film MAOs LETZTER TÄNZER





Das Buch

"Mao's Last Dancer" ist eine Autobiografie, die von Li Cunxin 2003 veröffentlicht wurde. Li Cunxin ist ein in China geborener Tänzer der Weltklasse, der dank seiner herausragenden tänzerischen Leistungen zu einem Schüleraustausch zwischen China und den Vereinigten Staaten zugelassen wurde. Er reist nach Amerika und, nachdem der erste Kulturschock überwunden werden konnte, entschließt sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu bleiben. Nach einer erfolgreichen Karriere in den USA zieht er anschließend mit seiner zweiten Frau, der Tänzerin Mary McKendry, nach Australien, tanzt bei dem Australian Ballet in Sydney weiter und nimmt erst mit 38 Jahren Abschied von der Balletbühne. Er lebt heute mit seiner Frau und drei Kindern in Melbourne. Mit dieser Autobiographie, die in über 30 Ländern über 500.000 Käufer fand, liefert Li Cunxin gleichzeitig den Stoff für einen Film, dessen Regie der preisgekrönte australische Regisseur Bruce Beresford übernahm. Das Buch erschien in Australien beim Verlag Penguin Books und kam schnell auf die Liste der Bestseller. Der Autor Li Cunxin wurde für "Mao's Last Dancer" mit dem Christopher Award für Literatur und dem Australian Book of the Year Award ausgezeichnet.

Maos letzter Tänzer - Film (DVD)

Der Film

Maos letzter Tänzer
DVD Format

Maos Letzter Tänzer - Der Regisseur

Der australischer Filmregisseur Bruce Beresford wurde am 16. August 1940 in Sydney geboren. Zu bekannten Verfilmungen unter seiner Regie gehört u.a. der Film "Miss Daisy und ihr Chauffeur" (Driving Miss Daisy, 1989). 1996 erschien der Film "Last Dance", bei dem er ebenfalls die Regie führte. Der Film "Maos Letzter Tänzer" kam 2009 in die Kinos.

Maos Letzter Tänzer – Die Darsteller

Maos Letzter Tänzer – Die Darsteller CHI CAO – der chinesische Tänzer, der den großen Tänzer Li Cunxin spielte, absolvierte mit dem Streifen seine erste große Hauptrolle. Er stammt aus dem Birmingham Royal Ballet.

KYLE MACLACHLAN – Der amerikanische Schauspieler spielte in dem Film die Rolle von Charles Foster. Er wirkte u.a. in solchen Produktionen wie "Sex and the City" oder "Desperate Housewives" mit.

JOAN CHEN – Die heute in San Francisco lebende chinesisch-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin wurde am 26. April 1961 in Shanghai (China) geboren. Sie machte sich einen Namen u.a. in den Filmen "Der letzte Kaiser" (1987) und "Gefahr und Begierde" (2007). In "Maos Letzter Tänzer" übernahm sie die Rolle der Li Niang (Cunxins Mutter).

BRUCE GREENWOOD - Bruce Greenwood, ein kanadischer Schauspieler, spielte die Rolle von Ben Stevenson. Ihn kennen wir aus solchen Filmen wie "Rambo" (1982), "I, Robot" (2004), "Capote" (2005), oder "I'm Not There" (2007). Er wirkte auch in der Fernsehserie "Matlock" (1987) mit.

AMANDA SCHULL – Die amerikanische Schauspielerin und Balletttänzerin stammt aus Hawaii, wo sie am 26. August 1978 in Honolulu geboren wurde. Sie spielte in dem Film "Center Stage" (2000) die Rolle von Jodie Sawyer. In "Maos Letzter Tänzer" wurde sie zu Elisabeth.

Maos Letzter Tänzer - Die Handlung

Mit dem Film "Maos Letzter Tänzer" liefert uns das Produktionsteam Jane Scott (Produzentin), Jan Sardi (Drehbuchautor) und Bruce Beresford (Regisseur) eine wahre Geschichte aus dem Genre "Vom Tellerwäscher zum Millionär", mit der das "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" so gerne charakterisiert wird. Sie beginnt, um es gleich auf den Punkt zu bringen, am Ende der Welt. Li Cunxin kommt in einer abgelegenen chinesischen Provinz in bettelarmen Verhältnissen am 26. Januar 1961 zur Welt. Dem gegenüber erscheint der berüchtigte New Yorker Stadtteil Bronx wie ein kleines Paradies. Der totalitäre Staat China wird zu diesem Zeitpunkt von Mao Zedong geführt, der gleichzeitig alle machtrelevanten Ämter in der Hand hielt. Eine Änderung seiner Politik, die unter anderem Millionen Menschen das Leben gekostet hat, erfolgte erst nach seinem Tod im Jahr 1976. Als der kleine Junge Li Cunxin von chinesischen Talentsuchern entdeckt, von seiner Familie getrennt und nach Peking verfrachtet wurde, schrieb man das Jahr 1972. Bis es soweit war, wuchs Li Cunxin in einer kinderreichen Familie auf. Er und seine sechs Brüder, die man einfach nummerierte (Li Cunxin war der Bruder Nummer sechs), lebten im Nordosten Chinas und schauten in den langen und harten Wintermonaten immer wieder dem Hungerstod ins Gesicht. Den Filmmachern gelang es nicht, die Filmaufnahmen aus der Zeit an den originalen Schauplätzen durchzuführen. Als das Kamerateam in dem Dorf ankam, wo Li Cunxin seine Kindheit verbachte, stellte sich heraus, dass es bereits von der benachbarten Stadt "eingenommen" wurde, teilweise zerstört und die Einwohner umgesiedelt wurden. Mit elf Jahren wurde Li Cunxin im Rahmen der chinesischen Kulturrevolution ausgewählt und der Madame Maos Ballettakademie in Peking unterstellt. Hier bleibt der angehende beste Tänzer Chinas sieben Jahre lang, trainiert täglich 16 Stunden lang und wird jeder möglichen Belastbarkeitsprüfung unterworfen. Und natürlich der allgegenwärtigen Lehre des Mao Zedong.
Als Li 18 Jahre alt wurde, besuchte Ben Stevenson, Leiter des Houston Ballets, China, bemerkt den talentierten Tänzer und lädt ihn nach Amerika ein. Der Ausflug nach Amerika wird zum Schlüsselerlebnis und Wendepunkt im Leben des angehenden Star – Balletttänzers. Er ist zerrissen zwischen der Sehnsucht nach dem Vaterland und den Verlockungen der westlichen Welt. Als er sich in eine Balletttänzerin verliebt, fällt die Entscheidung. Das Paar heiratet heimlich, sein Entschluss in Amerika zu bleiben, wurde endgültig gefasst. Ein Zwischenfall in dem chinesischen Konsulat sorgt für ein weltweites Aufsehen. Li wird plötzlich mit Gewalt weggezerrt und weggeschlossen. Die Presse versammelte sich, die Berichterstattung geht um die Welt. Chinas Vertreter, die den Tänzer mit Gewalt nach China zurückbringen wollten, geben auf. Der öffentliche und politische Druck war zu groß. Li wird befreit und darf in Amerika bleiben. Der Preis dafür ist aber sehr hoch. Er darf nie wieder nach China einreisen und kann nie seine Familie besuchen. Durch die politischen Entwicklungen in China in den folgenden Jahren ändert sich die Situation jedoch und es kann zu einem Treffen mit der Familie kommen.

Eine DVD - Ausgabe, Rückseite

Mit vielen Extras
14 entfallenen Szene, Interviews, Teaser und Kinotrailer




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