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SALSA  
Salsa ist eine Verbindung afrokaribischer und europäischer Tanzstile. Die Ursprünge reichen in das 17. Jahrhundert zurück. Populär wurde Salsa in den USA in den 1920er wo sich unterschiedliche Musikrichtungen miteinander vermischten. Zu verdanken ist das den Einwanderern : aus Kuba, Haiti, Dominikanische Republik, Puerto Rico oder Kolumbien. Die Salsa, wie sie heute bekannt ist, entstand als sich dieser musikalischer Mix in den 1960er und 1970er mit damaligen Jazz vermischte. Es gibt eine große Reihe von Tanzrichtungen, was als die Ursache für schnelle und breite Verbreitung von Salsa eingesehen wird. Zu den bekanntesten gehören : New York Style, Salsa Mambo Style, Puerto Rican Style, L.A.-Style, Cuban Style, Colombian Style und einige andere. Die „World Salsa Federation“ (WSF) wurde im August 2001 in Miami, Florida gegründet und richtet einmal im Jahr einen weltweiten Salsa - Tanzwettbewerb aus. Ab Dez. 2005 finden die ersten jährlichen World Salsa Championships - WSC (Salsa Weltmeisterschaften) statt. Seit den 1980er Jahren wurde Salsa auch in Deutschland populär und ist aus der deutschen Tanzszene nicht mehr wegzudenken. Bis heute gibt es allerdings keine offiziellen Organe, die für einheitliche Strukturen sorgen könnten.
(2008)
 

Salsa 

 
Notizen :

Salsa & Amor Salsa & Amor

Musikfilm, Frankreich 1999
Regie: Joyce Buñuel, 
Buch: Joyce Sherman Buñuel und Jean-Claude Carrière, 
Kamera: Javier Aguirresarobe und Roger Dorieux, 
Musik: Jean-Marie Sénia, Yuri Buenaventura und Sierra Maestra, Jean-Marie Senia,
Produzent: Aissa Djabri, Eric Hubert, Farid Lahouassa, Manuel Munz. 

Mit: Christianne Gout, Vincent Lecoeur, Catherine Samie, Michel Aumont, Roland Blanche, Alexis Valdés, Eliza Maillot, Aurora Basnuevo, Estéban Socrates Cobas Puente, Christiane Cohendy, Naim Thomas, Pierre-Arnaud Juin.


Salsa - Das Tanzbuch

Salsa - Das Tanzbuch

Schritte, Folgen und Szenetipps für Anfänger und Fortgeschrittene
Elisabeth und Ingmar Brunken
1. Aufl.- Nideggen : Brunken, 2001 (Norderstedt : Libri Books on Demand)

"Salsa ist Boom. Salsa ist Kult. Wer nicht mitmacht, verpasst das schönste, intensivste Lebensgefühl - nur die Liebe ausgenommen."

Mit dieser starken Begrüßung wenden sich die Autoren, Ingmar und Elisabeth Brunken, an die Leser ihres Salsa - Das Tanzbuch direkt im ersten Satz. Und verraten ihnen damit gleich, wer sie sind. Dem Salsa verfallen. Das Paar, das jahrelang als Showpaar aufgetreten ist, machte schließlich Tanzen zu ihrem Beruf und Hobby. Auf der einer Seite treten sie in ihren Tanzschulen als Tanzlehrer auf, auf der anderer verbringen sie ihre Freizeit mit Erfinden von neuen Salsa - Figuren. Und wenn noch etwas Zeit übrig bleibt, düsen sie nach Spanien, um in der spanischen Salsa-Szene nach Neuem Ausschau zu halten. Gerüstet mit solchen Erfahrungen fassen sie schließlich den Entschluss, ein Salsa - Buch zu schreiben, und jetzt ist es da : Salsa - Das Tanzbuch.
Das Buch ist als Einstieg für den Anfänger und Nachschlagewerk für den Insider gedacht. So oder so, mit Ingmar und Elisabeth werden gleich alle zu Salseros und Salseras, denn so nennen sich die Salsa - Tänzer und -Tänzerinnen. In jedem Buch bemühen sich die Autoren, möglichst verständlich die Tanzbewegungen darzustellen. Das Problem versucht man mit Text, Symbolik, Grafik oder aber auch mit Bildern von tanzenden Paaren zu lösen. Elisabeth und Ingmar haben sich für das IconDANCE - System entschieden. Bei diesem System werden die Tanzenden mit einem Symbol dargestellt, das eine Person symbolisch von oben gesehen darstellt. Es sieht dann so aus : 
IconDance

