usa PRESLEY, ELVIS

Elvis Presley wurde am 8. Januar 1935 in Tupelo (Mississippi / USA) geboren. Als Kind, aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen, sang er in einem "schwarzen" Gospelchor und träumte schon damals von einer Karriere als Musiker. Mit 12 Jahren lernte er ohne Anleitung und Noten Gitarre spielen und schuf sich seinen eigenen Stil. Zunächst, nachdem er die Schule beendete, arbeitete er in verschiedenen Berufen und nahm im Alleingang seine erste Schallplatte auf. Nachdem er 1954 im Radio die Möglichkeit bekam, seine Stücke zu präsentieren, vor allem "That's All Right Mamma" und "Blue Moon Of Kentucky" im Jahr 1954, ging es mit seiner Karriere steil bergauf. Elvis wurde von dem damaligen Sun-Studios Inhaber Sam Phillips entdeckt und gefördert. Nach anfänglicher Skepsis in der Musikbranche setzte sich Elvis vor allem dank seiner frechen Bühnenauftritte durch. 1955 besuchte ein Konzert von Elvis Tom Parker, der ihn unter Vertrag nahm und zu seinem Manager wurde. Elvis wechselte zu RCA und hatte mit "Heartbreak Hotel" seinen ersten großen Hit. Seine Folgehits wie "Hound Dog" (1956), "Love Me Tender" (1956), "Don't Be Cruel" (1956), "King Creole" (1958), "I Need Your Love Tonight" (1959), "A Fool Such As I" (1959) oder "It's Now Or Never" (1960) wurden in den Charts rauf und runter gespielt und machten ihn zum Idol schlechthin. Bereits 1956 nannte man ihn inoffiziell "King of Rock ’n’ Roll". Mitte der 50er Jahre ist er auch als Schauspieler tätig und solche Spielfilme wie "Love Me Tender" (1956), "Blue Hawaii" (1961) oder "Girls! Girls! Girls!" (1962) machten ihn endgültig zu einem Weltstar. Zu einem weiteren Höhenpunkt seiner Karriere war die 1973 via Satellit weltweit ausgestrahlte Show "Aloha From Hawaii". Doch diese Berühmtheit hatte ihren Preis. Sein verschwenderischer Lebensstil, Übergewicht, seine starke Medikamentenabhängigkeit und andauernde Live-Auftritte ruinierten zusehends seine labile Gesundheit. Am 16. August 1977 wurde Elvis Presley von seiner damaligen Freundin, Ginger Alden, um ca. 14 Uhr leblos am Boden seines Badezimmers aufgefunden. Im Baptist - Memorial-Hospital wurde er um 14:43, nach mehreren Wiederbelebungsversuchen, offiziell für tot erklärt. Er verstarb im Alter von nur 42 Jahren. Sein Tod schockte die Menschen und ließ bald Mythen um sein Ableben entstehen. So entstand auch bald eine Verschwörungstheorie, die besagte, dass "The King of Rock" noch leben würde. Eins ist aber sicher. Auch wenn der "King" gestorben sein sollte, der Mythos "Elvis Presley" blieb bis heute so lebendig wie zu seinen Lebzeiten.
(2008)

presley_elvis

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Elvis Presley - Der König der heissen Rhythmen

König der heissen Rhythmen

Original Titel : ROUSTABOUT
Paramount (USA) 1964
101 Min
Regie : John Rich

Neben Elvis Presley: Barbara Stanwyck, Leif Erickson, Joan Freeman, Sue Ann Langdon, Pat Buttram, Raquel Welch

Elvis singt u.a. :
ROUSTABOUT
ONE TRACK HEART
IT'S A WONDERFUL WORLD
LITTLE EGYPT
und andere

Charlie Rogers (Elvis Presley) ist ein Sänger und Motorradfahrer, der versucht, seine Musikkarriere voran zu treiben. Er tritt in kleinen Klubs auf und hofft auf seinen Durchbruch. Ein Unfall mit seinem Motorrad zwingt ihn zu einem Aufenthalt bei einer Schaustellertruppe. Während sein Motorrad repariert wird, heuert ihn die Besitzerin Maggie Morgan (Barbara Stanwyck) zunächst als Aushilfe an. Große Bedeutung für seine Entscheidung, den Job anzunehmen, hatte Cathy (Joan Freeman), in der er sich verliebt. Inzwischen stellt sich heraus, dass die Auftritte Charlies die Attraktivität des Rummelplatzes und die Einnahmen steigen lassen. Er könnte das in die finanziellen Schwierigkeiten geratene Unternehmen retten. Es gibt aber Schwierigkeiten mit dem Vater von Cathy. Und der Direktor des benachbarten Rummelplatzes ist an Charlie auch interessiert.
  Die größten Hits von Elvis Presley

