usa KRISTOFFERSON, KRIS

Kris Kristofferson wurde am 22.6.1936 in Bronsville (Texas) geboren. Der Sohn schwedischer Einwanderer (der Vater wurde Generalmajor der United States Air Force) machte sich einen Namen als Sänger, Gitarrist, Songschreiber und Schauspieler. Seine Kindheit verbrachte er meistens auf Reisen durch die USA, 1954 schloss er die Highschool in San Mateo, Kalifornien, ab, danach besuchte er das Pomona College in Kalifornien, wo er sich bis 1958 mit Philosophie befasste. Sein Studium an der Universität in Oxford schloss er mit einem Abschluss in Englischer Literatur ab. 1965 macht er Ferien in Nashville, trifft hier auf die Country Musik und steigt in die Musikwelt ein. Ab 1970 steht er auf der Bühne und bringt seine ersten Platten heraus. Sein Debütalbum "Kristofferson" aus dem Jahr 1970 schafft es auf Platz 10 der amerikanischen Country - Charts. Aus dem Album stammen auch seine ersten Hits "Me And Bobby McGhee", "Help Me Make It Through The Night" und "Sunday Morning Coming Down", die er bis auf "Me And Bobby McGhee", der in Zusammenarbeit mit Fred Foster entstand, selbst schrieb. Seinen größten Single-Erfolg hatte er 1973 mit "Why Me", der in amerikanischen Country - Charts den ersten Platz belegte. Seine Songs nahmen in ihr Repertuar u.a. Janis Joplin ("Me and Bobby McGee"), Elvis Presley ("Why My Lord"), Roger Miller, Johnny Cash, Sammi Smith und Jerry Lee Lewis ("Once More With The Feeling") auf. Als Komponist schrieb Kris Kristofferson u.a. Filmmusiken zu "The Last Movie" und "Ned Kelly" aus dem Jahr 1970. 1971 hat er sein Debüt als Schauspieler in dem Kinodrama "The Last Movie". Als Schauspieler war er des Weiteren in solchen Hollywood-Produktionen wie "Pat Garrett And Billy The Kid" (1973), "A Star Is Born" (1977), "Convoy" (1978) und "Heaven's Cate" (1980) zu sehen. Kris Kristofferson ist im Showgeschäft immer noch aktiv. Zu seinen wichtigen LPs gehören "Kristofferson" (1971), "Natural Act" (1978), "The Winning Hand" (1982), "Highwayman" (1987) und "The Austin Sessions" (1999).
(2008)

kristofferson_kris

Videos auf Youtube
MP3 bei Musicload.de
Aktuelles bei Amazon
Ebay Auktionen
Konzertkarten bei Eventim



Kris Kristofferson - Convoy

Convoy

Regie: Sam Peckinpah
USA, 1978
Drehbuch: Bill L. Norton
Produktion: Robert M. Sherman
Musik: Chip Davis

"Convoy" gehört zu den bekanntesten Filmen mit Kris Kristofferson als Hauptdarsteller.
DVD, Kinowelt Home Entertainment GmbH, 2007, 106 Min.
Weitere Darsteller :
Ali MacGraw: Melissa
Ernest Borgnine: Sheriff "Dirty Lyle" Wallace

"Lass dich nicht provozieren" mag ein kluger Spruch sein, der befolgt werden möchte. Aber Herrje, wie langweilig das Leben wäre... An solch braves Benehmen denken die nicht selten korrupten Gesetzhüter des Staates Louisiana und die dortigen Truckdriver nur selten. Als die "Bullen" in einer Kneipe übertreiben, holen die Fahrer aus und schlagen die Polizisten zu Boden. Sowas muss bestraft werden. Die Fahrer machen sich aus dem Staub, der nach Rache trachtende Sheriff macht sich auf die Jagd. Inzwischen bekommen immer mehr Truckdriver Wind von der Sache und schließen sich den fliehenden Fahrern an, sodass ein riesiger Convoy entsteht, der ein immer größer werdendes Polizeiaufgebot auf sich zieht. Man errichtet Straßensperren und versucht mit allen Mitteln den Convoy zu stoppen. Vergeblich. Die Angelegenheit eskaliert, der Gouverneur schaltet sich ein, die Presse und Fernsehen riechen eine große Story. Der Convoy wird durch den Trucker "Rubber Duck" (Kris Kristofferson) angeführt. Ihm gegenüber steht sein alter Bekannter, der Sheriff Lyle Wallace. Auf einer Brücke über dem Rio Grande zwischen den USA und Mexiko kommt es zum letzten Zusammenstoß. Gewehre und Panzer werden aufgestellt und vernichten schließlich den Truck von "Rubber Duck" samt des Fahrers. So dachte man zumindest, bis der für tot Erklärte auf seiner eigenen Beerdigung wohlerhaben wieder auftaucht.
Einige bekannte Songs von Kris Kristofferson

