streetdance more Hip-Hop





Einige Begriffe aus der Hip Hop - Welt:
  • Hip Hop
    Die Bezeichnung Hip-Hop gilt für die gesamte aus der Bronx stammende Jugendkultur (ursprünglich als Straßenkultur oder oft als Streetdance bezeichnet) mit allen Ausdrucksformen, die sich charakteristisch in Musik, Tanz, Kunst und Kleidung manifestierten. Seit Mitte der 80er Jahre verwendet man den Begriff stellvertretend für alle Musikstile und Tänze, die aus der Breakmusik und Breakdance hervorgegangen sind.
  • Breakdance
    Breakdance ist die erste Tanzform von Hip Hop. Der sportliche Charakter von Breakdance fand vor allem bei männlichen Kids große Zustimmung und Zulauf. Diesen Tanz, der einer sportlichen Akrobatik ähnelt, absolvierte man ursprünglich zu der Disco Music, kurz danach zu der "eigenen" Break Music. Sehr oft ersetzten die Break Dance - Wettkampfe die richtigen Gangs - Auseinandersetzungen, die anfangs der 70er in der New Yorker Bronx Gang und Gebe waren.
  • Break Music
    Ein Musikstück, das aus "Breaks", d.h. Fragmenten mehrerer anderer Musikstücke zusammengeflickt wurde.
  • Rap
    Rhythmischer Sprechgesang, die erste musikalische Hip Hop - Form, der es gelungen ist, aus der Bronx auszubrechen und dem Hip Hop den Weg in die große Welt zu ebnen. Der Durchbruch kam mit der Single "King Tim III (Personality Jock)" von Fatback und "Rapper's Delight" von Sugarhill Gang, die einen kommerziellen Erfolg hatten. Als die ersten deutschen Rapper gelten Advanced Chemistry und die Fantastischen Vier. Trotz seines Alters gehört Rap zu den wichtigsten musikalischen Ausdruckformen in den USA und ist fest in der ganzen Welt etabliert.
  • Graffiti
    Die Bemalung oder Beschriftung von Mauern, Wänden, Bahnhöfen, U-Bahnen, Bushaltestellen, Busen, Zügen und sonstigen Stellen, wo "etwas" drauf passt. Die meisten Graffiti - Künstler malten ihre Bilder direkt "per Hand" mit einer Sprühdose, andere nutzten dafür vorgefertigte Schablonen. In den 80er Jahren fanden auch Europäer Gefallen an Graffitis und verewigten sich mit Graffitis ebenfalls an Betonwänden und Brücken. Die Graffitis gehören heute zur "Standardausstattung" aller europäischen Städte und wurden zu unermüdlichen und unzertrennlichen Begleitern aller Autobahnfahrer.
  • Scratching
    Scratching ist eine spezielle von DJ's eingesetzte Technik, wo die laufende Musikplatte angehalten und hin und her bewegt wird. Wie es heißt, wurde Scratching von dem Hip Hop - Pionier Grand Wizard Theodore (Theodore Levingston) ganz per Zufall erfunden.
  • DJing
    Die Hip Hopper haben u.a. mit Scratching für eine neue Definition und Verständnis vom Diskjockey gesorgt. Für den ersten DJ wird der britische Rundfunkmoderator Christopher Stone gehalten, der 1927 zum ersten Mal Platten in einer Sendung abspielte. Dies war das bloße Auflegen. Erst die ersten Hip Hopper machten aus dem Mix des Plattenauflegens mit zwei Plattenspielern, Scratchings und rhythmischen Sprechens eine Kunst, die den Mix in ein völlig neues Stück verwandelte, wodurch den Stellungswert eines DJ wesentlich erhöhte und die Tür für späteren DJ-Musiker und Produzenten geöffnet wurde.
  • House
    House ist ein neuer Musicsound. Entstand als DJ's zu dem Mix aus zwei Plattenspielern die Elemente von Synthesizern und Computerklängen hinzu mischten. Mit Housemusic entstand die sogenannte elektronische Tanzkultur. Hier findet sich der Hip Hop der neuen Schule in einem Mix mit Salsa und Milenge wieder. Auffallend beim Housetanz ist die verstärkte Fußarbeit und nur selten auftretende Akrobatik. Zu den bekannten House - Tänzern gehört Ejoe Willson. Für den Vater des House wird DJ Frankie Knuckles gehalten. Die Engländer machten House in ganz Europa populär. House stammt aus Chicago.
  • Techno
    Techno wurde in Detroit geboren. Zu den musikalischen Vorreiter von Techno gehört die deutsche Gruppe Kraftwerk, die 1970 gegründet wurde. Die Klänge von Kraftwerk und anderen Pionieren der elektronischen Musik kamen in Detroit zusammen und schufen gleich ein ganz neues Genre. Auf den Punkt haben es die Jaun Atkins "Magic", Kevin "Reese" Anderson und Derrick "Mayday" May gebracht. Techno wurde zu einem allgemeinen Überbegriff für elektronische Tanzmusik.
  • Rave
    Musik- und Tanzszene, die sich Ende der 80er Jahre in Großbritannien herausgebildet hat und musikalisch auf Techno- und Housemusik basiert. Die kleinen, nicht selten mit Drogen- und Alkoholkonsum verbundenen Ravepartys, die in alten Lagerhallen stattfanden, haben sich im Laufe der Jahre in ganz Europa verbreitet und wuchsen zu riesigen Menschenansammlungen. Ein Begriff dafür ist die deutsche Loveparade.
  • Tatoo
    Tätowierungen sind nichts neues. Ursprünglich waren es rituelle Gründe, die zu einer Tätowierung führten oder diese erlaubten. In späteren Zeiten waren Tatoos in Europa und in den Vereinigten Staaten nur bei Gefangenen und in kriminellen Kreisen in Mode. Die Jugendkultur der 90er Jahre brachte dagegen eine Tatoo - Explosion mit sich, die bis heute andauert. Heutzutage findet man tätowierte Körperstellen bei Menschen aus allen kulturellen Schichten. Auf alle, die ein Tatoo haben möchten, jedoch keine Idee für ein passendes haben, warten unzählige Tatoo - Zeitschriften und Internetseiten, wo man etwas geeignetes finden kann. Vor allem in Rap - Kreisen steht das Tatoo hoch im Kurs: ein Rapper ohne Tatoos gehört eher zu einer Ausnahme.
  • Weitere Begriffe
    Eurodance, Dancefloor, Cramping, Piercing, Branding, MCing

GRAFFITI

Sie sind überall zu finden, auf dem Bahnhof und allen Bahnanlagen, Autobahnen, Brücken, Strom- und Telefonverteilern, Haltestellen und so gut wie auf jeder Mauer, die einen freien Platz bietet. Hier einige Graffitis von unbekannten Autoren. Die meisten Bilder stammen aus Essen und Würzburg.
Graffitis von unbekannten Autoren:





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