Der kleine Kreis in der Mitte stellt den Kopf dar, das Oval rund um ist der Körper, die zwei schwarze Ovale davor, das sind die Füße. Der schwarze Strich hilft bei der räumlichen Orientierung. Solche Darstellung erlaubt, so die Autoren, sofortiges Nachtanzen auf einen Blick. Diese Grafische Darstellung wird im Buch zusätzlich mit Bilder unterstützt.
Ob das IconDANCE System dem Anfänger nun mal hilft, seine erste Schritte zu lernen oder nicht, er landet trotzdem in der Salsa - Welt. Denn die Autoren haben sich hier richtig ins Zeug gelegt und für eine außergewöhnlich breite Einführung in die Salsa-Welt gesorgt. Die Geschichte der Salsa, die Musik, Stilrichtungen, verwandte Tänze und zum Schluss ein kleines Salsa - Lexikon. Und damit es rund bleibt, gibt es Tipps, Tricks und kleine Geschichten so gut wie bei jeder vorgestellten Figur. Also :
Bailamos Salsa!
Salsa - das Tanzbuch

In dem Abschnitt KINO-NEWS informiert die Zeitschrift Bravo die Leser über Neues auf der Leinwand. 

Bravo Nr. 33 - 9. August 2000  
Salsa für die BRAVO - Leser

Salsa - Around The World

"Salsa Around The World" ist nur ein Beweis für den globalen Siegeszug von Salsa und lateinamerikanischer Musik. Sie erreichten bereits die letzten Ecken der Welt. Möchte man die spritzige, lebendige und pfeffrige "Soße" kosten, kann man nach Lateinamerika, muss aber längst nicht. Ob Musik oder Tanz, Salsa ist auf der ganzen Welt zuhause. Der Inhalt :
SALSA
Around The World


Audio CD, Putumayo World Music, 2003

Salsa - Around The World / CD
  1. Salsa Celtica - El Sol de La Noche / The Midnight Sun (Schottland)
    Salsa Celtica wurde 1995 in Schottland gegründet. Die Musiker vermischten die traditionelle Jazz- und Folkrichtungen aus Schottland mit lateinamerikanischen Klängen. Nach einem Besuch im Kuba 1997 entsteht das Debütalbum "Monstruos y Demonios, Angels and Lovers".
    http://www.salsaceltica.com
  2. Havana Mambo - Malanina (Italien)
    Havana Mambo ist ein Verbund aus italienischen Musikern denen sich viele Einwanderer aus Kuba angeschlossen haben. Die Band wurde 1969 gegründet und machte sich auch im Ausland einen Namen. Es gab mehrere Tourneen u.a. in Frankreich, Spanien und der Schweiz.
  3. Arnell i su Orkesta - Ban Soli (Curacao / Karibische Inseln)
    Arnell i su Orkesta ist eine der wichtigsten Salsa-Ensembles der Insel. Die Band wurde 1954 von dem Vater des heutigen Leaders gegründet. Heute neben Arnell Salsbach, dem Sohn des Gründers, machen in der Band auch seine Mutter und seine zwei Brüder mit.
  4. Apurimac - Forest Flower (Griechenland)
    Apurimac begann als eine Band im Jahr 1983 und gehört zu den Vorreiter der lateinamerikanischen Klängen in Griechenland. Die Band ist oft unterwegs und absolvierte bis jetzt über 1500 Live - Konzerte. Auf der Bühne kommen traditionelle Instrumente zum Einsatz.
    http://www.myspace.com/apurimac
  5. Toure Kunda - Rapada (Senegal)
    Die senegalesische Gruppe Toure Kunda gründeten drei Brüder Tilo Amadou Toure, IsmaiIa Toure und Sixu Tidiane Toure. Sie gehen in den 70ern nach Paris, experimentieren und werden erfolgreich. Einer der Höhepunkte in ihrer Karriere ist der Auftritt als Background - Band für Santana's Titel "Africa Bamba".
    http://www.toure-kunda.com/
  6. Mousta Largo - Anna Maria (Marokko)
    Mousta Largo stammt aus Marokko und lebt heute in Belgien. Der Musiker wurde 1968 geboren. Er debütierte im Jahr 1993 als er seine Band Largo auf die Beine stellte. 1997 wurde die Band aufgelöst und er selbst widmete sich einer Solokarriere. Begleitet von einer kleiner Hintergrund - Band tritt er oft auf der Bühne in Duos mit anderen Musikern auf.
    http://www.moustalargo.be/
  7. Shaan - Mana Janab Ne Pukara Nahin (Indien)
    Shan gehört heute zu den bekanntesten Sänger Indiens. Er hat sich einen Namen als Komponist von elektronischer Filmmusik gemacht. Shan sang in mehreren Filmen mit und hat mehrere Soloalben in seiner Kollektion. Der indische Musiker wurde 1972 geboren, ist verheiratet und hat zwei Söhne.
  8. Babacar y Sabor Internacional - Ignane (Senegal)
    Babacar Sambe wurde in Dakar 1945 geboren. Er war ein Frühstarter und hatte bereits mit 14 Jahren seine erste Band. Er sammelt Erfahrung in Havanna und Paris. Kurz nach der Ankunft in Frankreich gründet er die Band Sabor Internacional.
  9. Orquesta de la Luz - Flores y Tambores (Japan)
    Orquesta de la Luz ist eine japanische Salsa-Band, die internationalen 1990 bekannt wurde. Die Band sang auf Spanisch und wurde in Puerto Rico, Mexiko, Peru und anderen Karibik-Ländern bekannt.
    http://laluz.jp/
  10. Richard Bona - Te Dikalo (Kamerun)
    Richard Bona wurde 1967 in Minta, Kamerun geboren. Nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland ging er nach Frankreich, um 1995 nach New York zu ziehen. Er spielte dort mit vielen Musiker zusammen u.a. mit Chick Corea. Er verkehrt überwiegend in den Jazz - Kreisen.
  11. El Septeto - Runidera (Finnland)
    El Septeto wurde 1982 in Helsinki / Finnland gegründet. Die von der kubanischen Musik begeisterten Musiker besuchten öfter Kuba, um vor Ort ein besseres Gefühl für die lateinamerikanische Musik zu bekommen. Der Song "Runidera" ist eine Komposition von Alejandro Rodriguez.
  12. Haitiando - Pa Koute Konsey (Haiti)
    Haitiando wurde von dem haitianischen Produzenten Fred Paul gegründet. Die Gruppe machte Karriere mit einer musikalischen Mischung, die Elemente der haitianischen und Kubanischen Musik enthalten hat.

