usa KING, B.B.

Bevor sich B.B. King auf der Bühne etablieren konnte und gemeinsam mit "Lucille", seiner aus einem Feuer geretteten Gibson- Gitarre, die Fans beglücken konnte, wollte er Farmer werden. Mit einem Job auf einer Farm begann er zumindest sein Erwachsenleben. Er stammt aus Mississippi, wo er in Itta Bena am 16. September 1925 als Riley King geboren wurde. Als die Musik dann schließlich in seinem Herzen die Oberhand gewann und er nach Memphis zog, trat er als "Beale Street Blues Boy" auf, einem Pseudonym, aus dem später das bis heute bekannte "B.B." vor seinem Namen entstand. In Memphis lernte er Gitarre spielen. 1939 gründete er das Gospelquartett Elkhorn Singers, seit 1947 spielte er mit Bobby Bland und Johnny Ace als Beale Streeters. Seine ersten Versuche mit eigenen Aufnahmen blieben zunächst erfolglos. Den Durchbruch kam in den 50ern. Seitdem war er regelmäßig in R&B-Hitlisten vertreten. Seine bekannten Stücke aus der Zeit waren "Three O’Clock Blues" (1951), "You Know I Love You" (1952), "Please Love Me" (1953) oder "You Upset Me Baby" (1954). Ende der 50er und Anfang der 60er machten auch die Pop-Hitlisten ihre Pforten für die Musik von B.B. King auf. Erfolgreich waren z.B. "Rock My baby" (1964), "The Thrill Is Gone" (1969) oder "I Like To Live The Love" (1973). Seitdem war der Musiker auch regelmäßig auf Tour. 1980 wurde B.B. King in die Blues Hall of Fame aufgenommen, 1981 bekam er für die LP "There Must Be A World Somewhere" einen Grammy. 1987 folgte die Aufnahme in die Rock'n'Roll Hall Of Fame. In diesem Jahr wurde er auch mit einem erneuten Grammy für sein Lebenswerk ausgezeichnet. B.B. King gilt als einer der Urväter des Blues und wird allgemein als "The King of Blues" bezeichnet. Als fast alles gesagt wurde, meldete sich 1988 der inzwischen 63jährige B.B. King mit "When Love Comes To Town" zurück und landete in den britischen Top 10. Das Stück entstand in einer Zusammenarbeit mit seinem großen Fan Bono von U2. Das Magazin Rolling Stone setzte ihn auf die Liste der besten Gitarristen aller Zeiten, 2003 belegte er dort den dritten Platz. Zu seinen wichtigsten Alben zählen "The Jungle" (1966), "Midnight Believer" (1978), "Six Silver Strings" (1985), "There Is Always One More Time" (1991), "Heart To Heart" (1994), "Deuces Wild" (1997) und das mit Eric Clapton aufgenommene "Riding With The King" (2000).
(2013)

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  Die größten Hits von B.B. King

•   ^When Love Comes To Town (1988, GB #6)  
(2010)

Kurz gefasst
  • Offizielle Internetpräsenz von B.B. King: www.bbking.com.
  • B.B. King war zwei Mal verheiratet. In den Jahren 1946-1952 mit Martha Lee Denton, 1958-66 mit Sue Carol Hall. Martha Lee Denton starb 1990.
  • B.B. King veröffentlichte viele Alben mit anderen Musikern. 1994 erschien das Album "Heart To Heart", das er zusammen mit der blinden amerikanischen Jazzsängerin und Pianistin Diane Schuur aufgenommen hat. Diane Schuur ist mehrfache Grammy-Preisträgerin. Zusammen mit Eric Clapton entstand 2000 das Album "Riding With The King". Die Platte kam in Deutschland, den USA und Großbritannien in die Top 10. In Deutschland belegte sie den zweiten Platz.
  • Der beliebteste Sänger des Musikers war Frank Sinatra. Dank ihm hatte B.B. King mehrere Auftritte in Las Vegas. Frank Sinatra starb 1998 in Los Angeles.
  • In der Nähe seines Heimatortes Indianola wurde 2008 ein B.B. King – Museum eröffnet. Das Museum erreicht man im Internet unter www.bbkingmuseum.org. Adresse: 400 Second Street, Indianola, MS 38751. Das Museum war ein Geschenk zu seinem 80sten Geburtstag, das er 2005 gefeiert hat.
  • B.B. King setzte sich aktiv gegen Drogenmissbrauch ein. Er gab viele Konzerte in Gefängnissen.
  • Seine Gibson-Gitarre nennt er liebevoll "Lucille". Die Taufe auf "Lucille" erfolgte nachdem er sie aus einem Brand bei einem Konzert retten musste. Den Brand verursachten zwei Männer, die sich um eine Frau namens Lucille gestritten haben.
  • B.B. King ist am 14. Mai 2015 ist in Las Vegas nach einer langen Diabetes-Krankheit im Alter von 89 Jahren gestorben.

Besonders empfehlenswert:B.B. King
Live At The Regal
1965
"Live At The Regal" stammt aus dem Jahr 1965. Ein Wendepunkt in der Karriere B.B. Kings. Er schaffte es auch das weiße Publikum für Blues zu interessieren. Rolling Stone - Magazin positionierte das Album in seinem Buch der 500 besten Alben aller Zeiten auf dem 141. Platz. B.B. King ist hier mit zwei Platten vertreten. Die zweite Produktion ist "Live At Cook Country Jail" (Platz 499). Titelliste: Every Day I Have The Blues, Sweet Little Angel, It's My Own Fault, How Blue Can You Get?, Please Love Me, You Upset Me Baby, Worry, Worry, Woke Up This Mornin', You Done Lost Your Good Thing Now, Help The Poor.
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Jessica 1925 wurde die britische Schauspielerin Angela Lansbury geboren. Bekannt wurde sie als Jessica Fletcher aus der Serie "Mord ist ihr Hobby".
Wiener Walzer 1925, als B.B. King zum ersten Mal die Welt erblickte, tanzte man in der Dresdner Semperoper zum ersten Mal den Wiener Walzer.
Josephine 1925 hatte in Paris ihren ersten Auftritt in Europa die als "Schwarze Venus" bekannte Josephine Baker. Die Charleston - Mode ist ausgebrochen.

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