grossbritannien JONES, TOM

Tom Jones wurde am 7. Juni 1940 als Thomas John Woodward in Pontypridd, Wales geboren. Seine Karriere als Sänger begann er Anfang der 60er , bereits 1965 bekam er einen Grammy als bester neuer Künstler. Er trat anfangs in Wales auf, dann in Londoner Clubs bis er schließlich in die USA übersiedelte. Bevor er seine eigene Solokarriere begann, sang er bei der Gruppe "The Senators". Die größte Popularität erlangte er in den späten 60ern und Anfang der 70 Jahren mit Hits wie "It's Not Unusual" (1965) , "What's New Pussycat" ( 1965), "Green, Green Grass of Home" (1966), "Delilah" (1968) und "She's a Lady" (1971). In den 70er Jahren konnte man Tom Jones überwiegend in den Spielcasinos von Las Vegas antreffen, wo er als eine große Attraktion galt. Vor allem die weibliche Fans verstanden es zu würdigen, indem sie ihm bei seinen Auftritten auf die Bühne ihre Unterwäsche inklusive Hotelzimmerschlüssel zuwarfen. Nachdem sein Sohn Mark sein Manager wurde, änderte sich das musikalische Profil von Tom Jones und er wurde wieder bei breiterem Publikum populär. Dazu trug vor allem die Tatsache bei, dass er mit vielen anderen, jüngeren Künstlern auftrat oder neue Songs aufnahm wie z.B. "Sex Bomb" mit Mousse T. Diese Tatsache wurde damit untermauert, das sein Album "Reload" aus dem Jahr 2000, aufgenommen mit anderen Musikern, zu einem seiner größten Erfolgen wurde. Tom Jones ist weiterhin aktiv und mischt kräftig in der Pop-Szene mit.
(2008)

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Kurz gefasst
  • Tom Jones im Internet : www.tomjones.com
  • Neben Elton John, Rod Stewart, Nelly Furtado, Status Quo, Duran Duran und vielen anderen trat auch Tom Jones bei dem Konzert für Lady Diana, das in Wembley Stadion am 1.7.2007 stattfand, auf. Die Künstler wurden den 65.000 Zuschauern von großen Stars präsentiert wie Kiefer Sutherland, Dennis Hopper oder Sienna Miller.
  • 2008 feiert Duffy mit dem Hit "Mercy" große Erfolge. Tom Jones äußerte darauf hin mehrmals seinen Wunsch, mit Duffy im Duett zu singen.
  • Im Mai 2003 wurde Tom Jones im Munich Olympic Walk Of Stars verewigt. Munich Olympic Walk Of Stars wurde am 21. Mai 2003 eröffnet. Seitdem haben sich dort neben Tom Jones Bon Jovi, Metallica, Genesis, Liza Minnelli, Elton John, Die Toten Hosen, B.B. King, Aerosmith, Kiss, R.E.M und andere verewigt.
  • Tom Jones präsentierte bei der Eröffnung von "Mardan Palace Hotel" in Antalya seinen Hit "Sex Bomb". Die neue Hotelanlage in der Türkei sollte 1,4 Milliarden Euro gekostet haben. Tom bekam für seinen Auftritt eine Million Euro.
  • Krebsforschung
    Am 19. November 2008 stellte sich Tom Jones in Londoner Viertel South Bank an der Themse und sammelte Geld für Krebsforschung als gewöhnliche Straßenmusikant. Seine Stimme und eine Begleitgitarre lockten hunderte Passanten an. Die Aktion, die durch ein Fernsehteam der BBC aufgenommen wurde, hat von der begeisterten Zuschauermenge um die 550 Euro gebracht.

Tom Jones - Mr. Jones

Tom Jones
Mr. Jones

Tom Jones, Mr. Jones
Audio CD, V2 Records, 2002

1. Tom Jones International
2. Younger Days
3. Holiday
4. Whatever It Takes
5. Heavens Been A Long Time Comin'
6. Black Betty
7. Jezebel
8. The Letter
9. This Is My Life
10. We've Got Tonight
11. Feel The Rain
12. I Who Have Nothing

Kommentar von Musikexpress zum Album:
"Das Album rockt."