Mit Salsa / Mambo zum Erfolg
Erfolgreich werden in der Welt der Musik ist nicht einfach. Tausende von "Ich möchte auch" bewerben sich weltweit bei diversen Castingsshows, um wenigstens einmal gehört zu werden, bevor sie enttäuscht wieder nach Hause geschickt werden. Auch für die, die sich auf der Bühne etabliert haben, erweist es sich als äußerst problematisch, Stellung zu halten oder gar noch höher zu gelangen. Ein solcher Star, der lange ziemlich erfolglos gekämpft hat, obwohl er seine ersten Schritte bereits getan hat und in der Musikwelt kein Neuling mehr ist, ist Alesha Dixon aus Großbritannien. Ihr erstes Album wurde nur in Japan notiert. Mit dem zweiten klappte es besser. Für den Durchbruch sorgte die Promo - Single "The Boy Does Nothing" (2008) - ein Salsa / Mambo Stück, das die britischen Top10 erreichte. Unterstützt von einem Tanz - Video erreichte das Stück die Top10 fast im gesamten Europa. Übrigens : Alesha ist auch eine hervorragende Tänzerin. Ihre Talente auf diesem Gebiet stellte sie bei dem "Strictly Come Dancing 2007" unter Beweis und... gewann.
(musicanddance.de / Alesha Dixon)

Salsa Conexion in Frankfurt Salsa in Frankfurt

Mit einer großflächigen Plakatierung wirbt Conexión um neue Salsa - Freunde. Solche großflächigen Plakate aus der Welt des Tanzes gehören eher zur Seltenheit. Die Conexión - Macher lassen sich dadurch offenbar nicht beeinflussen und stimmen ganz Frankfurt auf Salsa ein. Diese Tanzschule und Partyveranstalter in einem bietet Kurse, Partys und Salsa - Shows mit Beteiligung der Tanzlehrerinnen, Tanzlehrer, Tänzerinnen und Tänzer so aus Deutschland als auch aus Latein- und Südamerika. Wie es auf der Conexión - Homepage zu lesen steht :
"Conexión macht es möglich, mit lateinamerikanischer Kultur auf Tuchfühlung zu gehen".
Passend zum Namen dieses Salsa - Zentrums. Conexión bedeutet übersetzt Verbindung.

www.conexion.de
(Frankfurt, März 2010)



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