•   Heartbreak Hotel (1956, GB #2, USA #1)  
•   Blue Suede Shoes (1956, GB #9 / Rock'n'Roll)  
•   I Want You, I Need You, I Love You (1956, USA #1)  
•   Hound Dog (1956, GB #2, USA #1)  
•   Don't Be Cruel (1956, USA #1 / Jive)  
•   Blue Moon (1956, GB #9)  
•   Love Me Tender (1956, USA #1)  
•   Love Me (1956, USA #2)  
•   Paralyzed (1956, GB #8)  
•   Too Much (1957, GB #6, USA #2)  
•   All Shook Up (1957, GB #1, USA #1 / Jive)  
•   (Let Me Be Your) Teddy Bear (1957, GB #3, USA #l / Jive)  
•   Jailhouse Rock (1957, GB #1, USA #1 / Jive)  
•   Party (1957, GB #2)  
•   Santa Bring My Baby Back To Me (1957, GB #7)  
•   I Beg Of You (1958, USA #8)  
•   Don't (1958, GB #2, USA #1)  
•   Wear My Ring Around Your Neck (1958, GB #3, USA #3)  
•   Hard Headed Woman (1958, GB #2, USA #2)  
•   King Creole (1958, GB #2)  
•   One Night (1959, USA #4, GB #1)  
•   I Got Stung (1959, USA #8, GB #1 / Jive)  
•   (Now And Then There's) A Fool Such As I (1959, USA #2, GB #1)  
•   I Need Your Love Tonight (1959, USA #4, GB #1)  
•   A Big Hunk O' Love (1959, GB #4, USA #1)  
•   Stuck On You (1960, GB #3, USA #1)  
•   It's Now Or Never (1960, D #2, GB #1, USA #1)  
•   A Mess Of Blues (1960, GB #2)  
•   Are You Lonesome Tonight? (1960, D #4, GB #1, USA #1 / Langsamer Walzer)  
•   Wooden Heart (1960, D #2, GB #1)  
•   Surrender (1961, D #6, GB #1, USA #1)  
•   I Feel So Bad (1961, USA #5, GB #4)  
•   Little Sister (1961, USA #5, GB #1)  
•   (Marie's The Name) His Latest Flame (1961, USA #4, GB #1)  
•   Wild In The Country (1961, GB #4)  
•   Rock A Hula Baby (1961, GB #1)  
•   Can't Help Falling In Love (1961, USA #2, GB #1)  
•   Good Luck Charm (1962, D #6, GB #1, USA #1)  
•   She's Not You (1962, USA #5, GB #1)  
•   Return To Sender (1962, USA #2, GB #1)  
•   Kiss Me Quick (1963, D #3)  
•   (You're The) Devil In Disguise (1963, USA #3, D #2, GB #1)  
•   Bossa Nova Baby (1963, USA #8)  
•   Kissin' Cousins (1964, GB #10)  
•   Crying In The Chapel (1965, USA #3, GB #1)  
•   Love Letters (1966, GB #6)  
•   If Every Day Was Like Christmas (1966, GB #9)  
•   In The Ghetto (1969, USA #3, GB #2, D #1)  
•   Suspicious Minds (1969, D #7, GB #2, USA #1)  
•   Don't Cry Daddy (1969, GB #8, USA #6)  
•   The Wonder Of You (1970, USA #9, GB #1)  
•   I've Lost You (1970, GB #9)  
•   You Don't Have To Say You Love Me (1970, GB #9)  
•   There Goes My Everything (1970, GB #6)  
•   Rags To Riches (1971, GB #9)  
•   I Just Can't Help Believing (1971, GB #6)  
•   Until It's Time For You To Go (1972, GB #5 / Langsamer Walzer)  
•   An American Trilogy (1972, GB #8)  
•   Burning Love (1972, GB #7, USA #2 / Jive)  
•   Always On My Mind (1972, GB #9)  
•   My Boy (1974, GB #5)  
•   Promised Land (1974, GB #9)  
•   Suspicion / Girl Of My Best Friend (1976, GB #9)  
•   Moody Blue (1977, GB #6)  
•   Way Down (1977, GB #1)  
•   My Way (1977, GB #9)  
•   It's Only Love / Beyond The Reef (1980, GB #3)  