•   Me And Bobby McGee (1970, Kristofferson)  
•   Help Me Make It Through The Night (1970, Kristofferson)  
•   Sunday Morning Comin' Down (1970, Kristofferson)  
•   Lovin' Her Was Easier (Than Anything I'll Ever Do Again) (1971, The Silver Tongued Devil And I)  
•   Nobody Wins (1972, Jesus Was A Capricorn)  
•   Why Me (1973, Jesus Was A Capricorn)  
•   Who's To Bless And Who's To Blame (1975, Who's to Bless and Who's to Blame)  

Kris Kristofferson - UNICEF

Kris Kristofferson
The Music For UNICEF Concert

Am 9. Januar 1979 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York fand "The Music For UNICEF Concert : A Gift Of Song" statt. Viele große Künstler der Zeit haben hier mitgemacht. Zu dem Konzert wurde ein Album veröffentlicht, "The Music For UNICEF Concert". Auf der Platte auch ein Stück von Kris Kristofferson  "Fallen Angels", das er gemeinsam mit Rita Coolidge sang.

Vinyl-LP, Polydor, 1979


Kurz gefasst
  • Kris Kristofferson im Internet : www.kriskristofferson.com
  • 1999 bekam Kris einen dreifachen Bypass und schmiss daraufhin das Rauchen. Mit Alkohol und Drogen machte er schon davor Schluss. In seiner Jugend war seine "Trinkfestigkeit" nah legendär.
  • Als er in den 60ern seinen Eltern mitteilte, er zieht nach Nashville, um dort Country Musik zu machen, stieß er auf Ablehnung. Country war damals in besseren Kreisen nicht besonders angesehen. Er fing in Nashville ganz unten an und hielt sich mit Gelegenheitsjobs übers Wasser. Seine damalige Frau Fran Beer verließ ihn kurz darauf und reichte die Scheidung ein. Fran war seine Jugendliebe noch aus der Highschool - Zeit.
  • 1967 brachte Kris seine erste Single heraus. Es war "Golden Idol", veröffentlicht auf Epic. "Golden Idol" war ein Flop.
  • Da es mit seiner Karriere in Nashville anfänglich nicht klappte nahm er einen Job als Hubschrauberpilot für eine Firma in Louisiana an. Hier absolvierte er Flüge zwischen Nashville und den Bohrinseln im Golf von Mexiko.
  • Den eigentlichen Durchbruch brachte Kris Kristoffwerson der Song "Me And Bobby McGhee", den er 1969 mit Fred Foster schrieb. Die erste Version von Roger Miller brachte ihn auf den 12. Platz der amerikanischen Country - Charts. Die Version von Janis Joplin machte "Me And Bobby McGhee" zu einem weltweiten Hit und machte Kris berühmt. Wie er sich später erinnert: "Mit diesem Song wurde alles anders". In Wirklichkeit ist Kris alleine der Autor des Songs. Von Forster stammt die Idee.
  • Nachdem der erfolgreichste Songs Kristoffersons "Me And Bobby McGhee" der Sängerin Janis Joplin vorgestellt wurde, wurden sie zum Paar. Ihr gefiel das Stück samt des Autors. Janis und Kris blieben bis zum Tode der Sängerin ein Liebespaar.
  • Im Jahr 1985 wurde Kris Kristofferson in die Songwriter Hall Of Fame aufgenommen. 2004 folgte die Aufnahme in die Country Music Hall Of Fame.

