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BERMUDA - DREIECK

Bermuda - Dreieck

Von einem sehr merkwürdigen, auf dem Wasser tanzenden Licht berichtete bereits Ende des 15. Jahrhunderts Kristof Kolumbus, als er auf seinen Entdeckungsreisen die Inseln Lateinamerikas untersuchte. So zeigten sich schon damals die Gewässer zwischen den Bermudainseln und dem amerikanischen Kontinent zumindest rätselhaft. Die Legende des Bermuda-Dreiecks, der heute neben „Teufelsdreieck“ meist benutzte Name für die Gewässer zwischen den Bermudas, Florida und Puerto Rico, gewann aber erst Mitte des 20. Jahrhunderts richtig an Fahrt. Einige Monate nach Ende des 2. Weltkrieges, am 5. Dezember 1945, verschwanden in dem Gebiet aus bis heute ungeklärten Ursachen spurlos fünf TBM-Avenger-Bomber der amerikanischen Marine. Das Ausmaß der Katastrophe war erschreckend und vor allem nicht zu erklären. Haben es sich die Deutschen etwa anders überlegt und machen mit dem Krieg einfach weiter? Als das Suchschiff Martin Mariner ebenfalls verschwand, startete man eine massive Suchaktion. Und fand gar nichts. Keine Ölspuren, keine Wrackteile, keine Überlebenden. Mit dem berühmten „Flug 19“ wurde der Mythos des Bermuda-Dreiecks geboren.
Die Geschichte wiederholte sich fortlaufend. Viele Flugzeuge, aber auch Schiffe samt ihren Besatzungen und Passagieren verschwanden einfach in dem Bermuda-Dreieck und fehlende Funde der anschließenden Suchaktionen machten es unmöglich, eine plausible Erklärung für diese Katastrophen zu liefern.
Aus der Sicht der Seeleute war das Gebiet des Teufelsdreiecks viel früher bekannt und gefürchtet. Die zu dem Bermudadreieck gehörende Sargassosee, bekannt unter den Namen „Das Meer des Todes“, ließ den Herzschlag eines jeden Seemanns in die Höhe schnellen. Zu den spektakulärsten „Verschollen“-Fällen aus dem Bermuda-Dreieck gehört u.a. der von „Atalanta“, das 1880 mit 290 Personen an Bord sich in der Luft auflöste, oder aber der von „Cyclops“, einem Schiff der United States Navy, das 1918 mit 309 Personen am Bord sein Ziel nie erreichte.
Als sich die Buchautoren der Sache annahmen, wurde das „Verfluchte Dreieck“ publik. Eine Erklärungstheorie folgte der anderen. Als mögliche Ursachen zählte man z.B. die Störungen und Turbulenzen der magnetischen Felder in der Region oder geologische Besonderheiten des Meeresgrundes auf. Man spekulierte über unbekannte Seeungeheuer, eine Raum-Zeit-Verschiebung mit einem „Stargate“ – Effekt oder einfach eine UFO-Entführung, da die Aliens neue „Untersuchungsobjekte“ benötigten. Danach, als man in der Gegend große Methan-Vorkommnisse feststellte, wurde die Bildung von Methanblasen als mögliche Ursache für die Unfälle aufgezählt.
Neben zahlreichen Sensationsautoren, die geschickt die Legende noch interessanter und mysteriöser zu gestalten wussten, gab es auch Kritiker, die in den Geschehnissen im Bermuda-Dreieck nichts Ungewöhnliches oder Unerklärliches sahen und in einigen Fällen dafür neue und überzeugende Belege präsentierten. Seit den 80er Jahren wurde es ruhiger um das Bermuda-Dreieck und keine neuen mysteriösen Vorfälle schafften es, das Thema erneut anzuheizen.
Dennoch: Im Bermuda-Dreieck und der nächsten Umgebung sollen über 100 Schiffe und Flugzeuge spurlos verschwunden sein, über 1000 Menschen ihr Leben verloren haben. Das Interessante an den Unfällen ist nicht die Tatsache, dass sie geschahen, sondern wie sie zustande kamen und endeten. Nicht selten folgten den Katastrophen umfangreiche und flächendeckende Rettungsaktionen, die aber keine Wrackteile oder Leichen, geschweige Überlebende, finden konnten. Trotz der Tatsache, dass so die Schiffe als auch die Flugzeuge meist über sehr gute Rettungsausrüstung verfügten. Nicht selten berichtete man kurz vor dem Verschwinden von ausgezeichneten Wetterverhältnissen, guter Sicht und keinen Problemen. Sicher gibt es für alle diese Unfälle eine Erklärung, möglicherweise mehrere. Doch weder die Experten und Wissenschaftler noch die Sensationsautoren mit den ihnen gegenüber stehenden kühnen Kritikern vermochten es bis heute, diese zu liefern. Eine Statistik, die besagt, dass in der Region nicht auffallend mehr Unfälle passieren als sonst wo, klärt nicht das Geringste auf. So blieb es bis heute bei Spekulationen, Vermutungen, Mutmaßungen, Hypothesen und gewagten Theorien, über die noch streckenweise kräftig diskutiert wird. So mag der eine oder andere die Akte bereits zugeschlagen haben, der Mythos um das sagenumwobene Bermuda-Dreieck blieb erhalten und wartet auf seine Aufklärung.

Bermuda Dreieck - Fenster zum Kosmos?Das Buch „Das Bermuda Dreieck. Fenster zum Kosmos?“ gehört zu den größten Bestseller, die das Bermuda-Dreieck zum Thema haben. Der amerikanische Autor Charles Berlitz in Zusammenarbeit mit J. Manson Valentine trug Dutzende von ungeklärten, geheimnisvollen Ereignissen und verschwundenen Schiffen und Flugzeugen aus dem „Bermuda-Dreieck“ zusammen. Und lieferte eine große Anzahl an möglichen Ursachen und Erklärungen. Zusätzlich erwähnt er auch andere Gebiete, wo Schiffe und Flugzeuge auf ähnlich mysteriöse Art und Weise verschwanden. Besonders bekannt ist das südlich von Tokio gelegenes Teufelsmeer. Ob es sich dabei um bis heute unbekannte und unerforschte Naturphänomene oder vielleicht Einwirkung von Außerirdischen handelt wird nicht endgültig erklärt. Aber keine der Eventualitäten wurde definitiv ausgeschlossen…
Der Autor Charles Berlitz (geb. am 20. November 1914 in New York), der sich einen Namen mit Büchern über unerklärte Phänomene machte, starb am 18. Dezember 2003 in Florida.



11.12.2012
Music And Dance / Doris Day

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