  Die größten Hits von Tom Jones

•   It's Not Unusual (1965, Along Came Jones, GB #1, USA #10 / Foxtrott)   
•   What's New, Pussycat? (1965, What's New Pussycat?, USA #3 / Wiener Walzer)   
•   Green, Green Grass of Home (1966, Green, Green Grass of Home, D #6, GB #1 / Langsamer Walzer)   
•   Detroit City (1967, Green, Green Grass of Home, GB #8)   
•   Funny Familiar Forgotten Feelings (1967, Green, Green Grass of Home, GB #7 / Langsamer Walzer)   
•   I'll Never Fall in Love Again (1967, 13 Smash Hits, GB #2)   
•   I'm Coming Home (1967, GB #2)   
•   Delilah (1968, Delilah, D #1, GB #2 / Wiener Walzer, mit Delilah absolvierte Tom Jones seinen weltweiten Durchbruch)   
•   Help Yourself (1968, Help Yourself, D #1, GB #5 / Quick Step)   
•   A Minute of Your Time (1968, D #9)   
•   Love Me Tonight (1969, GB #9)   
•   Without Love (There Is Nothing) (1969, Tom, GB #10, USA #5)   
•   Daughter of Darkness (1970, I Who Have Nothing, GB #5)   
•   She's a Lady (1970, She's a Lady, D #7, USA #2 / Cha Cha Cha, Discofox)   
•   Till (1971, GB #2)   
•   The Young New Mexican Puppeteer (1972, Tom Jones Close Up, GB #6)   
•   A Boy from Nowhere (1987, Matador, GB #2)   
•   Kiss (1988, At This Moment, mit The Art of Noise, GB #5 / Cha Cha Cha)   
•   Burning Down the House (1999, Reload, mit den Cardigans, GB #7 / Discofox)   
•   Sex Bomb (1999, Reload, mit Mousse T., D #3, GB #3 / Cha Cha Cha)   
•   Mama Told Me Not to Come (2000, Reload, mit den Stereophonics, GB #4)   
•   Islands in the Stream (2009, mit Vanessa Jenkins, Bryn West und Robin Gibb, GB #1)   
(2012)

Gewusst?
  • La Bostella
    Zu den unzähligen Modetänzen, die immer wieder erfunden werden, gehört auch Bostella. "La Bostella" kommt aus der französischen Hauptstadt Paris. Dieser Modetanz wurde 1965 von dem französischen Journalisten Yvan Honoré Bostel erfunden und gleich nach ihm benannt. Bostella ist ein Gruppentanz. Charakteristisch für Bostella sind "Figuren", die vor allem bei langsamen Musikpartien angewendet werden. Hier geht man in die Knie oder wirft sich gleich auf den Boden nieder und wälzt sich. Wie es gemacht wird präsentieren  Romy Schneider und Peter O’Toole in dem Film "Was gibt’s Neues, Pussy?". Diese französisch - amerikanische Komödie von Clive Donner stammt aus dem Jahr 1965 und erschien unter dem Originaltitel "What's New Pussycat ?". Das Drehbuch schrieb Woody Allen, der Titelsong "What's new, Pussycat" sang Tom Jones. Der Streifen, obwohl richtig zum Lachen gemacht, war durchaus ernst zu nehmen: er brachte es bis zu einer Oscarnominierung.

Tom Jones auf Tour 2009 - Tourplakat

Tom Jones auf Tour 2009

In der zweiten Hälfte 2009 befindet sich der "Tiger" auf Tour, die ihn durch ganz Europa führt. Er tritt in Irland, Großbritannien, Österreich, Niederlanden, Luxemburg, Belgien, Italien, der Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechischer Republik, Ungarn, Serbien und Malta auf. In Deutschland hatte Tom vier Termine :

01.Oktober 2009 - Düsseldorf / Philipshalle
02.Oktober 2009 - München / Philharmonie München
05.Oktober 2009 - Frankfurt / Alte Oper
07.Oktober 2009 - Hamburg / CCH1

Mit der Behandlung der Journalisten fing sich Tom Jones diesmal eine scharfe Kritik ein. Nach dem ersten Konzert rief sogar der Deutsche Journalisten-Verband die Medien dazu auf, die Berichterstattung über restlichen Konzerte zu verweigern. Die Bedingungen für Fotografen bezeichnete man als einen massiven Eingriff in die Freiheit der Berichterstattung. Durch solche Praktiken ist bereits Robbie Williams in die Kritik geraten.

Tom Jones in München - Ticket

Tom Jones in München 2000

Eintrittskarte für das Konzert von Tom Jones in Olympiahalle München am 8. Mai 2000

Tom Jones - Delilah

Tom Jones
Delilah

Vinyl Single, Decca DL 25 326, 1967

"Delilah" gehört zu den größten Nummer von Tom Jones und wurde im Laufe der Jahre zu seinem Aushängeschild. Daher wird der Titel auch sehr gern von allen ausgewählt, die Tom Jones animieren oder parodieren. Das Stück erreichte 1968 auf Anhieb die britische Top5. In Deutschland entwickelt sich Delilah zum Superschlager des Jahres 1968 und wird zum ersten Nummer 1 - Hit von Tom Jones in Deutschland. Der Titel stammt von den Autoren Les Reed, Barry Mason und Sylvan Whittingham. Les Reed komponierte für Tom bereits seine Debütsingle "It's Not Unusual".  An der Geschichte eines durch eine untreue Frau zur Verzweiflung getriebenen Mannes, der schließlich zum Mörder wird, haben auch viele andere Musiker Gefallen gefunden. "Delilah" verzeichnet unzählige Coverversionen, die dazu noch sehr erfolgreich wurden. Eine davon liefert Peter Alexander und feiert damit in Deutschland ungefähr solche Erfolge wie Tom Jones selbst. Seine Single steigt ebenfalls auf Platz 1 in Deutschland, noch im gleichen Jahr. Eine andere Version liefert Karel Gott. Die britische Formation The Sensational Alex Harvey Band (SAHB) erreicht mit dem Titel Platz 7 im Königreich im Jahr 1975.