QUICKSTEP
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Der Quickstep ist ein Standardtanz und bekam 1927 von dem in
Nordamerika entstandenen Foxtrott seine eigentliche Form. Er
wurde in das Turniertanz-Programm 1963 aufgenommen und ist der
letzte der fünf Standarttänze. Von den Tänzern wird er oft als
"Champagner unter den Tänzen" oder "Sekt unter den Weinen"
bezeichnet. Noch heute findet man Quellen, wo man beide Tänze,
Foxtrott und Quickstep, als den gleichen Tanz betrachtet.
Quickstep ist fröhlich, sportlich, schwungvoll und soll
überquellende Lebensfreude ausdrücken. Besonders auffällig sind
die schnellen und spritzige Beinbewegungen, die leicht und
spielerisch wirken sollen. Durch seine raumgreifenden Figuren
beansprucht Quickstep viel freien Raum und ist in der "freien
Laufbahn" kaum anzutreffen. Er etablierte sich aber fest in der
Familie der Standarttänze und bringt bei jedem Standard - Tanz -
Turnier, wie Jive bei den lateinamerikanischen Tänzen, Leben und
Freude auf die Tanzfläche. Hier wird er als letzter Tanz
getanzt.
(2007)
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Dance Now!
Die beliebtesten Tänze für Einsteiger.
Dance Now!, Südwest Verlag, 2006,
128 Seiten,
unter
Mitarbeit von Vera Olbricht. |
Torsten Kühl, der Autor des Buches,
ist ein Tanzsporttrainer. Seine tänzerische
Ausbildung absolvierte er bei renommierten
Tanztrainern. Seine Erfahrung sammelte er u. a.
in der Bundesligaformation des TSC Schwarz-Weiß
Berlin 1922. Diese belegte während der Deutschen
Meisterschaft 2003 den dritten Platz. Er leitet
die Uniformation Berlin und tritt als
Wertungsrichter auf.
Mit Dance Now! richtet er sich an den Anfänger und
stellt in dem Buch 10 Tänze vor. Es sind Foxtrott,
Tango, Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Cha-Cha-Cha,
Rumba, Jive, Salsa, Hustle/Discofox. Und natürlich den
Quickstep. Die einzelnen Schritte werden mit Hilfe von
Schuhabbildungen dargestellt und zwar separat für die
Dame und den Herr. Durch unterschiedliche Verfärbung der
Abdrücke kann der Übende erkennen, zu welchem Zeitpunkt
welcher Fuß belastet werden soll. Zusätzlich findet sich
im Buch eine Musik - CD, mit für alle vorgestellten
Tänze passender Musik. Bevor es losgehen kann gibt es
eine Zusammenfassung über den Tanz und seine Geschichte.
Das Wichtigste wird unter "Auf einen Blick"
zusammengefasst. Zu dem Quickstep erfahren wir :
Art : Gesellschaftstanz, Standard
Tanzhaltung : Standardhaltung für Schwungtänze
Musik : 4/4 Takt, Swing, Popmusik
Tempo : bis zu 52 TpM |
Hugo Strasser und sein
Tanzorchestra
Der Goldene Tanzschuh
Opernmelodien im Rhythmus des Welt - Tanzprogramms
Ausgewählt vom Arbeitsstab "Tanzplatte des Jahres"
in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen
Tanzlehrerverband und der Redaktion
"Tanzillustrierte".

Vinyl LP, EMI-Electrola, 1974 |
Wer auf etwas ruhigere und langsamere Musik
steht, zu der er tanzen möchte, der greift
beispielweise auf eine Platte von Hugo Strasser
zurück. Hier findet man auch zu dem schnellen
Quickstep durchaus ruhigere und dennoch tanzbare
Stücke.
Auf der Platte im Inhalt :
A
1. Carmen (Quickstep)
2. Aida-Waltz (Waltz)
3. Zigeuner-Tango (Tango)
4. Letzte Rose (Slow)
5. Faust - Waltzer (Wiener Walzer)
6. Barcarole (Quickstep)
B
1. Holzschuhtanz (Cha-Cha-Cha)
2. Bezaubernd schön (Rumba)
3. Samba Traviata (Samba)
4. Paso Doble Sevilla (Paso Doble)
5. Martha - Martha (Jive)
6. Die lustigen Weiber (Rheinländer) |
Hugo Strasser
"Schicke Tanzmusik", "Die Tanzplatte des Jahres",
"Das Goldene Tanzalbum", "Filmhits
zum Tanzen", "Tanz! Tanz! Tanz!", die Anzahl der
Platten von Hugo Strasser ist nah endlos. Über
Jahrzehnte versorgte er mit seiner Tanzorchestra
alle Dance - Fans, die Tanzschulen, Veranstaltungen
und Tanzmeisterschaften aller Art mit der Tanzmusik.
In der Geschichte des
deutschen Tanzens verewigte er sich mit der "Tanzplatte des
Jahres", die er in Jahren 1966 bis 1996
veröffentlichte. Sie wurde über 5 Millionen Mal
weltweit verkauft. 1972 bekam er für die 500.000
verkaufte "Tanzplatte des Jahres" die Goldene
Schallplatte verliehen. Nicht selten bezeichnete man
sein Ensemble als das beste Tanzorchester der Welt.
Zu seiner eigenen Überraschung stand seine
"Tanzplatte des Jahres '86" in den amerikanischen
Charts.
Hugo Strasse wurde am 7. April 1922 in München
geboren, mit 7 Jahren hat er mit seiner
Mundharmonika einen Auftritt in der Kinderstunde des
Bayerischen Rundfunks, ab 1949 spielt er bei Max
Greger, 1955 startet er seine eigentliche Karriere.
Er gründet sein 16-köpfiges Tanzorchester, das ihn
international berühmt macht und das bis heute noch durch die
deutschen Bühnen zieht und Konzerte gibt. Als eine
unbestrittene "Swing - Legende" kann man Hugo
Strasser nicht selten gemeinsam mit Max Greger
erleben. Seine Verdienste für den deutschen Tanz
wurden im Jahr 1974 mit dem "Goldenen Schuh" geehrt.
Diese seltene Trophäe, die einmal jährlich vergeben
wird, erhielt er während des internationalen
Tanzlehrerkongresses "Intako 74" in Hamburg. Im
Begleittext auf der Urkunde : "Hugo Strasser für
sich und sein Tanzorchester in Dankbarkeit für
einzigartige Leistungen als Interpreten
rhythmusgerechter Tanzmusik und als bedeutende
Förderer von Welt - Tanzprogramm und Tanzturnier".
(2009) |
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