buch John Lennon
Eine persönliche Erinnerung





John Lennon - Eine persönliche Erinnerung
"Ohne John Lennon war Yoko Ono nur eine exzentrische Dame, ohne Geld und Macht, und das konnte sie ihm nicht verzeihen."
Frederic Seaman

John Lennon
eine persönliche Erinnerung von Frederic Seaman

Original : The Last Days Of John Lennon.
A Personal Memoir By Frederic Seaman.

Wilhelm Heine Verlag, München, 1995
mit vielen Fotos von Frederic Seaman

ISBN-10: 3453082346
ISBN-13: 978-3453082342

Wo die meisten Biografie-Autoren viel Geduld, Mühe und Kosten aufbringen mussten, um ihre Werke zu Ende zu bringen, hatte es Frederic Seaman, der Autor der Biografie "John Lennon - eine persönliche Erinnerung", deutlich einfacher. Er musste sich nicht extra darum bemühen, in die Nähe des "Gegenstands" seines Werkes zu kommen, er musste nicht die Nähe der Bekannten, Freunden, eng Vertrauten oder Familienangehörigen extra suchen, er war selbst einer von ihnen. In seinem Buch macht er zwar immer wieder Ausflüge in die Vergangenheit, wo er nicht mit von der Partie war, konzentriert sich aber überwiegend auf die Zeit im Leben des großen Musikers an dem er selbst teilhaben konnte: Die letzten Jahre im Leben von John Lennon, wo er als privater Sekretär für die Eheleute John Lennon und Yoko Ono tätig gewesen ist.
Das, was von vielen früher schon vermutet worden ist, kommt in diesem Buch deutlich zum Vorschein. Auch wenn es sicher schöne Momente gegeben hat, gehört die Ehe von John Lennon mit Yoko Ono wohl zu den traurigsten Abschnitten in seinem Leben. Vor allem in den letzten Jahren seines Lebens geriet die Beziehung ins Stocken. Eine nörgelnde, Herr- und Geldsüchtige Frau hat es geschafft, den Musiker an die Ketten zu legen, in einen goldenen Käfig einzuschließen und ihm einzureden, ohne sie wäre er nicht lebensfähig. Eine Frau, die kein Problem damit hatte, ihre nicht selten merkwürdige und oft völlig überflüssigen Einkäufe mit dicken Schecks zu bezahlen, machte alle lang, wenn ihr Ehemann eben 1000 Dollar ausgeben wollte, und man wagte es, sie darüber nicht zu informieren. Sie hatte alles im Griff. Bei ihr war er nur "noch ein Schatten seines früheren Selbst". Eine Frau, die es ausgezeichnet verstand, seine Kontakte zu der Vergangenheit zu unterbinden. Sei es seine Kollegen von The Beatles oder sein Sohn Julian. Nach und nach zeigt sich der Autor von seinem Boss John fasziniert und fängt selbst in seiner Vergangenheit zu stöbern. Er ist verzaubert von dem Musiker, der durch die Gründung von The Beatles und sein musikalisches Wirken zu einem einmaligen Phänomen der Musikwelt und einer der faszinierendsten Kultfiguren des gesamten Jahrhunderts aufgestiegen ist. Bald wurde dem Autor auch klar, dass alle die, die John Lennon wirklich kennen lernen möchten, zurück in seine The Beatles – Zeit zurück müssen und sein Yoko Ono – Schattendasein einfach nicht beachten sollen. Abgeschottet, kontrolliert und in eine Sackgasse herein manövriert. Eine traurige, zum Nachdenken bewegende Geschichte, eine Story ohne Happy End. Keine Befreiung, kein Neuanfang, kein Comeback. Nur Schüsse gab es zum Schluss. Und den Tod.




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