CHA-CHA-CHA
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Cha Cha Cha ist ein Paartanz aus Kuba und gehört zu den jüngsten
lateinamerikanischen Gesellschaftstänzen. Entstehung ca. 1950. Wie
Jive, Samba, Paso Doble und Rumba gehört auch er zu den Lateinamerikanischen
Tänzen. Der Cha-Cha-Cha wurde in den 50er Jahren von dem Kubaner
Enrique Jorrín aus Danzón und dem Mambo entwickelt. Um 1957 wurde er
einer der beliebtesten Modetänze in Europa. Er wurde aus Amerika
nach Europa von dem Deutschen Tänzer Gerd Hädrich "importiert". Er
ist heute noch der beliebteste Latein- und nordamerikanische Tanz.
Viele Cha Cha Cha - Figuren stammen von Rumba aber auch aus anderen
Tänzen. Dieser "Publikumstanz" wird sehr oft als Flirt-Tanz bezeichnet.
Musikalisch ist das Fortbestehen von Cha Cha Cha gesichert.
Viele Musik - Stücke, die auf den ersten Blick als einfaches
Disco erscheinen, sind sehr gut Cha Cha Cha - tanzbar. Während
der Turnieren wird Cha Cha Cha als zweiter lateinamerikanische
Tanz getanzt, bei professionellen Paaren als erster. Zu den
bekannten und populären Cha Cha Cha - Figuren gehören Promenade,
Wischer, Damensolo, Alemana, Hockey Stick, Fan, Rechtskreisel,
Turkish Towel u.v.a.
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Shaft
(Mucho Mambo) Sway
1. Radio Edit
2. Club Mix
3. Johan S Toxic Club Mix
4. Beats That Funk
(Wonderboy) |
Shaft - Sway
Wie finde ich eigentlich heraus, ob mein Partner
tanzen kann, vor allem aber Cha Cha Cha, ohne ihn direkt darauf
ansprechen zu müssen? Hier kann das Stück "Sway" von
Shaft behilflich sein. Der Song gehört nämlich zu denen,
die so gut wie jedem, Cha Cha Cha - Anfänger und
natürlich auch jedem Fortgeschrittenen durchaus bekannt
ist. Wenn ihm das Stück unverständlicherweise fremd
erscheint und er damit nichts anzufangen weiß, kann man
den Tanzabend wohl als erledigt betrachten und gleich
nach Hause gehen.
"Sway" stammt aus dem Jahr 1953 wo er als "Quien Sera"
veröffentlicht wurde. 1954 brachte das Stück Dean Martin
in die Charts. Die Coverversion von Shaft gehört zu den
bekanntesten und in den Tanzkreisen zu den beliebtesten.
Andere Interpreten sind Rosemary Clooney, Cliff Richard,
Bobby Rydell oder Eileen Barton. Im Jahr 1999 kamen
Shaft mit ihrer Version in Großbritannien auf Platz 2
der Singlecharts. Nur ein anderes Stück, in denselben
Tanzkreisen ebenfalls bekannt und geschätzt "Mambo Nr.
5" von Lou Vega hinderte "Sway", die Nummer 1 zu werden.
Ob man zu dem "Sway" Cha Cha Cha, Salsa, Mambo,
Solo oder
sonstwas tanz, ist völlig irrelevant. Bei "Sway" nichts
zu tun ist ein Verbrechen !!! |
Cha Cha Cha - Marathon für
die Kinder
Am 3. November 2007 konnten alle Dance - Fans und nicht
nur, etwas ganz außergewöhnliches erleben oder, was
viele wahrgenommen haben, daran teilnehmen. Zur
Unterstützung von Kinderprojekten schlossen sich
insgesamt 309 Tanzschulen in ganz Deutschland und
Österreich zusammen, mobilisierten 47.795 Teilnehmer und
lieferten den "Größten Cha Cha Cha an mehreren Orten",
was selbstverständlich den Prüfer von Guinness Buch der Rekorde nicht
entgangen ist und dort für einen Eintrag gesorgt hatte.
Das Startgeld der Tänzer wurde der Stiftung RTL
gespendet. Diese konnte am 23. November 2007 eine
Gesamtsumme von 5.484.957 Euro vorweisen. An dem Spektakel nahm u.a. Michael Hull teil.
Ihm gelang es bei der Gelegenheit, so ganz nebenbei, noch
einen Rekord aufzustellen. Er tanzte nicht nur den
ganzen Spendenmarathon durch. Er wechselte dabei die
Partner so oft, dass er mit einer stolzen Zahl von 1.068
die meisten wechselnden Tanzpartner innerhalb von 24
Stunden hatte und damit für einen weiteren Eintrag in dem
Buch der Rekorde sorgte. Wenn man das umrechnet
wechselte er seine Tanzpartner alle 80 Sekunden. Das mit
dem Dauertanzen, das wäre noch hinzukriegen, aber wo
hatte er alle diese Frauen her...?
