usa LAUPER, CYNDI

Bevor Cyndi in den 80ern als eine hervorragende Solokünstlerin große Erfolge feierte, gab es in den 70ern große Probleme. Die am 22. Juni 1953 in New York geborene Sängerin trat in ihren Anfängen, damals bei diversen Rockbands, so oft auf, dass sie 1977 schließlich ihre Stimme verlor. Zwei Jahre dauerte der Schreck an, bis sie dann schließlich 1979 als Sängerin wieder den musikalischen Pfad aufnehmen konnte. Der erste 1980 gemeinsam mit John Turim unternommene Versuch misslingt. Die Platte "Blue Angel" der von ihr gegründeten Gruppe "Blue Angel" verliert sich irgendwo im Sand. Sie schmeißt die Teamarbeit hin und konzentriert sich auf eine Solokarriere. 1983 meldet sie sich erneut mit dem Album "She's So Unusual", das mit dem Hit "Girls Just Want To Have Fun" angekündigt wurde. Sie landet mit dem Hit gleich auf dem zweiten Platz in den USA. "Girls Just Want to Have Fun" macht Cyndi Lauper auch international bekannt und geht nur in den USA über eine Millionen Mal über die Ladentheke. Mit diesem Titel begann ihre Karriere, die sie zu den größten Nummer der 80er machte. Mit dem Titel "Time After Time" erreicht sie 1984 die Spitze der amerikanischen Charts und wird seitdem hier und da als ernsthafte Konkurrentin Madonnas gehandelt. Das Album "She's So Unusual" erreicht in den USA den 4. Platz und verkauft sich international über 10 Millionen Mal. Es gab anschließend keine Probleme, um die 300 Konzerte mit Fans zu füllen, die Cyndi Lauper in Rahmen ihrer Welt - Tour absolvierte. 1985 wurde sie fünfmal für den Grammy nominiert und schließlich mit einem in der Kategorie "Bestes Debüt" ausgezeichnet. Ihr zweites Album "True Colors", das 1986 auf den Markt gebracht wurde, wurde ebenfalls sehr erfolgreich, konnte den Vorgänger jedoch nicht toppen. Obwohl aus der Platte der Titel "True Colors" stammt, der größte Hit ihrer Karriere. Auch weitere Alben - Veröffentlichungen von Cyndi Lauper konnten an "She's So Unusual" nicht anknüpfen, womit ihr Debütalbum bis heute ihr erfolgreiches blieb. Weitere Studioalben von Cyndi Lauper sind "A Night To Remember" (1989), "Hat Full Of Stars" (1993), "Sisters Of Avalon" (1996), "Merry Christmas...Have A Nice Life" (1998), "At Last" (2003), "Shine" (2004), "The Body Acoustic" (2005), "Bring Ya To The Brink" (2008) und "Memphis Blues" (2010).
(2011)

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  Die größten Hits von Cyndi Lauper

•   Girls Just Want To Have Fun (1983, She's So Unusual / Cha Cha Cha)  
•   Time After Time (1984, She's So Unusual, USA #1)  
•   She Bop (1984, She's So Unusual / Cha Cha Cha)  
•   All Through The Night (1984, She's So Unusual / Blues, Rumba)  
•   The Goonies 'R' Good Enough (1985, The Goonies - Soundtrack)  
•   True Colors (1986, True Colors, USA #1 / Blues)  
•   Change Of Heart (1986, True Colors)  
•   I Drove All Night (1989, A Night to Remember / Cha Cha Cha)  
•   Hey Now (Girls Just Want to Have Fun) (1994, Twelve Deadly Cyns...and Then Some / Foxtrott)  
(2012)

