austria JÜRGENS, UDO

Udo kommt aus Österreich. Er gehört zu den größten, wichtigsten und bekanntesten Veteranen der österreichischen Musikwelt und ist heute noch, mit 75 Jahren, musikalisch aktiv und ständig auf der Bühne als auch vor Kameras präsent. Den großen Durchbruch, dem eine über 40jährige Musikkarriere folgte, erlebte er im Jahr 1966, als er mit dem Song "Merci Cheri" den Eurovision Song Contest gewann. Udo Jürgens wurde am 30. September 1934 in Klagenfurt als Jürgen Udo Bockelmann geboren. Noch bevor er 1966 international bekannt wurde, hatte er bereits viel musikalische Erfahrung gesammelt. 1950 gewinnt er in Österreich mit dem Lied "Je t'aime" einen Komponisten-Wettbewerb. 10 Jahre später, 1960 macht er sich einen Namen mit "Reach for the Stars". Der von ihm geschriebene und von Shirley Bassey vorgetragene Song wurde zu einem Welterfolg. Bei dem Eurovision Song Contest machte er sich für Österreich drei mal stark, bis er schließlich 1966 als Sieger hervorgehen konnte. Ein Erfolg, den bis jetzt kein anderer seiner Landsleuten nachmachen konnte. Sein Lied "Warum nur, warum?" in englischer Version und Interpretation von Matt Monroe wurde unter dem Titel "Walk Away" zum Hit so in Großbritannien als auch in den Vereinigten Staaten. In den Folgejahren kamen weitere Songs hinzu, die zum festen und unverzichtbaren Bestand der Musikkultur des gesamten deutschsprachigen Raumes wurden : "Griechischer Wein", "Aber bitte mit Sahne", "Mit 66 Jahren" oder "Buenos Dias, Argentina". Der Musiker, der eine musikalische Ausbildung u.a. am Mozarteum in Salzburg.genoss, begleitet sich bei seinem Auftritten selbst mit Piano. Udo Jürgens gehört zu den wenigen "alten Hasen" denen man das Zeugnis ausstellen kann : Generationsübergreifend. Zu den wichtigsten Alben von Udo Jürgens gehören : "Portrait in Musik" (1965), "Francoise und Udo" (1966), "Was ich Dir sagen will" (1967), "Udo" (1968), "Mein Lied für Dich" (1968), "Udo Live" (1969), "Udo'70" (1969), "Udo'71" (1970), "Zeig mir den Platz an der Sonne" (1971), "Meine Lieder" (1975), "Buenos Dias Argentina" (1978), "Udo'80" (1980), "Hautnah" (1984) und "Mit 66 Jahren (Was wichtig ist)" (2000).
(2009)

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Udo Jürgens - Anuschka

Udo Jürgens
Anuschka

1. Anuschka (Udo Jürgens / Brandin)
2. Du gingst vorbei (Udo Jürgens / Brandin / u. Verw. einer Volksw.)

Vinyl Single, eine Montana Produktion, Ariola
Mit dem Titel "Anuschka" war Udo Jürgens sehr erfolgreich. In seiner Heimat erreichte der Song 1969 den dritten Platz der Charts, in Deutschland stieg "Anuschka" auf Platz 6. auf. Der Text stammt von dem deutschen Liedtexter Walter Brandin. Er schrieb Texte für viele bekannte Interpreten wie Charles Aznavour, Gilbert Bécaud, Karel Gott oder Katja Ebstein. Unter anderen ist Walter Brandin Autor der deutschen Fassung des Musicals "Hair".
Kurz gefasst
  • Udo Jürgens im Internet : www.udojuergens.de
  • Bei der Sendung Wetten dass...? gehört Udo seit Jahren zu den Stammgästen und trat hier bis 2008 elf Mal auf.
  • Nach der Generalprobe zum Eurovision Song Contest 1966, den Udo gewann, schrieb die Bildzeitung : "Udo Jürgens nach Generalprobe: ohne Chancen". Tja, das war wohl nichts.
  • Am 4. Juli 1999 heiratete Udo Jürgen heimlich in New York seine mehrjährige Freundin Corinna Reinhold. Die Ehe wurde 2006 geschieden.
  • Des Öfteren bezeichnete man Udo als einen Frauenheld. Viele Frauen behaupteten, er sei der Vater ihrer Kinder. Offiziell spricht man von zwei unehelichen Kindern des Musikers.
  • In dem Zeitraum 1964 bis 1989 war Jürgens mit dem Fotomodell Erika Meier verheiratet. Sie haben zwei gemeinsame Kinder.
  • Die Zahl der Lieder, die Udo Jürgens komponierte liegt bei 900.
  • Udo verkaufte rund 100 Millionen Tonträger.
  • In seiner Kollektion befinden sich zwei Bravo - Auszeichnungen.
  • Im Jahr 1948 begann Udo Jürgens ein Musikstudium am Konservatorium in Klagenfurt.
  • Seinen ersten Plattenvertrag hatte Udo bereits 1948 in der Tasche. Damals entstand auch sein Künstlername Udo Jürgens.
  • 2011 erschien ein zweiteiliger Fernsehfilm über Udo Jürgens, "Der Mann mit dem Fagott". Die Regie führte Miguel Alexandre. Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Buch von Udo Jürgens und Michaela Moritz, das 2004 erschien. Die Rolle des jungen Udo Jürgens übernahm David Rott.
  • Udo Jürgens ist am 21. Dezember 2014 bei einem Spaziergang in der Schweiz bewusstlos zusammengebrochen und trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen kurz später im Krankenhaus von Münsterlingen um 16.25 Uhr an Herzversagen gestorben. Der Sänger und Komponist wurde 80 Jahre alt.