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Tanzen
aus der Bundesdruckerei
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Eine Maximumkarte (Bild links) gehört zu beliebten
Sammlerobjekten aller Briefmarkensammler. Mit solchen
Sonderausgaben werden anspruchsvolle Sammlungen
aufgelockert und bereichert. Eine Maximumkarte besteht
stets aus drei Elementen : einer Postkarte, einer
Briefmarke, die auf diese Karte aufgeklebt wird und
einem Sonderstempel. Diese hier stammt aus dem Jahr 1983
(Ausgabe Berlin / West 12. April 1983) und gehört einer
Serie an, die dem Sport gewidmet ist. Die Marke zeigt
einen lateinamerikanischen Tanz in einer Rasterumsetzung
von Prof. Rothacker. Als Vorlagen dienten ihm zwei Fotos
von Foto Czech, Stuttgart. Das Bild auf der Karte war
die Vorlage für den Tänzer. Die Auflage für diese
Ausgabe betrug 16.000 Exemplare. Ob der Tanz, der hier
dargestellt ist, ein Cha Cha Cha ist, ist nicht sicher
aber nicht ausgeschlossen. Übrigens, ist das wirklich so
wichtig...? |
TANZEN
Lateinamerikanische Tänze für Fortgeschrittene
von Kurt Braunmüller
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Das Buch
Der Adressat dieses Buches ist bereits im Titel benannt.
Kurt Braunmüller richtet sich hier an alle
fortgeschrittene Tänzerinnen und Tänzer und betrachtet
sein Buch als eine Gedächtnisstütze für alle Figuren,
die sie während des Tanzunterrichtes erlernt haben.
Speziell in diesem Buch geht es um die
Lateinamerikanischen Tänze Rumba, Cha-Cha-Cha, Samba,
Paso Doble und den Jive. Alle Figuren, deren deutsche
sowie auch englische Namen angegeben werden, sind nach
dem Prinzip eines Baukastens geordnet. So kann man sich
problemlos selbst seine eigenen Tanzfolgen
zusammenstellen. Bei den Angaben der Figurennamen in
Englisch dachte der Autor an Tanzlehrer und Tanztrainer,
für die Englisch gewissermaßen die Fachsprache ist. Der
Aufbau der Figuren und Ausführung werden in diesem Buch
zeichnerisch dargestellt. |
Der Autor
Kurt Braunmüller wurde 1959 geboren und war über mehrere
Jahre ein professioneller Tänzer. Er wurde nach
Bestimmungen des ADTV ausgebildet und erhielt den Status
eines Tanzlehrers. Im Jahr 1980 eröffnet er eigene
Tanzschule. Nach den Angaben im Buch hat er mehr als 100
000 Menschen das Tanzen beigebracht
(www.tanzen-kurt-braunmueller.de). Ab 1991 ist er als
Ausbilder von Tanzlehrern tätig. Im Jahr 1994 ist er in
die VDT eingetreten, ein Jahr später gründet er einen
internationalen Berufsverband für Tanzlehrer, BVDT. |
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TANZEN
Lateinamerikanische Tänze für Fortgeschrittene
von Kurt Braunmüller
Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, 2002
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Der Inhalt
Bevor es richtig zur Sache geht, gibt es viele nützliche
allgemeine Informationen "Was Sie wissen müssen". Der
Aufbau, die Führung, kleine Musik- und Bewegungskunde.
Alle Tänze im einzelnen haben eine kleine Einführung.
Auch beim Cha-Cha-Cha gibt es Wissenswertes zur Musik
und Nützliches zur Bewegung. Es werden folgende
Cha-Cha-Cha-Figuren vorgestellt :
Fan - Fächer
Alemana - Rechtsdrehung
Hockey Stick - Linksdrehung
Time Step - Zeitschritt
Shoulder to Shoulder - Schulter zu Schulter
Natural Top - Rechtskreisel
Close Hip Twist - Geschlossene Hüftdrehung
Open Hip Twist - Offene Hüftdrehung
Cuban Breaks - Kubanische Zeitverschiebung
Turkish Towel - Türkisches Handtuch
Foot Changes - Fußwechsel |
Cha-Cha-Cha kommt nach
Deutschland
Im Jahr 1957 schickt die ADTV Gerd und Traute Hädrich
nach Detroit / USA zum Weltkongress der Dance Masters Of
America. Sie sollen dort als Fachlehrer den Wiener
Walzer unterrichten. Sie sind die ersten Deutschen, die
an diesem Kongress teilnehmen. 18 Stunden dauert der
Flug mit einer viermotorigen Propellermaschine. Nach dem
Kongress besuchen sie eine New Yorker Tanzschule in
Brooklyn. Hier begegnen sie zwei Modetänzern, für die
sie sich sehr interessieren : IBO und Cha Cha Cha. Das
ist nämlich die große Frage : Welcher der beiden Tänze,
der IBO oder der Cha-Cha-Cha, sich durchsetzen wird? Die
Entscheidung fiel in Harlem bei einem
Cha-Cha-Cha-Turnier, zu dem sie eingeladen wurden. Hier
erleben sie eine unvergessliche Vorstellung von Mambo
und Cha-Cha-Cha. Sie waren die einzigen weißen unter
fünfhundert Schwarzen, die sich restlos dem Rhythmus
ergaben. Sie fassen den Entschluss, den Cha-Cha-Cha mit
nach Deutschland zu nehmen. Die Entscheidung erwies sich
als richtig. Bald wurde Cha-Cha-Cha zu dem Tanz. Gerd
Hädrich ruft 1961 das Welttanzprogramm ins Leben, das
1963 in London festgelegt wurde. Er ist am 3. Oktober
1995 verstorben.
(Quelle : Traute Hädrich aus dem
"Tanzen Weltweit",
www.tanzschulehaedrich.de/team/history/history.htm)
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