Kurz gefasst
  • Die offizielle Internetadresse von Cyndi Lauper lautet : www.cyndilauper.com
  • Cyndi war bei dem Konzert "The Wall Live In Berlin" auf dem Potsdamer Platz mit dabei. Das Konzert fand am 21. Juli 1990 statt. Von diesem von Roger Waters inszenierten Benefiz - Konzert fand eine weltweite Fernsehübertragung statt. Es sahen Menschen in 35 Ländern zu. Die Künstlerin stellte das Stück "Another Brick In The Wall" vor. Darüber hinaus standen auch solche Künstler wie The Scorpions, Ute Lemper, Sinéad O'Connor, Joni Mitchell, Bryan Adams oder Van Morrison auf der Bühne. Die Künstler verzichteten auf ihre Gagen. Die Einnahmen in Höhe von sechs Millionen DM überreichte man der Stiftung World War Memorial Fund for Disaster Relief.
  • 2008 brachte Cyndi das Album "Bring Ya To The Brink" heraus. Die Platte wurde in der Dance - Szene sehr populär, die erste Promo - Single "Same Ol' Story" erreichte die Spitze in den Billboard Hot Dance Club Play - Charts. Darüber hinaus brachte die Platte der Künstlerin in der Kategorie Best Electronic/Dance Album ihre 14. Grammy - Nominierung.
  • Am 20. April 2006 absolviert Cyndi Lauper ihr Debüt auf dem Broadway in New York. Sie machte bei der Musicalfassung der Dreigroschenoper mit. Sie übernahm dabei die Rolle von Jenny und bekam anschließend sehr gute Kritiken. Das Theaterstück Dreigroschenoper entstand 1928 und ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von Bertolt Brecht und Kurt Weil. Mit auf der Bühne standen Jim Dale und Alan Cumming. Bei der 2006 - Version der Dreigroschenoper handelte sich um eine sehr kontroverse Aufführung. Die Jenny - Rolle brachte Cyndi Lauper eine Nominierung für den Drama League Award, einen der ältesten Theater - Awards in den Vereinigten Staaten.

Cyndi Lauper / Time After Time

Cyndi Lauper

Seite 1
Time After Time (C. Lauper / R. Hyman - 3:56)
Yeah, Yeah (M. Rickfors / H. Huss - 3:10)

Seite 2
She Bop (C. Lauper / S. Lunt / G. Corbett / R. Chertoff - 3:44)
Girls Just Want To Have Fun (R. Hazard - 3:44)
Mit auf der Single auf der Seite 2 befindet sich der Hit "She Bop". Der Hit wurde als dritte Single von Cyndi Lauper 1984 veröffentlicht. Rund um die Single entstand in den USA ein kleiner Skandal. Damit sprach die Künstlerin ein Thema, dass sich damals in dem amerikanischen Tabu - Bereich befand : Masturbation. Neben einer landesweiten Aufregung wurde der Song teilweise durch viele Radiostationen boykottiert. "She Bop" wurde aber trotzdem erfolgreich und belegte in den Staaten den dritten Platz in den Charts.
Diese Single (oben) wurde unter dem Label AMIGA in der DDR herausgegeben. Amiga unterlag zu diesem Zeitpunkt dem VEB Deutsche Schallplatten Berlin DDR.
Auf der Cover - Rückseite dieser Vinyl - Single steht zu lesen :
Made In The German Democratic Republik
Preis : 8.10 M.
Ein kleiner Beleg aus einer nicht mehr existierenden Welt. 1990 wurde die DDR aufgelöst und in die Bundesrepublik Deutschland eingegliedert.

David

Die Filmkarriere von Cyndi gestaltete sich in ihren Anfängen nicht besonders erfolgreich. Das erste Treffen mit der großen Leinwand hatte die Sängerin im Jahr 1988. Sie trat hier an der Seite von Jeff Goldblum auf. Keine einfache Aufgabe, Jeff ist eine ziemlich große Nummer in der Welt der Hollywood - Stars. Der Film trug den Titel "Vibes – Die übersinnliche Jagd nach der glühenden Pyramide", im Original einfach "Vibes". Für die Promotion des Films wurde der Song von Cyndi Lauper "Hole In My Heart (All The Way To China)" eingesetzt. Der Song wurde auch gleichzeitig zum musikalischen Hauptthema des Films. Der Streifen entpuppte sich allerdings als ein Flop und die Sängerin ging vorerst auf Distanz zum Filmgeschäft und legte erstmals eine kleine Pause ein. Nicht zuletzt deswegen, da auch sie selbst für ihre Rolle als Sylvia Pickel schlechte Kritiken einstecken musste. 1990 startete sie erneut. Diesmal hieß der Film "Off And Running", aber auch dieser Versuch misslang und der Film wurde zum Flop. Der Streifen erschien 1991. Hier spielte sie Cyd Morse. Etwas positives ist für sie aber bei dem zweiten Kinoabenteuer doch noch herausgekommen. Sie lernte bei den Dreharbeiten ihren zukünftigen Mann David Thornton kennen. David spielte in dem Film mit und belegte hier die Rolle von Reese. Am 24. November 1991 gaben sich die beiden das "Ja" - Wort. 1997 bekam das Paar seinen Sohn Declyn Wallace Thornton-Lauper, er wurde ebenfalls im November geboren.