Udo Jürgens - Deine Einsamkeit

Deine Einsamkeit

Udo Jürgens
1. Deine Einsamkeit (Udo Jürgens / Brandin)
2. Peace Now (Udo Jürgens)

Vinyl Single, eine Montana Produktion, Ariola

Mit "Deine Einsamkeit" erreichte Udo in Österreich Top10. In Deutschland stieg der Titel auf Platz 14 der Single Charts auf. Der Song stammt aus dem Jahr 1970.

  Die größten Hits von Udo Jürgens

•   Kiss Me Quick (1963, D #3)  
•   Sag ihr, ich lass’ sie grüßen (1965, D #9)  
•   Siebzehn Jahr, blondes Haar (1965, D #4)  
•   Merci Chérie (1966, D #4)  
•   Sag mir wie (1966, D #4)  
•   Cotton Fields (1968, D #5)  
•   Mathilda (1968, D #6)  
•   Es wird Nacht, Señorita (1969, D #6)  
•   Anuschka (1969, D #6)  
•   Griechischer Wein (1974, D #1 / Foxtrott)  
•   Aber bitte mit Sahne (1976, D #5)  
•   Buenos dias, Argentina (1978, D #3)  
(2012)

Udo Jürgens - Boogie Woogie Baby

Boogie Woogie Baby

Udo Jürgens
1. Boogie Woogie Baby (Udo Jürgens / Wolfgang Hofer)
2. Einmal wenn du gehst (Udo Jürgens / Udo Jürgens / engl. T. Judy Cheeks)

Vinyl Single
eine Joachim Heider / Udo Jürgens Produktion, Ariola

Die Single "Boogie Woogie Baby" stammt aus dem Jahr 1977. In Deutschland und Österreich erreichte sie jeweils Top10 der Singlecharts. Das Stück ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem österreichischem Schlagersänger, Komponist und Liedtexter Wolfgang Hofer. Wolfgang Hofer arbeitete viele Jahre mit Udo Jürgens zusammen und schrieb Texte für über 100 Songs von Udo. Wolfgang Hofer stammt aus Linz. Seine eigene Schlagerkarriere beendete er Ende der 70er Jahre.

Merci Cheri

Udo Jürgens ist bei dem Eurovision Song Contest ein durchaus bekannter Interpret. Er ließ sich bei dem Wettbewerb Zeit und machte es gemütlich schrittweise (peu a peu). Den ersten Versuch, sozusagen zum Kennenlernen, startete er im Jahr 1964. Damals fand die Veranstaltung in Kopenhagen statt. Udo sang das Lied "„Warum nur, warum?" und belegte in Dänemark den fünften Platz. Im nächsten Jahr, 1965, verbesserte er sich allmählich und holte für Österreich in der italienischen Hafenstadt Neapel mit dem Song "Sag ihr, ich lass sie grüßen" den vierten Platz. Soweit so gut. Danach wollte er aber eigentlich nicht mehr. Der Druck einer Veranstaltung dieser Größe kostet nun mal Nerven. Und davon hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht besonders viel. Zum dritten Auftritt musste er regelrecht überredet werden, bevor er zustimmte. Nicht zuletzt war dies seinem Musikmanager Hans R. Beierlein zu verdanken. Udo meldete sich also 1966 mit dem Song "Merci Cheri" bei dem Eurovision Song Contest zum dritten Mal an und ließ es darauf ankommen. Er ahnte zu jener Zeit nicht, dass er im Begriff war sein Schicksalslied zu präsentieren. Denn diesmal hat's gesessen und "Merci Cheri" brachte ihm den großen internationalen Durchbruch und Beginn einer langen Karriere. Die Jury aus 18 Ländern, die an dem Eurovision Song Contest 1966 teilnahmen, überwies in Luxemburg auf sein Konto so viele Punkte, dass die ihm folgende Lill Lindfors & Svante Thuresson aus Schweden lange vor dem Ende der Abstimmung jede Hoffnung verloren. Bis heute rätselt man, was war eigentlich die wahre Ursache, die dem Udo das Große Glück brachte? War es der deutsche Text oder eher der französische Titel ? Wahrscheinlich beides. Denn mit einem Song, in dem sich beide Sprachen vermischen sprach Udo auf einen Schlag Zuschauer aus mehreren Ländern an : Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Monaco, Belgien und alle die, die mit ihnen sympathisierten. Schlau eingefädelt. Grob gesehen stimmt was der Udo da sang : "Schau nach vorn, nicht zurück, zwingen kann man kein Glück". Aber die ganze Wahrheit ist das nicht. Das Glück kann man zwar nicht erzwingen, ihm aber ein ganz bisschen nachhelfen kann man schon.