar hinzugezogen, eine folgenschwere Entscheidung. In dem Team der Wissenschaftler, die regelmäßig in die von ihnen erschaffenen Avatare hineinschlüpfen, ist er der einzige Soldat. Zwar bis zur Hälfte gelähmt steht er außer Dienst, verfügt aber über einen anderen Betrachtungswinkel und viele weitere Fähigkeiten, die ihm später sehr hilfreich werden. Diese Tatsache verschafft ihm die Gelegenheit, die Na'vi besser kennenzulernen als es den anderen je gelungen ist. Die Na'vi wurden neugierig auf einen "Nicht Wissenschaftler", erlauben ihm bei ihnen zu bleiben, um sie, ihr Leben, ihre Sprache und ihre Bräuche kennenzulernen. So beginnt sein atemberaubendes Abenteuer bei den Na'vi, währenddem er langsam zu einem von ihnen wird. In der Welt der Na'vi wird er durch die schöne Tochter des Führers des Stammes Neytiri geführt, in die er sich anschließend verliebt. Es blieb allerdings zu wenig Zeit, um den Na'vi den Vorschlag zur Übersiedlung schonend vorstellen zu können und der Konzern dringt mit Gewalt auf das Territorium des Pandora - Volkes ein. Jake, der zuletzt die Hälfte der Zeit bei den Na'vi, die andere bei den Menschen verbracht hatte, muss sich jetzt entscheiden, auf welcher Seite er steht.
Avatar / DVD

Die Musik

Bei Avatar musste der Filmmusikkomponist James Horner das Schicksal des Regisseurs des Films teilen. Trotz, dass Avatar drei Oscars eingespielt hat, sind beide erfolgreiche Titanic - Macher bei dieser Produktion in der Hinsicht leer ausgegangen. Beide mussten sich mit Oscar - Nominierungen, James Horner für die beste Musik, James Cameron für die beste Regie und bester Film, zufrieden geben. Die Kritik zum James Horners Werk ist nicht immer positiv ausgefallen.

Man warf ihm vor, dass er seine eigene, alte und bekannte musikalische Muster kopiert und sie lediglich neu aufgearbeitet hat. Der von Leona Lewis gesungene Titelsong "I See You" wurde als eine Kopie des Titanic - Hits "My Heart Will Go On", gesungen von Celine Dion, abgestempelt. Der musikalische Hintergrund, an dem Horner 18 Monate lang gearbeitet hat, entführt den Zuschauer zu oft in das exotische Afrika, obwohl Avantar ein in der weit entfernter Zukunft agierende Science - Fiction Film ist. Wie dem auch sei, bei der Betrachtung des Films vergisst der Zuschauer schnell jegliche Kritik. Dank den sensationell ausgefallenen Animationsbilder, die mit der neuesten Computer - Technik erstellt wurden, gehört diese Bild - Musik - Komposition ganz klar zu den sehenswertesten des Jahres 2009.

Der Soundtrack
  • You don't dream in cryo…
  • Jake enters his avatar world
  • Pure spirits of the forest
  • The bioluminescence of the night
  • Becoming one of "The People" Becoming one with Neytiri
  • Climbing up "Iknimaya – The Path to Heaven"
  • Jake's first flight
  • Scorched earth
  • Quaritch
  • The destruction of Hometree
  • Shutting down Grace's lab
  • Gathering all the Na’vi clans for battle
  • War
  • I See You (Theme from Avatar), Leona Lewis