Kris Kristofferson - Essential

Kris Kristofferson - Essential

2 Audio-CD's, Sony BMG, 2004

CD 1
01. Sunday Mornin' Comin' Down
02. To Beat The Devil
03. Just The Other Side Of Nowhere
04. Me And Bobby McGee
05. The Best Of All Possible Worlds
06. Casey's Last Ride
07. Help Me Make It Through The Night
08. Darby's Castle
09. Jody And The Kid
10. Lovin' Her Was Easier (Than Anything I'll Ever Do Again)
11. For The Good Times
12. Come Sundown
13. From The Bottle To The Bottom
14. Billy Dee
15. Breakdown (A Long Way From Home)
16. The Silver Tongued Devil And I
17. The Taker
18. The Pilgrim: Chapter 33 (Live)
CD 1
01. Border Lord
02. The Sabre And The Rose
03. Broken Freedom Song
04. Jesus Was A Capricorn (Owed To John Prine)
05. Shandy (The Perfect Disguise)
06. Sugar Man
07. The Last Time
08. Nobody Wins
09. I'd Rather Be Sorry - Rita Coolidge
10. Highwayman
11. Don't Cuss The Fiddle
12. The Bigger The Fool, The Harder The Fall
13. Stranger
14. If You Don't Like Hank Williams
15. Here Comes The Rainbow Again
16. Once More With Feeling
17. How Do You Feel About Foolin' Around - Willie Nelson
18. Why Me
19. Please Don't Tell Me How The Story Ends

Bekannte Interpretationen von Me And Bobby McGee

•   Me And Bobby McGee (Kris Kristofferson, 1970, aus dem Album "Kristofferson")  
•   Me And Bobby McGee (Roger Miller, 1969, #12 in den amerikanischen Country - Charts)  
•   Me And Bobby McGee (Janis Joplin, 1970, die berühmteste Version, 1971 erreichte der Song in ihrer Interpretation den ersten Platz der US - Charts.)  
•   Me And Bobby McGee (Jerry Lee Lewis, 1971)  
•   Me And Bobby McGee (Bill Haley & His Comets)  
•   Me And Bobby McGee (Kenny Rogers)  
•   Me And Bobby McGee (Gianna Nannini)  
•   Me And Bobby McGee (Dolly Parton)  
•   Me And Bobby McGee (Johnny Cash)  
•   Me And Bobby McGee (Gordon Lightfoot, 1970, #13 in Kanada)  

Kris Kristofferson in -Planet der Affen-

PLANET DER AFFEN

Planet der Affen - Special Edition
Originaltitel : Planet of the Apes
Regie: Tim Burton
Drehbuch: William Broyles Jr., Lawrence Konner, Mark Rosenthal, Charles Wicker
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Produktionsjahr : 2001

Darsteller : Mark Wahlberg (Leo Bevidson), Kris Krstofferson (Karubi), Tim Roth (Thade), Estella Warren (Daena), Erick Avari (Tival), Helena Bonham Carter (Ari), Paul Giamatti (Limbo), Michael Clarke Duncan (Attar), Cary-Hiroyuki Tagawa (Krull), Charlton Heston (Gestrolle)

Man schreibt das Jahr 2029. Während einer Rettungsaktion gerät der Astronaut Leo Davidson (Mark Wahlberg) mit seinem Raum-Shuttle in einen elektromagnetischen Sturm. Er wird hin und her durch das All geschleudert und muss schließlich auf einem fremden Planeten notlanden. Eher er sich gut umsehen kann, wird er gemeinsam mit anderen Menschen von einer Gruppe Affen gejagt und anschließend gefangen genommen. Seitdem ist sein Ziel ganz klar definiert : Schnellstens freikommen und den Planet wieder verlassen. Hilfe bekommt er dabei von dem Affenweibchen Ari (Helena Bonham-Carter). Er muss sich beeilen. Der Affengeneral  Thade (Tim Roth) gewinnt immer mehr an Einfluss in der Affengesellschaft und plant alle noch lebenden Menschen zu vernichten. Bei der nächsten Gelegenheit flieht Leo mit Ari, Daena und anderen und betritt die verbotenen Zone Calima. Dicht in Rücken folgt ihnen Thade mit seiner riesigen Affenarmee, fest entschlossen, alle Flüchtlinge zu töten. Was Leo, Thade und alle anderen beteiligten nicht wissen, ist, dass in der verbotene Zone Antworten auf alle Fragen zum "Planet der Affen" liegen. In diesem packendem Streifen, mit verblüffend realistischen Masken ausgestattet, fand sich auch eine Rolle für Kris Kristofferson. Er spielt hier Karubi, den Vater der schönen Daena (Estella Warren), die gemeinsam mit Leo und Ari auf der Flucht ist. Er selbst konnte leider die große Entdeckung in der verbotenen Zone Calima nicht mehr erleben.