holland SHOCKING BLUE

Es waren Fred de Wilde (Gesang), Robbie van Leeuwen (Gesang, Gitarre), Klaasje van der Wal (Bass) und Cor van Beek (Schlagzeug) die 1967 die Rockband Shocking Blue ins Leben berufen haben. Ziemlich schnell gehörte die in Den Haag entstandene Formation zu den populärsten Bands in den Niederlanden Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre. Der Hit der Hits von Shocking Blue, der gleichzeitig zu einem weltweiten Renner wurde, heißt "Venus". Doch bevor "Venus" geboren wurde, mussten einige andere Lieder aufgenommen und veröffentlicht werden. An der Bandbesetzung sollte ebenfalls gefeilt werden. Die Single "Lucy Brown Is Back In Town" z.B. wurde im Jahr 1968 aufgenommen und veröffentlicht, gleich nachdem die Band ihren ersten Plattenvertrag erhielt und kam im gleichen Jahr in ihrer Heimat in die Top 5. Doch der ganz große Erfolg wollte sich noch nicht einstellen. In den Anfängen stand am Mikro als Sänger Fred de Wilde. Da aber Robbie Van Leeuwen von seiner Leistung nicht grenzenlos begeistert war sollte sich dies bald ändern. Robbie schaute sich um, fand in Mariska Veres eine passende Nachfolgerin für ihn und schmiss den Sänger raus. Mariska war eine alte Schulkameradin von Robbie und dies machte es ihm einfacher, sie für die eigene Band anzuheuern. Das Ergebnis war atemberaubend. Bereits der erste Hit mit der "Neuen" katapultierte Shocking Blue dorthin, wo nur äußerst wenige hinkommen: auf den ersten Platz der Billboard 100. Auch in anderen Ländern waren die Notierungen ausgezeichnet. Die Pole Position erreichte "Venus" auch in Belgien, Kanada, Frankreich, Italien und Spanien. "Venus", veröffentlicht 1969, wurde zu einem Welthit. Viele versuchten im nachhinein ein Stückchen von dem Kuchen für sich zu ergattern und so wurde "Venus" mehrmals gecovert. Den größten Erfolg damit hatte die britische Girlband Bananarama, die mit "Venus" 1986 ähnlich gute Chartplatzierungen erreicht hat.  Eine zweite solche Single gelang der Formation nie wieder. Es gab mehrere Umbesetzungen in den Reihen von Shocking Blue, 1974 hörte die Band auf zu existieren, dann wurde sie wieder "reanimiert". Jedoch alle Tricks halfen nichts. Eine zweite "Venus" wollte das Schicksal der Band nicht mehr bescheren und so blieb es bis heute.
(2008)

shocking_blue

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Venus - Hot Sand

Venus

The Shocking Blue

1. Venus
2. Hot Sand

Vinyl Single, Metronome

  Die größten Hits von Shocking Blue

•   Venus (1969, USA #1, D #2, GB #8 / Cha Cha Cha)  
•   Mighty Joe (1970, D #5)  
(2011)

Mariska

Mariska Veres war der große Wendepunkt in der Geschichte der Band. Nachdem sie eingestiegen ist, ging es richtig aufwärts. Vor allem der phänomenale Start hat allen den Atem geraubt. Der erste Hit und gleich ein Weltruhm. Für Mariska interessierte man sich allerdings nicht nur wegen ihren musikalischen Fähigkeiten. Die Dame, die am 1. Oktober 1947 in Den Haag geboren wurde, galt damals als große Schönheit und wenn man Berichten Glauben schenkte sollte, war sie das attraktivste Mädel in dem gesamten Den Haag. So liefen die Reporter unermüdlich hinter ihr her und berichteten über jede Kleinigkeit, die Fans jagten sie nach einem Autogramm. Heiratsanträge kamen aus der ganzen Welt und Mariska, ob sie es nun wollte oder nicht, musste das Raus- und Reinkommen über einen Hintereingang zu bewältigen lernen. Nach dem Zerfall der Band startete Mariska eine Solokarriere und performte auf der Bühne auch den großen Hit der Band "Venus". Die Erfolge blieben aber im Rahmen und haben einen eher nationalen Charakter. International wurde die Sängerin nicht wahrgenommen, obwohl sie auch außerhalb der Heimat auftrat z.B. in Deutschland oder Großbritannien. Sie startete auch einige andere Musikprojekte, konnte aber an die Erfolge von Shoking Blue nie anknüpfen. 1993 ist sie bei The Shocking Jazz Quintett dabei. Sie war auch bei dem Comeback von Shocking Blue dabei. Die Sängerin erkrankte an Gallenkrebs und starb im Jahr 2006.
Shocking Blue - Venus

Shocking Blue


1. Venus
(R.v.Leeuwen)

2. Mighty Joe
(R.v.Leeuwen)

aus dem Album "At Home"

Vinyl Single
Metronome

Kurz gefasst
  • Die Alben von Shocking Blue:
    Beat With Us (1968)
    At Home (1969)
    Scorpio's Dance (1970)
    Third Album (1971)
    Inkpot (1972)
    Live In Japan (1972)
    Attila (1972)
    Eve And The Apple (1972)
    Dream On Dreamer (1973)
    Ham (1973)
    Good Times (1974)