usa LONDON, JULIE

Die amerikanische Schauspielerin und Sängerin Julie London wurde als Julie Peck am 26. September 1926 in Santa Rosa / Kalifornien / USA geboren. Sie stammt aus einer Künstlerfamilie und absolvierte 1945 die Hollywood Professional School. Zehn Jahre später, 1955, begann sie ihre Musikkarriere und wurde noch in diesem Jahr von dem Magazin Billboard zu Sängerin des Jahres ernannt. Sie begeisterte mit dem Album "Julie is Her Name", das in den USA auf den zweiten Platz der LP Charts kletterte und den großen Hit "Cry Me a River" beinhaltete. "Cry Me a River" kam auf den neunten Platz in den USA und wurde in den Folgejahren von unzähligen anderen Künstlern gecovert. Auch in den Jahren 1956 und 1957 wurde Julie zur Sängerin des Jahres erkoren. Sie nahm in ihrer Musikkariere über 30 Alben auf. Neben "Julie is Her Name" waren noch "Lonely Girl" (1956), "Calendar Girl" (1956) und "About the Blues" (1957) besonders erfolgreich. Ebenfalls beeindruckend ist ihre Laufbahn als Schauspielerin. In der über 40 Jahre andauernden Schauspielkarriere spielte sie in über 20 Filmen mit. Ihren ersten Filmvertrag hatte sie bereits 1944 in der Tasche. Unter anderen stand sie 1958 in "Der Mann aus dem Westen" mit der Kinolegende Gary Cooper vor der Kamera. Darüber hinaus spielte sie in vielen Fernsehserien. Julie war in den Jahren 1945 bis 1953 mit dem Schauspieler, Produzenten und Regisseur Jack Webb verheiratet und hatte mit ihm zwei Töchter. Ihr zweiter Ehemann war der Schauspieler und Songwriter Bobby Troup, mit dem Sie drei Kinder hatte. 1995 erlitt Julie London einen Schlaganfall, von dem sie sich nicht mehr ganz erholen konnte. Sie starb am 18. Oktober 2000 in Los Angeles. Sie wurde 1960 mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

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  Die größten Hits von Julie London

•   Cry Me A River (1955, USA #9)  

Gewusst?
  • Ich bin ein Dynamit!
    100 Jahre vor dem Tod der Sängerin Julie London verstarb der Autor eines der bekanntesten Werken der Philosophie "Also sprach Zarathustra". Bis heute streitet man darüber, ob er mehr philosophierender Dichter oder eher ein dichtender Philosoph war.
    Friedrich Nietzsche

Cry Me a River

"Cry Me a River" ist ein sehr bekannter Song aus den 50ern. Unzählige Künstler nahmen das Stück in ihr Repertoire auf, darunter Joan Baez, Barbra Streisand, Ray Charles, Joe Cocker oder Dinah Washington. Es gibt bereits Versionen in anderen Sprachen. Auf französisch lautet der Titel "Pleurer des rivières", auf spanisch "Te Lloré Un Río". Es gibt aber auch Adaptionen in weiteren Sprachen. Das Stück, geschrieben von Arthur Hamilton, wurde im Jahr 1953 veröffentlicht. Ursprünglich war er für Ella Fitzgerlad gedacht, die ihn in dem Film "Pete Kelly's Blues" vortragen sollte. Meinungsunterschiede zwischen dem Produzenten und dem Autor führten schließlich dazu, dass er aus dem Film ganz gestrichen wurde. Ella Fitzgerlad nahm den Song trotzdem auf, aber erst auf dem Album "Clap Hands, Here Comes Charlie!" im Jahr 1961. Die erste bekannte und erfolgreiche Interpretation stammt von Julie London aus dem Jahr 1955. "Cry Me a River" in ihrer Ausgabe erreicht in den USA die Top 10. Sie sang den Titel auch in dem Film "The Girl Can't Help It" (1956) in dem sie sich selbst spielte. "Cry Me a River" landete in verschiedenen Interpretationen immer wieder in den Charts. Die Version des Kanadier Michael Buble schaffte es 2009 auf den 34. Platz in den USA und wurde zur Titelmusik für die Berichterstattung über die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver. Hier einige der Interpreten des Songs:

Cry Me A River

•   Cry Me A River Aerosmith  
•   Cry Me A River Joan Baez  
•   Cry Me A River Michael Bublé  
•   Cry Me A River Susan Boyle  
•   Cry Me A River Ray Charles  
•   Cry Me A River Gabriella Cilmi  
•   Cry Me A River Joe Cocker  
•   Cry Me A River Ella Fitzgerald  
•   Cry Me A River Norah Jones  
•   Cry Me A River Olivia Newton John  
•   Cry Me A River Linda Ronstadt  
•   Cry Me A River Barbra Streisand  
•   Cry Me A River Dinah Washington