Besonders empfehlenswert:Elvis Presley
Sunrise
1999
Mit dem 11. Platz in dem Buch der "500 besten Alben aller Zeiten" des Magazins Rolling Stone verfehlte das Album "Sunrise" knapp die Top 10 dieser Aufstellung. Das Album wurde 1999 veröffentlicht und enthält die ersten Aufnahmen von Elvis Presley, auch die, die noch bei dem Label Sun produziert wurden. Viele betrachten die ersten musikalischen Aktivitäten von Elvis Presley als die Geburt des Rock'n'Rolls. Bei dem Album handelt es sich um eine Kompilation, die bei RCA veröffentlicht wurde. Zwei weitere Alben von Elvis, die von Rolling Stone in die Aufstellung der besten Alben aufgenommen wurden, "Elvis Presley" und "From Elvis in Memphis", sind dagegen seine echte Studioalben.
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Kurz gefasst
  • Elvis presley im Internet: www.elvis.com
  • Die einzige Tochter des Sängers, Lisa Marie, war in dem Zeitraum 1994-1996 mit dem Popstar Michael Jackson verheiratet. 2003 brachte sie ihr Debütalbum "To Whom It May Concern" heraus, mit dem sie in den USA den fünften Platz der amerikanischen LP-Charts belegte.
  • John Lennon über Elvis Presley: Vor Elvis gab es nichts.
  • Insgesamt spielte Elvis in 31 Filmen mit.
  • 2011 wurde in Düsseldorf ein Elvis Presley Museum eröffnet. Die Ausstellung ist die größte (private) außerhalb der USA. Infos unter http://www.elvis-duesseldorf.de/
  • Über 30 Jahren nach seinem Tod gehört Elvis Presley immer noch zu den bestverdienenden Stars der Welt. Wie die Zeitschrift "Forbes" meldete (2008), verdienen seine Erben jährlich immer noch 52 Millionen Dollar (Madonna wird z.B. auf 40 Millionen geschätzt). Auf der Liste der bestverdienenden toten Promis steht er auf dem Platz 1 gefolgt von Charles M. Schulz (Erfinder der "Peanuts"), Heath Ledger (Schauspieler), Albert Einstein (Relativitätstheorie) und Film-Produzent Aaron Spelling.
  • Elvis stellte mehrere Rekorde auf und ist in die Geschichte als der beste Entertainer aller Zeiten eingegangen. Er platzierte in der amerikanischen "Billboard Hot 100" 151 Hit-Singles. Diesen Rekord konnte bis 2009 kein anderer Künstler brechen.
  • Am Tag des 80. Geburtstages von Elvis Presley wurden während einer Auktion mehrere Memorabilien des Sängers versteigert worden. Unter anderen kam seine erste Schallplatte unter den Hammer. Die Platte, die seine ersten Studioaufnahmen beinhaltet, wurde für 300.000 Dollar versteigert und gehört damit zu den teuersten der Welt. Die Platte wurde 1953, als Elvis 18 Jahre alt war, aufgenommen. (Januar 2015)
  • Auf der Liste der "100 größten Musiker aller Zeiten" des Magazins Rolling Stone, die 2008 erstellt und 2011 aktualisiert wurde, belegte Elvis Presley den dritten Platz. Auf der Spitze der Liste landeten The Beatles gefolgt von Bob Dylan. Den vierten Platz belegten The Rolling Stones. (April 2015, www.rollingstone.de)

  Die größten Hits von Elvis Presley (seit 2000)

•   A Little Less Conversation (2002, Remix von JXL, D #8, GB #1, USA #1)  
•   Rubbernecking (2003, Remix von Paul Oakenfold, GB #5)  
•   That's All Right (2004, GB #3)  
•   Jailhouse Rock (2005, GB #1)  
•   One Night / I Got Stung (2005, GB #1)  
•   A Fool Such As I (2005, GB #2)  
•   It's Now Or Never (2005, GB #1)  
•   Are You Lonesome Tonight (2005, GB #2)  
•   Surrender (2005, GB #2)  
•   Wooden Heart (2005, GB #2)  
•   Good Luck Charm (2005, GB #2)  
•   Rock-A-Hula Baby (2005, GB #3)  
•   (Marie's The Name) His Latest Flame (2005, GB #3)  
•   She's Not You (2005, GB #3)  
•   Return To Sender (2005, GB #5)  
•   (You're The) Devil In Disguise (2005, GB #2 / Quickstep)  
•   Crying In The Chapel (2005, GB #2)  
•   Way Down (2005, GB #2)  
•   The Wonder Of You (2005, GB #4)  
•   A Little Less Conversation (2005, GB #3)  
(2013)





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